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NASAs Swift-Teleskop soll am 4. November in die Erdatmosphäre eintreten

Die Prognosen zum genauen Zeitpunkt des Wiedereintritts von Swift gehen weiterhin auseinander; die Zeitfenster liegen 6 bis 12 Stunden um die jeweiligen Schätzungen. Die NASA erwartet, dass der Großteil des 3.200 Pfund schweren Observatoriums verglüht, und stuft das Risiko für Menschen am Boden als gering ein.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, The Verge, engadget und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

State College · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 20.10.Swift macht seine letzte Beobachtung vor dem Ende des Betriebs
  2. 26.10.Die NASA meldet, dass Swift unter 170 Meilen Höhe gesunken ist
  3. 4.11.Für diesen Tag wird der Wiedereintritt vorhergesagt, mit Margen von 6 bis 12 Stunden je nach Bahnverfolgungsdienst

Zeitfenster für den Wiedereintritt

Das Neil Gehrels Swift Observatory der NASA soll am Mittwoch, dem 4. November, in die Erdatmosphäre eintreten. Die NASA selbst schätzt den Zeitpunkt auf etwa 3:30 Uhr Ostküstenzeit, das entspricht 9:30 Uhr italienischer Zeit, mit einer Unsicherheit von 11 Stunden in beide Richtungen. Die jüngste Berechnung der Aerospace Corporation ergibt 11:12 Uhr italienischer Zeit mit einer Marge von etwa 8 Stunden. Eine frühere Schätzung der Aerospace Corporation nannte 10:11 Uhr italienischer Zeit bei einer Marge von 12 Stunden. Der unabhängige Bahnverfolgungsdienst Satflare engte das Fenster auf plus/minus 6 Stunden um 10:57 Uhr italienischer Zeit ein.

Mögliche Einschlagszone

Da die Umlaufbahn um etwa 20,6 Grad zum Äquator geneigt ist, verläuft das mögliche Wiedereintrittsband grob zwischen 20,6 und 21 Grad nördlicher und südlicher Breite. Dieses Band quert Teile Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, und ein großer Teil davon ist Ozean. Das Fenster ist für die Prognostiker noch zu weit, um ein genaues Absturzgebiet zu benennen. Der Referenzpunkt von Satflare für den Eintritt in die Atmosphäre, festgelegt auf 80 Kilometer Höhe, liegt im Südpazifik östlich von Papua-Neuguinea, nahe den Tokelau-Inseln.

Trümmer und Risiko für Menschen

Die NASA erwartet, dass der größte Teil der Raumsonde beim Wiedereintritt verglüht, einzelne Bauteile könnten jedoch überstehen und den Boden erreichen. Das Observatorium wiegt etwa 3.200 Pfund, also rund 1,5 Tonnen, und misst 5,6 Meter (18,4 Fuß) in der Höhe und 5,4 Meter (17,7 Fuß) in der Breite, wobei ein großer Teil dieser Breite auf die ausfahrbaren Solarflügel entfällt. Die NASA erklärt, das Risiko einer Schädigung durch überstehende Bauteile sei gering. Luigi Bignami sagte gegenüber Fanpage.it, die Wahrscheinlichkeit, dass Fragmente dem Verglühen entgehen, sei sehr begrenzt. Die NASA und die US-Streitkräfte beobachten das fallende Teleskop und wollen ihre Vorhersagen bei Bedarf aktualisieren.

Warum die Rettung scheiterte

Laut Wired erhitzte eine erhöhte Sonnenaktivität im Jahr 2024 die obere Atmosphäre und ließ sie sich ausdehnen, was den Luftwiderstand erhöhte und den Abstieg von Swift beschleunigte. Die NASA startete Anfang Juli 2026 die Mission Swift Boost, einen 30 Millionen Dollar teuren Versuch, an das Observatorium anzudocken und seine Umlaufbahn anzuheben. Die Roboter-Raumsonde LINK von Katalyst Space bekam Probleme mit der Lageregelung und konnte ihre Ausrichtung nicht halten, woraufhin die NASA die Mission wenige Wochen später beendete. NASA-Administrator Jared Isaacman erklärte im August, die Probleme mit dem Kontrollsystem hätten zur Absage der Mission geführt. Swift machte am 20. Oktober seine letzte Beobachtung, und am 26. Oktober teilte die NASA mit, das Teleskop sei weniger als 170 Meilen von der Erdoberfläche entfernt.

Wissenschaftliche Bilanz

Swift startete am 20. November 2004 mit drei Teleskopen, die vor allem Gammastrahlenausbrüche aufspüren und deren Position an Observatorien weltweit übermitteln sollten. Die Primärmission war auf zwei Jahre angelegt, doch bis zum Ende des Betriebs beobachtete Swift mehr als 2.000 Gammastrahlenausbrüche und sammelte Daten zu 1.400 Supernova-Explosionen, Asteroiden und Kometen. Shawn Domagal-Goldman, Leiter der Abteilung für Astrophysik im NASA-Hauptquartier, beschrieb die Rückkehr so:

„Swift hat dem Land eine unglaubliche, dauerhafte Rendite auf die Investition geliefert – ausgelegt auf eine zweijährige Primärmission, aber produktiv mehr als zehnmal so lange.“

Shawn Domagal-Goldman, Leiter

Der Wiedereintritt beendet ein Teleskop, das seine geplante Lebensdauer um mehr als ein Jahrzehnt überdauert hat und dessen endgültige Position bis kurz vor dem Absturz unbekannt bleibt.

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