Wahlen · Barcelona, Tarragona und Palma

ERC startet Rufián-Kampagne unter dem Slogan „Defiéndete“ vor der Wahl am 29. November

ERC zieht mit dem Slogan „Defiéndete“ in den Wahlkampf für die Parlamentswahl am 29. November; Gabriel Rufián tritt vor der Abstimmung in Katalonien, Madrid, Palma und Castelló auf.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, EL PAÍS, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona, Tarragona, Palma, Castelló de la Plana · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 22.11.Zentrale Kundgebung von ERC in Barcelona mit Irene Montero
  2. 27.11.Abschlusskundgebung in Sant Andreu de la Barca (Barcelona)
  3. 29.11.Parlamentswahl

Wahlkampfauftakt und Slogan

Esquerra Republicana de Catalunya (ERC) hat am Donnerstag, 5. November, ihren Wahlkampf für die Parlamentswahl am 29. November unter dem Slogan „Defiéndete“ vorgestellt. Die Partei will sich als beste Verteidigung gegen eine Regierung aus PP und Vox präsentieren und plant, ihre Wahlnacht auf dem Campus Ciutadella der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona abzuhalten. Der Wahlkampf beginnt am Donnerstag, 12. November, mit einer Kundgebung in Tarragona, bei der Gabriel Rufián, Oriol Junqueras und Elisenda Alamany auftreten. Die Abschlusskundgebung findet am Freitag, 27. November, in Sant Andreu de la Barca (Barcelona) statt. Alamany, Generalsekretärin und Sprecherin der Partei, deutete die Abstimmung als Verteidigungsfrage.

„Angesichts des Risikos und der Bedrohung wird Esquerra die beste Verteidigung unseres Landes sein.“

Elisenda Alamany, Generalsekretärin und Sprecherin von ERC

Rufiáns Reisen über Katalonien hinaus

Rufiáns Wahlkampf reicht über Katalonien hinaus, weil es eine Kooperationsvereinbarung mit Podemos gibt, nach der Podemos in Katalonien nicht antritt und seine Wähler auffordern wird, ERC zu unterstützen. Rufián wird am Samstag, 21. November, bei der zentralen Kundgebung von Podemos in Madrid sprechen, und Irene Montero wird sich am folgenden Tag, Sonntag, 22. November, der zentralen Kundgebung von ERC in Barcelona anschließen. Rufián soll zudem am 13. November Palma und am 19. November Castelló besuchen, wo ERC in Bündnissen mit Compromís-Front Valencià und Ara Més-Front Ampli antritt. Carme Gomila, die Kandidatin des Bündnisses Ara Més, ist ERC-Mitglied auf den Balearen; sollte sie einen Sitz gewinnen, wäre sie die erste republikanische Abgeordnete von außerhalb Kataloniens im Kongress seit der Zweiten Republik. Innerhalb Kataloniens nimmt Rufián an mindestens sieben Veranstaltungen teil, darunter Tortosa am 15. November, Mollet del Vallès am 16. November, Lleida am 18. November und Rubí am 26. November. Die Provinz Girona wird er nicht besuchen, wo ERC Kundgebungen in Lloret de Mar und Figueres geplant hat; Junqueras wird am Dienstag, 17. November, an der Veranstaltung in Lloret de Mar teilnehmen.

Wählerreservoir und Budget

Der Wahlkampf hat ein Budget von 2,3 Millionen Euro, das die Partei aus eigenen Mitteln finanzieren will. Das Programm enthält 258 Vorschläge und baut auf der Arbeit auf, die ERC nach eigener Darstellung in der letzten Legislaturperiode in den Cortes geleistet hat, einschließlich unerledigter Punkte wie der Reform der Regionalfinanzierung. Hauptkonkurrent von ERC um die Wähler ist die PSC; die Partei rechnet damit, dass rund 500.000 Stimmen mit ihr umstritten sind, gegenüber etwa 250.000 bei den Comuns und 50.000 bei Junts.

Stimmen, die laut ERC mit rivalisierenden Parteien umstritten sindStimmen
PSC
500000 Stimmen
Comuns
250000 Stimmen
Junts
50000 Stimmen

Daten aus dem Artikeltext

ERC will die „voto útil“-Argumentation der PSC entschärfen, damit sie die Wahlabsicht der Partei nicht erodiert. Bei der letzten Parlamentswahl gewann ERC 7 Sitze im Kongress und 3 im Senat, wo sie in einer Koalition mit EH Bildu antrat; am 29. November will sie diese Ergebnisse verbessern.

Links-rechts-Rahmung gegen PP und Vox

ERC hat den Wahlkampf auf der Links-rechts-Achse verortet und erklärt, klar links zu stehen und sich dem Faschismus entgegenzustellen. Parteiquellen beschreiben den Wahlkampf als defensiv und erklären, eine rechte Regierung würde die Partei in die Defensive drängen. Die Botschaft zielt auf die soziale Unzufriedenheit über steigende Preise, Wohnen, den Bahnverkehr und Wartelisten im öffentlichen Gesundheitssystem; Parteiquellen nennen Renten, Frauenrechte und die katalanische Sprache unter den Themen, um die es geht. Ein Zugunglück bei Urda (Toledo) hat den Rhythmus des Wahlkampfs durcheinandergebracht, doch ERC erwartet, dass die Links-rechts-Trennung das Ergebnis bestimmen wird. Der Wahlkampf von ERC geht davon aus, dass die PP von Alberto Núñez Feijóo die Wahl gewinnen und diesmal die Moncloa erreichen könnte, anders als 2023. Ziel der Partei ist es, Sitze gegenüber den 7 Sitzen im Kongress zurückzugewinnen, die sie bei der letzten Wahl errungen hat.

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