BerichtUS-Zwischenwahlen

Wahlen · Washington

Demokraten gewinnen bei US-Zwischenwahlen die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses

Die Republikaner haben ihre Mehrheit im Senat verloren; eine Schätzung von NBC News sieht die Demokraten im Repräsentantenhaus bei etwa 244 Sitzen, bei einer Mehrheitsschwelle von 218 Sitzen. Trump erklärte, er sei von dem Ergebnis überrascht worden, und machte teils den Iran-Krieg und die Kraftstoffpreise dafür verantwortlich.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, NEWS 24/7, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington · Vereinigte Staaten

Demokraten erobern beide Kammern

Die Demokraten haben bei den US-Zwischenwahlen die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat gewonnen und damit die republikanischen Mehrheiten in beiden Kammern beendet, die Donald Trump in der ersten Hälfte seiner zweiten Amtszeit erlaubt hatten, seine Agenda mit begrenztem Widerstand voranzutreiben. Nach Stand von 08:00 Uhr griechischer Zeit am Mittwoch, dem 4. November, hatten die Demokraten 52 Sitze im Senat gegenüber 40 für die Republikaner – eine Umkehr des republikanischen Vorsprungs von 53 zu 47 vor der Wahl. Eine Schätzung von NBC News prognostiziert etwa 244 Sitze der Demokraten im Repräsentantenhaus, deutlich über den 218, die für eine Mehrheit nötig sind. SKAI wies darauf hin, dass dies den Demokraten, falls bestätigt, die stärkste Präsenz im Repräsentantenhaus seit fast zwei Jahrzehnten bescheren würde. Ab Januar können die Demokraten die Agenda des Kongresses bestimmen und den Handlungsspielraum des Weißen Hauses einschränken.

Senatssitze nach Stand von 08:00 Uhr griechischer Zeit, 4. November 2026Sitze
Demokraten
52 Sitze
Republikaner
40 Sitze

Daten aus dem Artikeltext

Verluste reichen bis in republikanische Hochburgen

Der Umschwung reichte über Rennen hinaus, die als knapp galten. Der Demokrat James Talarico gewann in Texas – ein Ergebnis, das die Deutsche Welle als nach fast vier Jahrzehnten beschrieb. Auch in Kansas und Ohio erlitten die Republikaner demütigende Niederlagen und verloren in South Carolina, einer traditionellen republikanischen Hochburg. In South Carolina wurde Anne Andrews die erste Demokratin, die dort seit 1998 als Staatssenatorin gewählt wurde. Zudem drehten die Demokraten eine Reihe von Senatssitzen, die zuvor von Republikanern gehalten worden waren.

Trumps Reaktion

Trump sagte am Telefon gegenüber Fox News im Gespräch mit Brett Baier, er sei etwas überrascht gewesen und habe gedacht, die Republikaner würden besser abschneiden. Er sagte, die Demokraten hätten gute Arbeit geleistet, und er werde bei einer Reihe von Themen mit ihnen zusammenarbeiten, schloss aber Kabinettsumbildungen wegen der Niederlage aus. Auf Truth Social schrieb er, er werde politischer Kommentator, und griff den texanischen Gouverneur Greg Abbott an: Abbott hätte nicht verloren, wenn er in seinen letzten sechs Monaten nicht zu einem Republikaner nur dem Namen nach geworden wäre. Außerdem veröffentlichte er das Bild einer roten Kappe mit der Aufschrift VETO, was nahelegte, dass er sein Veto gegen Gesetzesvorlagen des neuen demokratischen Kongresses einsetzen könnte. Er machte Fox News dafür verantwortlich, den früheren New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio in einer Gesprächsrunde zu behalten. In einem Telefoninterview mit dem Wall Street Journal sagte er, der Iran-Krieg sei Teil der Erklärung, doch die steigenden Ölpreise trügen mehr Schuld, und er habe das Richtige getan und würde es wieder tun. Der New York Times sagte er, er sei voll und ganz bereit, die Ergebnisse zu akzeptieren, während ein Beamter des Weißen Hauses ABC sagte, er sei weiterhin unerschrocken.

Was die Spaltung für die letzten zwei Jahre bedeutet

Die Demokraten werden das letzte Wort bei Personalentscheidungen haben, von Kabinettsposten und Führungspositionen in Bundesbehörden bis hin zu Bundesrichtern und dem Obersten Gerichtshof. NEWS 24/7 wies darauf hin, dass alle jüngsten von Trump nominierten Richter am Obersten Gerichtshof von einem Senat mit derselben parteipolitischen Ausrichtung bestätigt wurden. Das letzte Mal, dass ein von der Opposition kontrollierter Senat einen Richter am Obersten Gerichtshof bestätigte, war 1991, als ein von Demokraten geführter Senat Clarence Thomas unter George H.W. Bush bestätigte. 2016 weigerten sich die Republikaner, Anhörungen zu Barack Obamas Nominiertem Merrick Garland aufzunehmen, mit Verweis auf die bevorstehende Präsidentschaftswahl. Als die Demokraten in Trumps erster Amtszeit das Repräsentantenhaus gewannen, eröffneten sie umfangreiche Untersuchungen, die zu seinem Impeachment führten. Das Weiße Haus wird nun Gemeinsamkeiten mit demokratischen Senatoren finden müssen, um neue Haushaltsblockaden zu vermeiden und wichtige Gesetze zu verabschieden.

Wähler verweisen auf Lebenshaltungskosten und den Iran-Krieg

Nachwahlbefragungen von 75.000 Befragten, auf die sich die Deutsche Welle beruft, ergaben, dass 70 % mit dem Präsidenten unzufrieden sind. Die Deutsche Welle berichtete zudem, dass die Amerikaner eine stärkere Kontrolle des Kongresses über die Entscheidungen des Präsidenten wünschen. Ein Kommentar von NEWS 24/7 brachte das Ergebnis mit steigenden Lebenshaltungskosten und dem Krieg mit Iran in Verbindung und argumentierte, zwei zentrale Zusagen Trumps seien nicht eingehalten worden. Zudem bezeichnete er die Benzinpreise als eines der wichtigsten Themen für den Durchschnittsamerikaner.

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