Wirtschaft · Dubai
Emirates-Gewinn fällt im ersten Halbjahr um 66 Prozent – Iran-Krieg und Kerosinkosten belasten
Der Gewinn der Gruppe aus Dubai fiel von April bis September 2026 um 66 Prozent, während die Passagierzahlen um 22 Prozent auf 21,8 Millionen sanken und die Treibstoffkosten vor Absicherungsgeschäften um 60 Prozent stiegen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Berliner Zeitung, SAPO, Il Sole 24 ORE und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Gewinn der Emirates Group fiel für April bis September 2026 um 66 Prozent; der Nachsteuergewinn wird je nach Bericht mit 3,3 bis 3,6 Milliarden Dirham angegeben.
Die Airline beförderte 21,8 Millionen Passagiere, 22 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, und betrieb bis zum 30. September wieder 91 Prozent ihres Netzes vor den Störungen.
Die Treibstoffkosten stiegen vor Absicherungsgewinnen um 60 Prozent und nach ihnen um 13 Prozent; Treibstoff macht 34 Prozent der Betriebskosten aus.
Die Barmittel der Gruppe fielen von 59,6 Milliarden Dirham am 31. März 2026 auf 54,1 Milliarden Dirham am 30. September 2026.
Gewinn und Umsatz
Die Emirates Group meldete für das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2026-27, also für den Zeitraum April bis September 2026, einen Gewinnrückgang um 66 Prozent. Die Ergebnisse wurden am Donnerstag, 5. November, veröffentlicht. Die veröffentlichten Nachsteuergewinne liegen je nach Bericht zwischen 3,3 und 3,6 Milliarden Dirham, der Vorsteuergewinn wird mit 4,1 Milliarden Dirham angegeben. Der Gruppenumsatz sank um 12 Prozent auf 66,2 Milliarden Dirham, der Umsatz der Fluggesellschaft fiel um 13 Prozent auf 56,9 Milliarden Dirham. Das EBITDA der Gruppe erreichte 12,5 Milliarden Dirham und lag damit 41 Prozent unter dem Vorjahr.
Krieg, Luftraumsperrungen und Passagierverkehr
Die Ergebnisse spiegeln den Krieg wider, den die Vereinigten Staaten und Israel gegen den Iran führen und der am 28. Februar mit Angriffen begann. Wiederholte Luftraumsperrungen im gesamten Nahen Osten zwangen Fluggesellschaften, Flüge zu streichen oder umzuleiten, und auch die Reisewarnungen der Regierungen veränderten die Ziele der Reisenden. Emirates beförderte zwischen April und September 2026 21,8 Millionen Passagiere, 22 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Sitzladefaktor sank von 79,5 Prozent auf 72 Prozent. Bis zum 30. September flog die Airline wieder 91 Prozent ihres Netzes vor den Störungen und verband 150 Flughäfen in 78 Ländern und Territorien. Jüngste Huthi-Offensiven gegen Ziele in Saudi-Arabien haben die Aussichten auf eine Rückkehr zum Normalbetrieb weiter eingetrübt.
- Erstes Halbjahr des Vorjahres
- 79.5 %
- Erstes Halbjahr 2026-27
- 72 %
Daten aus dem Artikeltext
Fracht und Tochtergesellschaften
Die Fracht war im Halbjahr der relative Lichtblick. Emirates SkyCargo beförderte 1,2 Millionen Tonnen, 1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, doch der Umsatz stieg um 52 Prozent. Das Unternehmen führte diesen Zuwachs auf verringerte Luftfrachtkapazitäten und Störungen im Seeverkehr zurück. Zudem übernahm Emirates in diesem Zeitraum neun neue Airbus A350. Dnata, das Dienstleistungen am Flughafen Dubai erbringt, verzeichnete einen Rückgang des Nettogewinns um 56 Prozent auf 84 Millionen US-Dollar.
Treibstoffkosten und Absicherung
Treibstoff ist der größte einzelne Betriebskostenposten und macht 34 Prozent der Gesamtkosten aus. Emirates verbrauchte 12 Prozent weniger Treibstoff, weil weniger geflogen wurde, doch die Treibstoffkosten vor Absicherungsgewinnen stiegen um 60 Prozent. Früher abgeschlossene Absicherungsverträge begrenzten den Nettoanstieg auf 13 Prozent. Die gesamten Betriebskosten sanken wegen des eingeschränkten Flugbetriebs um 2 Prozent. Die globalen Kerosinpreise hatten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt, und die Preise für Flugzeugtreibstoff haben sich seit Kriegsbeginn in etwa verdoppelt.
Reaktion des Managements
Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Präsident und Chief Executive der Gruppe, bezeichnete die sechs Monate als fordernd und erklärte, das Geschäftsmodell der Gruppe habe die Prüfung bestanden. Die Kundennachfrage sei stabil geblieben, und das Frachtgeschäft habe einen soliden Beitrag geleistet. Nach Angaben des Unternehmens trug dies dazu bei, Umsatz und Barmittel trotz der verdoppelten Kerosinpreise auf einem gesunden Niveau zu halten. Der Kostendruck beim Treibstoff habe sowohl auf die Kosten als auch auf die Rentabilität gewirkt.
Barmittel, Dividende und Beschäftigte
Die Barmittel der Gruppe beliefen sich am 30. September auf 54,1 Milliarden Dirham, nach 59,6 Milliarden Dirham am 31. März. Die Gruppe zahlte die restlichen 2 Milliarden Dirham einer Dividende an ihren Eigentümer, die Investment Corporation of Dubai, aus den für 2025-26 beschlossenen 3,5 Milliarden Dirham. Die Zahl der Beschäftigten sank im Berichtszeitraum um 2 Prozent auf 128.237.
- 2026-03-31
- 59.6 Mrd. Dirham
- 2026-09-30
- 54.1 Mrd. Dirham
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Berliner ZeitungEmirates: Iran-Krieg lässt Gewinn um 66 Prozent sinken
- SAPOGewinn der Emirates Group fällt um 66% auf 1,1 Milliarden DollarLucro do Emirates Group cai 66% para 1,1 mil milhões de dólares · Original auf Portugiesisch
- Il Sole 24 OREEmirates, Verkehr erholt sich, aber Halbjahresgewinne brechen um 66% einEmirates, traffico in ripresa ma gli utili semestrali crollano del 66% · Original auf Italienisch
- europa pressEmirates verdiente im Halbjahr 66% weniger aufgrund hoher Preise für...Emirates ganó un 66% menos en el semestre por los altos precios del... · Original auf Spanisch
- Ahmed bin Saeed Al Maktoum
- Präsident und Chief Executive der Emirates Group
- Orte
- Dubai, Iran, Israel, Vereinigte Staaten
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