Wahlen · Washington und Warschau

Demokraten erobern laut Prognosen den US-Kongress – Trump gibt Fox News und Spritpreisen die Schuld

Nach den Midterm-Wahlen vom 3. November werden die Demokraten laut Prognosen beide Kammern des US-Kongresses übernehmen. Donald Trump macht Fox News, den Krieg mit dem Iran und die Spritpreise für die Niederlage der Republikaner verantwortlich.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von polsatnews.pl, Super Express, naTemat.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Warschau · Vereinigte Staaten, Polen

Demokraten gewinnen Repräsentantenhaus und Senat

Prognosen zu den Midterm-Wahlen am Dienstag, auf die sich NBC News und CNN berufen, geben den Demokraten die Kontrolle über den Senat und das Repräsentantenhaus und beenden damit die republikanische Mehrheit in beiden Kammern. Auf Grundlage unvollständiger Auszählungen hatte die Partei mindestens 53 der 100 Sitze im Senat gesichert, während für eine Mehrheit im Repräsentantenhaus 218 Sitze nötig sind. Die Demokraten gewannen zudem Sitze in Texas, Kansas, Ohio, South Carolina und Iowa – Staaten, die lange von den Republikanern dominiert worden waren. In Texas besiegte James Talarico den Republikaner Ken Paxton im Rennen um einen Senatssitz in einem Staat, der lange eine wichtige republikanische Hochburg gewesen war.

Trump gibt Fox News, Iran und Spritpreisen die Schuld

In Beiträgen auf Truth Social warf Trump Fox News vor, regelmäßig demokratische Politiker auftreten zu lassen, und argumentierte, die Republikaner hätten einen Erdrutschsieg errungen, wäre sein eigener Name auf dem Stimmzettel gestanden. Im Gespräch mit dem Wall Street Journal sagte er, der Iran sei einer der Faktoren hinter dem Ergebnis gewesen. Er bereue die Angriffe auf den Iran nicht und würde dieselbe Entscheidung wieder treffen, fügte er hinzu, und steigende Ölpreise und damit die Kosten für Benzin und Diesel hätten die Wähler abgeschreckt. Er griff auch den texanischen Gouverneur Greg Abbott an, den er als „RINO“ (Republican In Name Only) bezeichnete und der laut Prognosen gegen die Demokratin Gina Hinojosa verliert. Trump sagte, er werde die Ergebnisse akzeptieren und gratulierte den Demokraten, warnte aber, er werde sein Veto gegen Gesetzesvorhaben einsetzen. naTemat berichtete, er habe das Foto einer roten Kappe geteilt, auf der statt des MAGA-Slogans „WETO“ stehe, und erklärt, er werde kein von der Opposition ausgearbeitetes Gesetz unterzeichnen.

Obama und der weitere Weg

Der frühere Präsident Barack Obama schrieb auf X, die Amerikaner hätten ein klares Signal für eine Politik gesendet, die Menschen zusammenbringe, und für Führungspersönlichkeiten, die konkrete Lösungen anböten. Er wies darauf hin, dass die derzeitige Regierung noch zwei Jahre im Amt bleibe, weshalb die Demokraten ihren neuen Einfluss nutzen sollten, um Veränderungen durchzusetzen, wo es möglich sei, weitere schädliche Maßnahmen zu blockieren und den Boden für die Zukunft zu bereiten. Obama hatte vor der Wahl aktiv für Kandidaten seiner Partei Wahlkampf gemacht. Seine Botschaft rahmte den Sieg als Ausgangspunkt und nicht als Endpunkt.

Zweifel an der US-Basis in Polen

Der frühere polnische Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak sagte gegenüber RMF24, Trumps Wohlwollen gegenüber Polen könne enden, sobald sich Amerika seinen eigenen Angelegenheiten zuwende, und er befürchte, dass die geplante US-Basis in Polen nicht gebaut werde. Er wies darauf hin, dass Trump die Basis am 17. September in den sozialen Medien angekündigt habe. Błaszczak argumentierte, Trump gehöre – anders als jüngere amerikanische Politiker – einer Generation an, die sich für Europa interessiere. Er kritisierte zudem die polnische Regierung dafür, die Chance zu verspielen, und nannte Donald Tusks Vorschlag eines Vier-Augen-Gesprächs mit Präsident Karol Nawrocki zur Krise um das Verfassungsgericht eine „neue Maske“.

Trumps Zustimmung sinkt

Eine während der Midterms durchgeführte Umfrage, über die NBC, CNN und AP berichteten, ergab, dass 38 % der Wähler mit Trumps Arbeit zufrieden und 62 % unzufrieden waren. Das steht 54 % positiven Meinungen in einer Umfrage des Emerson College Polling vom November 2024 und 47 % Zustimmung in einer Gallup-Umfrage vom Januar 2025 gegenüber.

Trumps Zustimmung in drei Umfragen, Nov. 2024 bis Nov. 2026%
Nov. 2024 (Emerson College)
54 %
Jan. 2025 (Gallup)
47 %
Nov. 2026 (NBC, CNN, AP)
38 %

Daten aus dem Artikeltext

Wirtschaftsthemen standen mit 39 % an der Spitze der Sorgen der Wähler, vor dem Zustand der Demokratie mit 32 % und Einwanderung mit 14 %. 65 % der Befragten gaben an, Trumps Handeln habe die Wirtschaft verschlechtert, gegenüber 28 %, die sagten, es habe ihr geholfen. Unter den Wählern nannten 43 % die Ablehnung von Trumps Politik als Motiv für ihre Stimme, 16 % die Unterstützung für ihn, und drei Viertel sagten, sie empfänden Wut oder Unzufriedenheit mit der Richtung des Landes.

Themen, die Wähler als wichtigste nannten, Umfrage%
Wirtschaft
39 %
Demokratie
32 %
Einwanderung
14 %

Daten aus dem Artikeltext

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