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Wirtschaft · Sydney

Canva baut um: 1.271 Beschäftigte betroffen, 22 % der weltweiten Belegschaft

Canva stellt sein weltweites Geschäft um: 1.271 Menschen verlieren ihren Job, wechseln den Standort oder bekommen eine andere Aufgabe. CEO Melanie Perkins nannte es den schwersten Moment in der dreizehnjährigen Geschichte des Unternehmens.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von pb.pl, The Guardian, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Sydney · Australien

Was Canva angekündigt hat

Canva, die australische Designplattform, hat am Mittwoch, 4. November, einen Umbau angekündigt, der 1.271 Menschen betrifft – 22 % der weltweiten Belegschaft. Das Unternehmen bietet Vorlagen und Werkzeuge für Nutzerinnen und Nutzer ohne Designausbildung, von Hochzeitseinladungen bis zu Präsentationsfolien für Geschäftskunden. Ein Teil der Beschäftigten verliert den Job, andere sollen die Rolle wechseln oder an zentrale Standorte umziehen. Chief Executive und Mitgründerin Melanie Perkins schrieb in einer E-Mail an die Belegschaft, die Veränderungen seien „ohne Zweifel der schwerste Moment in unserer dreizehnjährigen Geschichte“. Wie viele der 1.271 Menschen letztlich ihren Job verlieren, sagte sie nicht. Ziel des Umbaus sei es, Managementebenen zu verflachen und mehr Teams persönlich zusammenzuführen, so das Unternehmen.

Perkins räumte in derselben Nachricht den menschlichen Preis der Entscheidung ein.

„Traurigerweise bedeutet es auch, Abschied von Kolleginnen, Kollegen und Freunden zu nehmen, die Canva zu dem gemacht haben, was es heute ist.“

Melanie Perkins, Mitgründerin und Chief Executive von Canva

Struktur und Büropolitik

Canva will seine Bereiche Product, Growth und Platform in einer einzigen Produktorganisation zusammenführen. Sydney soll zum „primären Zuhause“ für mehr Produktteams werden sowie für Rollen, bei denen enge Zusammenarbeit zählt. Ab Januar 2027 sollen hybrid arbeitende Beschäftigte zwei bis drei Tage pro Woche im Büro verbringen. Das Unternehmen hat Mitarbeitende in 37 Ländern, die Veränderungen reichen also weit über den Standort Sydney hinaus. Perkins sagte, ein Umzug sei für die betroffenen Beschäftigten eine große Entscheidung; das Unternehmen habe ihnen Unterstützung zugesagt.

„Wir wissen, dass ein Umzug für alle, die ihn prüfen sollen, eine große Entscheidung ist, und wir sind entschlossen, den Prozess mit umfassender Unterstützung so reibungslos wie möglich zu gestalten.“

Melanie Perkins, Mitgründerin und Chief Executive von Canva

Abfindungen und Unterstützung

Wer Canva verlässt, erhält mindestens sechs Monatsgehälter. In Ländern, in denen Beschäftigte ihre Krankenversicherung über den Arbeitgeber beziehen, bleibt dieser Schutz weitere 12 Monate bestehen. Ausscheidende dürfen zudem ihre Laptops behalten. Wer geht, kann sich um Zuschüsse von 10.000 US-Dollar (14.000 A-Dollar) für ein eigenes Vorhaben bewerben.

Branchenkontext und Bewertung

Der Umbau folgt einer Welle von Stellenstreichungen in der Technologiebranche. Atlassian hat 1.600 Stellen abgebaut, auch Block und WiseTech Global haben Personal reduziert. Anders als diese Unternehmen erwähnte Canva künstliche Intelligenz in seiner Ankündigung nicht. Perkins schrieb, das Jahr sei „unser bisher schwerstes“ gewesen und das Wachstum habe sich erstmals seit einem Jahrzehnt verlangsamt. Blackbird Ventures und Airtree sollen Canvas Bewertung laut Berichten von 60 Mrd. A-Dollar Ende 2025 auf rund 49 Mrd. A-Dollar Anfang 2026 gesenkt haben. Canva gilt seit Langem als Kandidat für eine Notierung an der Nasdaq.

Canva-Bewertung laut Berichten von Geldgebern gesenktMrd. A-Dollar
Ende 2025
60 Mrd. A-Dollar
Anfang 2026 (laut Berichten)
49 Mrd. A-Dollar

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