Sicherheit · Brüssel, Warschau und Evreux

LOT-Flug von Warschau landet nach Sicherheitsalarm in Brüssel – Bombendrohungen treffen europäische Flüge

Ein LOT-Flug von Warschau ist am Donnerstag, 5. November, nach einer verdächtigen Meldung sicher am Flughafen Brüssel gelandet; am selben Tag wurden wegen Bombenalarmen weitere Flüge in Europa umgeleitet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, RTBF, Telegraaf und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Brüssel, Warschau, Evreux, Wien · Belgien, Polen, Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Wizz-Air-Flug von Luton nach Sofia muss in Budapest notlanden, eskortiert von zwei ungarischen Kampfjets
  2. 3.11.Etwa zehn Linienflüge von Bombenalarmen betroffen, die sich später als falsch erweisen; Kreuzfahrtschiff Crown Iris am Abend vor Syros evakuiert
  3. 5.11.Bombenmeldungen treffen mehrere Flüge; LOT-Flug aus Warschau landet in Brüssel, nichts Verdächtiges gefunden

Die Landung in Brüssel

Am Donnerstag, 5. November, startete der LOT-Flug LO235 vom Flughafen Warschau-Chopin und landete am Flughafen Brüssel, nachdem eine mögliche Gefahr für seine Sicherheit gemeldet worden war. Die Angaben zum Abflug lauten 7:45 und 7:22 Uhr, die zur Landung 9:31 und 9:26 Uhr. Der Flughafen erklärte, er sei über eine verdächtige Meldung zu dem Flug informiert worden; die Föderale Polizei habe diese bewertet und keinen Bedarf für zusätzliche Maßnahmen gesehen. Die Fluggesellschaft teilte mit, ihre Crew sei informiert worden, habe nach Standardverfahren eine Sicherheitskontrolle an Bord durchgeführt und keinen verdächtigen Gegenstand gefunden. Nachdem das Flugzeug Zaventem erreicht hatte, führten die Behörden eine weitere Inspektion durch, die bestätigte, dass sich nichts Gefährliches an Bord befand. Bei dem Flugzeug handelte es sich um eine Boeing 737 Max.

Ein Passagier aus Mechelen sagte der Telegraaf, die Crew habe etwa eine Stunde vor der Landung Sicherheitsprobleme angekündigt und jede Sitzreihe überprüft. Die Passagiere verließen das Flugzeug in Gruppen von fünfzehn Personen, Polizisten mit Sprengstoffhunden kontrollierten das Gepäck, bevor sie durchgelassen wurden – ein Vorgang, der nach Angaben des Passagiers etwa zwanzig Minuten dauerte.

Weitere am Donnerstag umgeleitete Flüge

Mehrere weitere Flüge waren am selben Tag von Bombenmeldungen betroffen, und die Telegraaf berichtete über ähnliche Alarme auf Flügen nach Italien, Bulgarien, Österreich und Finnland. Ein Finnair-Flug von Helsinki nach Rom wurde von Militärflugzeugen nach Fiumicino eskortiert, wo die Sicherheitsmaßnahmen laut RTBF noch andauerten. Ein Aer-Lingus-Flug, EI402 von Dublin nach Rom, wurde nach einem Bombenalarm auf den französischen Luftwaffenstützpunkt Evreux in der Normandie umgeleitet, und die französische Luftwaffe schickte ein Flugzeug zur Abfangung los. Aer Lingus erklärte, der Flug sei sicher gelandet, und man bemühe sich, die Passagiere so schnell wie möglich an ihre Endziele zu bringen. Ein Wizz-Air-Flug von Mailand nach Warschau wurde nach Wien umgeleitet, und bulgarische Minister erklärten, drei Flugzeuge seien nach Bombenmeldungen in Bulgarien gelandet. Die französische Regierung teilte mit, sie verfolge die Lage in Echtzeit.

Alarme zu Wochenbeginn

Am Montag, 2. November, musste ein Wizz-Air-Flug von Luton nach Sofia in Budapest notlanden, eskortiert von zwei ungarischen Kampfjets. Am Dienstag, 3. November, waren etwa zehn Linienflüge Ziel von Bombenalarmen, die die Behörden später als falsch einstuften. Mindestens vier Ryanair-Flüge waren darunter, auf den Strecken Manchester–Murcia, Lissabon–Rom, Dublin–Rom und Dublin–Sofia; auch Flüge von SAS, LOT und Wizz Air waren betroffen. Eine Startbahn in Warschau wurde vorübergehend gesperrt, und ein LOT-Flug vom Londoner Flughafen Heathrow wurde nach Warschau-Modlin umgeleitet. Die britische Polizei wurde zudem über Drohungen gegen vier Flugzeuge in Heathrow und eines in Manchester informiert.

Am Dienstagabend wurde das Kreuzfahrtschiff Crown Iris auf der griechischen Insel Syros vorsorglich evakuiert, nachdem eine nicht identifizierte Person einen möglichen Sprengsatz am Rumpf gemeldet hatte. Nach dem letzten Stand der Behörden wurde kein Sprengsatz gefunden, die Ermittlungen dauerten an.

Offene Fragen

Die Lage am Flughafen Brüssel war schnell unter Kontrolle, doch der Fall ist noch nicht abgeschlossen. Die belgische Föderale Polizei prüft, ob der Alarm in Brüssel mit früheren, ähnlichen Vorfällen zusammenhängt, die Teil einer Serie von Versuchen zu sein scheinen, internationale Flüge zu stören.

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