Wahlen · Anchorage, Petersburg und New York

Senatswahl in Alaska: Republikaner Dan Sullivan prangert gleichnamigen Lockvogel-Kandidaten auf dem Stimmzettel an

Am 3. November geben die Wählerinnen und Wähler in Alaska ihre Stimmen in einer Senatswahl ab, die laut Umfragen Kopf an Kopf liegt – auf dem Stimmzettel steht über dem republikanischen Amtsinhaber ein pensionierter Lehrer namens Daniel S. Sullivan Jr.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von HotNews.ro, Η Ναυτεμπορική, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: United States Senate, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. Ende Oktober 2026Untersuchung der New York Times veröffentlicht, die sich auf mindestens zwölf Quellen stützt
  2. 1.11.Greg Martone sagt gegenüber NewsNation, er habe möglicherweise den falschen Sullivan gewählt
  3. 2.11.Donald Trump greift auf Truth Social den „FAKE Dan Sullivan“ an
  4. 3.11.Die Wähler in Alaska gehen zur Wahl, während Dan Sullivan den Demokraten Betrug vorwirft

Ein Lockvogel-Name auf dem Stimmzettel in Alaska

Am Dienstag, 3. November, geben die Wählerinnen und Wähler in Alaska ihre Stimmen in einer Senatswahl ab, die laut Umfragen zwischen dem 61-jährigen republikanischen Amtsinhaber Dan Sullivan und der Demokratin Mary Peltola, einer ehemaligen Kongressabgeordneten, Kopf an Kopf liegt. Auf dem Stimmzettel stehen zudem Daniel S. Sullivan Jr., ein Unabhängiger und pensionierter Lehrer aus Petersburg, sowie Erick Hafner, ein demokratischer Kongresskandidat, der sich weiterhin in New York in Gewahrsam befindet. Der Eintrag des Amtsinhabers trägt den Hinweis „Registered Republican, incumbent“, während der Lockvogel über ihm aufgeführt ist. Berichten zufolge könnte das Rennen mit wenigen hundert Stimmen entschieden werden – weshalb der gleichnamige Kandidat landesweite Aufmerksamkeit erregt hat.

Vorwürfe einer Verschwörung

Am Dienstag sagte Dan Sullivan nach seiner Stimmabgabe im Alaska Zoo vor Journalisten in Anchorage, der Vorgang sei der größte Wahlbetrugsskandal in der Geschichte des Bundesstaates. Er machte Peltola und den demokratischen Fraktionschef im Senat, Chuck Schumer, für die Ausarbeitung des Plans verantwortlich und erklärte, er werde das Ergebnis akzeptieren, sobald jede rechtmäßige Stimme ausgezählt und beglaubigt sei – auch wenn er verliere. Eine Ende Oktober veröffentlichte Untersuchung der New York Times, die sich auf mindestens zwölf Quellen stützt, berichtete über Textnachrichten zwischen Mitgliedern von Peltolas Wahlkampfteam, in denen die Anwerbung von Personen mit demselben Nachnamen wie der Senator erörtert worden sein soll. Dieselbe Recherche belastet auch hochrangige Berater des Democratic Senatorial Campaign Committee. Peltolas Wahlkampfteam und das Komitee bestreiten jede Beteiligung; Daniel S. Sullivan Jr. hat sich zu der Angelegenheit nicht geäußert.

Die Verwirrung eines Wählers und ein Besuch des FBI

Greg Martone, ein Wähler, der bereits vorzeitig abgestimmt hatte, sagte am Sonntag, 1. November, gegenüber NewsNation nach seiner Stimmabgabe, er habe möglicherweise den falschen Dan Sullivan gewählt. Er sagte, er hoffe, das Gefühl sei nur Paranoia, und er wolle einen Musterstimmzettel prüfen, um die Reihenfolge der Namen zu sehen. Nach Einsicht in einen solchen sagte er CNN, er sei zu 99 Prozent sicher, dass er wie beabsichtigt für den Amtsinhaber gestimmt habe. Seine verwirrten Äußerungen seien auf eine schlaflose Nacht zurückzuführen, sagte er, und beschrieb den Vorfall als perfekten Sturm aus Erschöpfung. Er sagte CNN, FBI-Agenten hätten nach dem Interview sein Haus aufgesucht und ihn etwa 20 Minuten lang dazu befragt, ob der Stimmzettel ihn in die Irre geführt habe. Zudem wies er Online-Theorien zurück, er arbeite als politischer Funktionär, und sagte, seine Familie besitze eine Druckerei, die politische Flyer produziert habe, doch diese Arbeit sei nicht strikt parteipolitisch.

Reaktionen von Bundesstaat und Bundesbehörden

Der republikanische Gouverneur Mike Dunleavy ordnete eine Untersuchung an, ob Demokraten versucht haben, Wähler in die Irre zu führen, und erklärte Ende Oktober, die Beglaubigung der Senatsergebnisse könne ausgesetzt oder aufgehoben werden, falls illegale Handlungen festgestellt würden. Das Justizministerium prüft dieselbe Frage. Am Montag, 2. November, schrieb Donald Trump auf Truth Social, Anwälte hielten den Lockvogel von der Öffentlichkeit fern und coachten ihn, und er stellte den Vorgang als einen der größten Betrugsfälle in der Geschichte der USA dar. Die Trump-Regierung versuchte zudem, das Ergebnis in Alaska vorab anzufechten – ein Antrag, den ein Bundesrichter zurückwies. Der Ausgang könnte entscheiden, welche Partei den Senat kontrolliert.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Anchorage, Petersburg, New York · Vereinigte Staaten

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen