Sicherheit · Ciechanów, Płock und Sarnowa Góra

Gericht setzt Strafe für Kommandanten eines Polizei-Black-Hawk nach Stromleitungstreffer 2023 zur Bewährung aus

Ein Gericht in Ciechanów hat eine Vereinbarung gebilligt, nach der der Kommandant eines Polizei-Black-Hawk eine Freiheitsstrafe von einem Jahr erhält, ausgesetzt für zwei Jahre, dazu eine Geldstrafe von 20.000 zł und ein zweijähriges Flugverbot. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, TVP Info und Rzeczpospolita. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Ciechanów, Płock, Sarnowa Góra · Polen
Wie es dazu kam
  1. 20.08.Ein Polizei-Black-Hawk reißt bei einem Tiefflug während der Feierlichkeiten in Sarnowa Góra einen Stromleitungsdraht ab
  2. 26.10.Das Gericht in Ciechanów billigt die freiwillige Unterwerfung unter die Strafe; das Urteil ist nicht rechtskräftig

Die Gerichtsentscheidung

Ein Gericht in Ciechanów gab dem Antrag des Kommandanten eines Polizei-Black-Hawk-Hubschraubers statt, eine im Voraus vereinbarte Strafe anzunehmen – ein Verfahren, das als freiwillige Unterwerfung unter die Strafe bekannt ist. Die Strafe lautet ein Jahr Haft, ausgesetzt für zwei Jahre. Der Mann muss zudem eine Geldstrafe von 20.000 zł zahlen, die das Urteil als 200 Tagessätze zu je 100 zł festsetzt, und darf zwei Jahre lang keine Hubschrauber fliegen. Das Gericht verpflichtete ihn, 10.000 zł an den Fonds für Opferhilfe und Hilfe nach der Haft zu zahlen, und legte Gerichtskosten von mehr als 19.000 zł fest. Die Staatsanwaltschaft akzeptierte die vereinbarten Bedingungen und beantragte die Geldzahlung. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, und der Kommandant kann beim Bezirksgericht in Płock Berufung einlegen.

Was in Sarnowa Góra geschah

Der Vorfall ereignete sich am 20. August 2023 während der Feierlichkeiten zum 103. Jahrestag der Schlacht bei Sarnowa Góra, nahe Ciechanów in der Gemeinde Sońsk, die unter der Schirmherrschaft des Verteidigungsministeriums standen. Bei einem Tiefflug dicht an den Teilnehmern riss der Polizeihubschrauber einen Blitzableiterdraht von einer Stromleitung, die in der Nähe der Zuschauer stand. Niemand wurde verletzt, doch der Vorfall schuf eine ernste Gefahr für die Sicherheit. Die Staatsanwaltschaft warf dem Kommandanten vor, seine Pflichten verletzt und eine unmittelbare Gefahr einer Luftfahrtkatastrophe verursacht zu haben. Die Rzeczpospolita berichtete, die Leitung sei auf geparkte Autos gefallen, obwohl sie nicht unter Strom stand, und der Vorfall habe Panik ausgelöst. Die Ermittlungen der Bezirksstaatsanwaltschaft in Płock wurden mehrfach verlängert, unter anderem weil der Gutachter, der das luftfahrttechnische Gutachten erstellte, erkrankte.

Reparaturkosten und Folgen

Die Reparatur des Hubschraubers einschließlich der Hauptrotorblätter kostete fast 2,5 Millionen zł. RMF FM berichtete unter Berufung auf die Ermittlungsergebnisse, der Schaden für die Staatskasse und für Energa Operator habe nicht weniger als 2,7 Millionen zł betragen. Den Piloten traf zudem eine finanzielle Konsequenz in Höhe von drei Monatsgehältern. Der Hubschrauber wurde repariert und wieder in Dienst gestellt und nahm später an Organtransporten und Einsätzen an der polnisch-belarussischen Grenze teil. Der Kommandant ging nach dem Vorfall in den Ruhestand, wie RMF FM und Rzeczpospolita berichteten.

Politische Verbindung und Bilanz der Crew

Die Rzeczpospolita berichtete, der Überflug sei mit Hilfe des damaligen stellvertretenden Innenministers Maciej Wąsik arrangiert worden. Wąsik sagte der Zeitung, er habe dem Dorfvorsteher in den Vorjahren und auch in diesem Jahr bei der Organisation der Feierlichkeiten geholfen. Er habe nur an der Messe teilgenommen und sei direkt danach gegangen, sodass er den Vorfall nicht gesehen habe. Er bezeichnete den Polizeipiloten zudem als hervorragenden Offizier, der Einsätze bei der Brandbekämpfung in der Türkei und in Tschechien vorzuweisen habe.

„Ich habe dem Dorfvorsteher geholfen, ich habe in den Vorjahren geholfen, ich habe in diesem Jahr geholfen und ich werde auch in künftigen Jahren bei der Organisation patriotischer Feierlichkeiten helfen.“

Maciej Wąsik, Damaliger stellvertretender Innenminister

RMF FM berichtete separat, ein weiterer Pilot der Hubschrauberbesatzung habe 2009 bei Inowrocław einen tödlichen Unfall mit einer Mi-24 verursacht.

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