Wirtschaft · Paris
Pariser Kaufhaus BHV unter gerichtliches Sanierungsverfahren gestellt
Das Handelsgericht von Paris eröffnete das Verfahren am Montag, 2. November 2026, für die SEGM BHV, die das Bazar de l'Hôtel de Ville und einen zweiten Standort betreibt und 700 Menschen beschäftigt. Das Kaufhaus bleibt geöffnet, während das Unternehmen eine Restrukturierung anstrebt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTBF, 20minutes, Le Monde.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 2. November 2026 eröffnete das Handelsgericht von Paris ein gerichtliches Sanierungsverfahren für die SEGM BHV, die nach Angaben vom September 700 Menschen beschäftigt.
Die Beobachtungsphase dauert sechs Monate und kann um sechs Monate verlängert werden. Am Ende kann das Gericht einen Sanierungsplan billigen, einen Veräußerungsplan billigen oder die Liquidation anordnen.
Die Geschäftsführung machte einen Teil der Finanzierungslücke für einen Streit mit Brookfield verantwortlich, dem kanadischen Fonds, dem die Gebäude gehören; dieser weist die Darstellung entschieden zurück.
In der Woche des 26. Oktober 2026 räumte die Geschäftsführung ein, dass das Unternehmen zahlungsunfähig ist, nachdem sie eine Zahlungseinstellung noch bestritten hatte.
- Juni 2026Die von Frédéric Merlin geführte SGM verkauft das Kaufhaus mit Verlust
- Sommer 2026Sanierungsplan vorgestellt, während eine Finanzierungslücke besteht, die die Geschäftsführung teils Brookfield anlastet
- Woche des 26. Oktober 2026Die Geschäftsführung räumt die Zahlungsunfähigkeit ein und beantragt das Verfahren
- 2.11.Das Handelsgericht von Paris eröffnet das gerichtliche Sanierungsverfahren
Gericht eröffnet Sanierungsverfahren
Am Montag, 2. November 2026, eröffnete das Handelsgericht von Paris ein gerichtliches Sanierungsverfahren für die SEGM BHV, die das Bazar de l'Hôtel de Ville – ein seit 170 Jahren im Zentrum von Paris ansässiges Kaufhaus – sowie einen zweiten Standort betreibt. Nach einem der AFP vorliegenden Dokument handelt es sich bei diesem zweiten Standort um BHV Parly 2 in einem Einkaufszentrum im Département Yvelines. Das Unternehmen beschäftigt nach Angaben vom September 700 Menschen. Das Verfahren eröffnet eine Beobachtungsphase von sechs Monaten, die um weitere sechs Monate verlängert werden kann und in der das Gericht prüft, ob das Geschäft gerettet werden kann. Nach Ablauf dieser Frist kann das Gericht einen Sanierungsplan billigen, einen Veräußerungsplan billigen oder die Liquidation anordnen.
Finanzierungslücke und Streit mit dem Vermieter
Das Kaufhaus war im Juni von der SGM, dem von Frédéric Merlin geführten Unternehmen, mit Verlust verkauft worden; nach Angaben von BFMTV gehörten zu den Käufern auch einige Führungskräfte des Hauses. Im Sommer stellte die Geschäftsführung einen Sanierungsplan vor, der das Unternehmen wieder auf die Beine bringen sollte, doch der Plan stieß auf eine Finanzierungslücke. Die Geschäftsführung macht einen Teil dieser Lücke für einen Streit mit Brookfield verantwortlich, dem kanadischen Fonds, dem die Gebäude gehören; Brookfield weist diese Darstellung entschieden zurück. Das Kaufhaus sah sich bereits mit Vorwürfen konfrontiert, seine Lieferanten nicht bezahlt zu haben, und stand wegen einer umstrittenen Partnerschaft mit dem asiatischen Online-Modehändler Shein öffentlich in der Kritik.
Insolvenz eingeräumt und Haltung der Belegschaft
In der Woche des 26. Oktober 2026 räumte die Geschäftsführung ein, dass das Unternehmen zahlungsunfähig sei, und erklärte, sie habe das Verfahren beantragt, um „die Geschäftstätigkeit und die Arbeitsplätze zu erhalten“ und „den Sanierungsplan abzusichern“. Bis dahin hatte das Unternehmen noch bestritten, sich im Zustand der Zahlungseinstellung zu befinden. Sowohl die Geschäftsführung als auch die Arbeitnehmervertreter hatten das Verfahren beantragt, bevor das Gericht entschied. Die Arbeitnehmervertreter erklärten, sie wollten zunächst die Beschäftigten informieren, bevor sie öffentlich Stellung nehmen.
Reaktion der Geschäftsführung und nächste Schritte
In einer am Montag veröffentlichten Erklärung begrüßte die SEGM BHV die Entscheidung des Gerichts und erklärte, das Kaufhaus bleibe geöffnet. Das Unternehmen argumentierte, der gerichtliche Schutz dürfte seine Gespräche rasch voranbringen.
„Der Schutz durch das Handelsgericht dürfte es uns rasch ermöglichen, die Gespräche mit Brookfield, dem Eigentümer der Mauern, in konkrete Ergebnisse zu verwandeln, auf die wir seit mehreren Monaten warten.“
Der Präsident des Unternehmens, Karl-Stéphane Cottendin, verknüpfte in derselben Erklärung die Finanzprobleme mit dem Schaden, den sie in den umsatzstärksten Monaten des Jahres angerichtet hätten.
„Diese Finanzprobleme trafen die besten Monate des Jahres. Wir stehen nun vor einer entscheidenden Phase.“
Der nächste formelle Meilenstein ist das Ende der sechsmonatigen Beobachtungsphase, die um weitere sechs Monate verlängert werden kann.
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Quellen und Kontext
- RTBFEinzelhandel in Frankreich: Das Kaufhaus BHV in Paris unter gerichtliche Sanierung gestelltCommerce en France : le grand magasin BHV à Paris placé en redressement judiciaire · Original auf Französisch
- 20minutesDas BHV im Marais in Paris unter gerichtliche Sanierung gestelltLe BHV du Marais, à Paris, placé en redressement judiciaire · Original auf Französisch
- Le Monde.frDas BHV Marais in Paris unter gerichtliche Sanierung gestelltLe BHV Marais, à Paris, placé en redressement judiciaire · Original auf Französisch
- BFMTVDas Kaufhaus BHV in Paris wird unter gerichtliche Sanierung gestelltLe grand magasin BHV de Paris est placé en redressement judiciaire · Original auf Französisch
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