Diplomatie · Abu Dhabi, Brüssel und Genf

Russland, Ukraine und USA führen am 10. und 11. November Friedensgespräche in Abu Dhabi

Der Kreml bestätigte am 3. November, dass eine Delegation unter Leitung von Vladimir Medinsky an den von den USA vermittelten Gesprächen mit der Ukraine teilnehmen wird. Zuvor sollen in Brüssel Sicherheitsgarantien für die Ukraine und die Nachkriegsarchitektur Europas erörtert werden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, ΣΚΑΪ, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Abu Dhabi, Brüssel, Genf · Vereinigte Arabische Emirate, Belgien, Schweiz
Wie es dazu kam
  1. Woche vom 2. November 2026US-Beamte sollen in Brüssel mit europäischen Partnern zusammenkommen
  2. 10.11.Erster Tag der trilateralen Gespräche in Abu Dhabi
  3. 11.11.Zweiter Tag der trilateralen Gespräche in Abu Dhabi

Gespräche in Abu Dhabi angesetzt

Steve Witkoff, der Sondergesandte der USA, kündigte am 2. November an, dass russische und ukrainische Unterhändler am 10. und 11. November unter US-Vermittlung in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, Gespräche führen werden. Am 3. November bestätigte der Kreml die Termine. Der Sprecher Dmitry Peskov erklärte, eine russische Delegation werde nach Abu Dhabi reisen und an den trilateralen Verhandlungen teilnehmen, die Vladimir Medinsky, Berater von Vladimir Putin, leiten werde. Auf amerikanischer Seite werden Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von Donald Trump und wichtigste Verhandlungsführer der Regierung, Washington vertreten. Die vorangegangene trilaterale Runde Mitte Februar in Genf endete ohne Fortschritt, weil beide Seiten in einem Krieg, der seit mehr als vier Jahren dauert, auf ihren Positionen beharrten.

Agenda und der Weg zurück an den Verhandlungstisch

Witkoff sagte, die Gespräche würden sich auf Sicherheitsvereinbarungen nach dem Krieg, Deeskalation, humanitäre Bemühungen und die nächsten Schritte zum Frieden konzentrieren. Moskau habe Washington im Oktober mitgeteilt, dass es bereit sei, die Gespräche wieder aufzunehmen, die seit Anfang des Jahres faktisch ausgesetzt waren. Rund zwei Wochen vor der Ankündigung traf Putin Witkoff in St. Petersburg und zeigte sich bereit, das Dreierformat mit der Ukraine und den Vereinigten Staaten wiederzubeleben. Axios berichtete unter Berufung auf US-Beamte, das Weiße Haus hoffe, Putin werde kompromissbereiter sein, nachdem Trump zugestimmt habe, Sanktionen auf Verkäufe von russischem Diesel aufzuheben, und weitere Maßnahmen ergriffen habe, die Moskau begrüßte. Dem Bericht zufolge ist die einzige bislang sichtbare Konzession Putins seine Zustimmung zur Wiederaufnahme der Gespräche.

Europas Platz am Tisch

Vor der Runde in Abu Dhabi sollen sich amerikanische Beamte in Brüssel mit Vertretern Frankreichs, Deutschlands, des Vereinigten Königreichs, der Europäischen Union und der NATO treffen. Witkoff sagte, diese Gespräche würden Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die Sicherheitsarchitektur Europas nach dem Krieg und wirtschaftliche Möglichkeiten zur Unterstützung des Wiederaufbaus der Ukraine behandeln. Ob die Europäer selbst am Verhandlungstisch sitzen werden, bleibt offen. Moskau hat deutlich gemacht, dass es an den ersten Gesprächen nur Russland, die Ukraine und die Vereinigten Staaten beteiligt sehen will, während Kiew darauf besteht, dass europäische Länder teilnehmen müssen, insbesondere bei künftigen Sicherheitsgarantien. Witkoff verwies zudem auf Fortschritte in Kiew, Oslo und St. Petersburg und sagte, Washington strebe ein umfassendes und dauerhaftes Friedensabkommen an.

Angriffe und Waffenfinanzierung

Die Gespräche beginnen vor dem Hintergrund anhaltender Kämpfe. Am 2. November erklärte Kiew, russische Bombenangriffe auf eine Schule, in der humanitäre Hilfe verteilt wurde, hätten mindestens 26 Menschen getötet. Die Angriffe erfolgten, als russische Truppen die Bombardierung in der Region Cherson wieder aufnahmen, nachdem eine seltene lokale Waffenruhe es ermöglicht hatte, Bewohner von Oleschky zu evakuieren, einer Stadt, die die russische Armee eingenommen hat. Bloomberg berichtete am 2. November unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, die Regierung Trump plane, die NATO-Verbündeten im November zu drängen, ihre Mittel für das Waffenlieferprogramm für die Ukraine aufzustocken. Der Bericht deutet darauf hin, dass die US-Unterstützung für Kiew trotz der Spannungen zwischen Trump und Volodymyr Zelensky anhält.

Wie es weitergeht

Die Gespräche sind für den 10. und 11. November in Abu Dhabi angesetzt. Witkoff sagte, die Vereinigten Staaten würden Verhandlungen auf Arbeitsebene zwischen der Ukraine und Russland vermitteln, und bezeichnete dies als Beitrag zu Trumps Mission, den Krieg zu beenden. Die Quellen berichten bislang von keinen vereinbarten Bedingungen, sodass offen bleibt, ob die Runde mehr als die Wiederaufnahme der Gespräche hervorbringt.

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