StrangDer Krieg in der Ukraine und seine Grenzen

Diplomatie · Brüssel, Abu Dhabi und Miami

Brüssel: Gespräche zwischen Ukraine, USA und Europa über Wiederaufbau am 4. November

Die Europäische Kommission empfängt am 4. November Vertreter der Ukraine, der Vereinigten Staaten, Frankreichs, Deutschlands, des Vereinigten Königreichs, der NATO und der Weltbank. Ob die USA teilnehmen, ist weiterhin unbestätigt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, europa press, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Brüssel, Abu Dhabi, Miami, Berlin · Belgien, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 9.10.Treffen in Miami mit ukrainischen, amerikanischen und europäischen Vertretern der nationalen Sicherheit
  2. 4.11.Brüsseler Treffen zu Wiederaufbau und Wohlstand in der Ukraine nach dem Krieg
  3. 10.11.Geplante Runde in Abu Dhabi mit Beteiligung der Ukraine, Russlands und der Vereinigten Staaten, die bis zum 11. November dauert

Ein Brüsseler Treffen über die Zukunft der Ukraine

Die Europäische Kommission richtet am Mittwoch, 4. November 2026, in Brüssel ein Treffen aus, zu dem Vertreter der Ukraine, der Vereinigten Staaten, Frankreichs, Deutschlands, des Vereinigten Königreichs, der NATO und der Weltbank zusammenkommen. Die Chefsprecherin der Kommission, Paula Pinho, bestätigte den Plan am Dienstag, 3. November, bei einer Pressekonferenz. Pinho sagte, im Mittelpunkt der Gespräche stünden Wiederaufbau und Wohlstand in der Ukraine nach dem Krieg; Einzelheiten zu konkreten Vorschlägen nannte sie nicht. Das Treffen findet auf der Ebene der nationalen Sicherheitsberater und hochrangiger Beamter statt, und die Kommission hat noch nicht mitgeteilt, wer die einzelnen Seiten vertreten wird. Pinho bezeichnete es als Fortsetzung der Gespräche, die zuvor in Miami zwischen ukrainischen und amerikanischen Vertretern geführt wurden und auf einen dauerhaften und tragfähigen Frieden zielen.

Offene Fragen auf amerikanischer Seite

Steve Witkoff, der US-Sondergesandte, hatte das Treffen eigenständig über seine Social-Media-Kanäle angekündigt, und Pinho wurde zu diesem Schritt befragt. Sie sagte, Brüssel stehe mit Washington zu den Friedensgesprächen und den anstehenden Treffen in Kontakt, und lehnte es ab, zu sagen, ob Witkoff die Regierung Trump vertreten werde. Es sei „absolut normal“, dass solche Treffen irgendwann öffentlich angekündigt würden, sagte sie.

„Wir stehen zu diesen Gesprächen mit Herrn Witkoff und anderen US-Vertretern in Kontakt.“

Paula Pinho, Sprecherin

Pinho nannte auch die amerikanischen Teilnehmer nicht und verwies darauf, dass diese Informationen später folgen würden. Die EU wird durch nationale Sicherheitsberater und weitere hochrangige Beamte vertreten, deren Namen bislang nicht genannt wurden. Bei früheren Treffen gehörte zu der EU-Delegation Bjoern Seibert, Leiter des Büros von Ursula von der Leyen.

Miami und Oslo als Ausgangspunkt

Die Brüsseler Sitzung soll an die Gespräche in Miami und Oslo anknüpfen, an denen weitgehend dieselbe Gruppe von Teilnehmern beteiligt war. Das Treffen in Miami fand am 9. Oktober mit Steve Witkoff und Jared Kushner, der ukrainischen Delegation sowie Vertretern des US-Sicherheitsrats und des US-Finanzministeriums statt. Washington lud zu dieser Runde zudem die nationalen Sicherheitsberater Deutschlands, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs ein. Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekretär Mark Rutte entsandten jeweils die Leiter ihrer Büros nach Miami.

Italien bleibt außen vor

Italien wird nicht an einem separaten NATO-Treffen mit Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten in der Woche ab dem 2. November in Brüssel teilnehmen, wie die NATO-Sprecherin Allison Hart ankündigte. Für diese NATO-Sitzung sind derzeit nur die Vereinigten Staaten, die NATO und die E3-Staaten London, Paris und Berlin vorgesehen. Italiens Ausschluss stieß bei Oppositionsparteien auf Kritik. Luca Pirondini, Fraktionschef der Fünf-Sterne-Bewegung im Senat, nannte Italien das einzige EU-Land der G7, das nicht am Tisch sitze, und machte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni dafür verantwortlich. Die Vizepräsidentin der Fünf Sterne, Stefano Patuanelli, erinnerte daran, dass Meloni das E3-Format erst kürzlich für überholt erklärt habe, und Senator Alessandro Alfieri, der die Fraktion der Demokratischen Partei im Ausschuss für Auswärtiges und Verteidigung führt, sagte, das E3-Format reiche nicht aus.

Gespräche in Abu Dhabi und Besuch in Berlin

Witkoff sagte, die nächste Gesprächsrunde mit Beteiligung der Ukraine, Russlands und der Vereinigten Staaten sei für den 10. und 11. November in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten angesetzt. Der Kreml bestätigte am 3. November, dass eine russische Delegation unter Leitung von Wladimir Medinski teilnehmen wird. Für den 10. und 11. November in Abu Dhabi sind zudem separate technische Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland geplant.

Am 3. November traf Wolodymyr Selenskyj in Berlin ein, um Bundeskanzler Friedrich Merz zu treffen; die Reise war aus Sicherheitsgründen nicht im Voraus angekündigt worden.

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Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:

  1. 03.11Kommission veranstaltet am 4. November Gespräche zum Wiederaufbau der Ukraine in Brüssel; US-Teilnahme nicht bestätigt
  2. 03.11Selenskyj drängte in Berlin auf Flugabwehrraketen; Deutschland erklärt, es habe keine weiteren Patriots mehr zu entbehren

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Quellen und Kontext

Organisationen
NATO, Reuters

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