Sicherheit · Bukarest

Bukarester Polizei durchsucht Wohnungen der Leiterin einer Reiseagentur wegen Betrugs an 18 Kunden

Die Polizei hat am Mittwoch, dem 4. November 2026, zwei Wohnungen in Bukarest durchsucht und eine 44-jährige Frau zur Vernehmung mitgenommen. Nach Angaben der Ermittler kassierte sie Zahlungen für Reisen, die nie gebucht wurden, und verursachte damit einen Schaden von rund 165.140 Lei.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, HotNews.ro, Ziare.com und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 16. Dezember 2024Beginn des Zeitraums, in dem 18 Personen angeblich getäuscht wurden
  2. September 2025Betriebsgenehmigung der Reiseagentur entzogen
  3. 1. Juli 2026Ende des untersuchten Zeitraums
  4. 4. November 2026Zwei Wohnungsdurchsuchungen in Bukarest und Verdächtige zur Vernehmung mitgenommen

Was die Ermittlungen vorwerfen

Die Bukarester Polizei hat in einem Strafverfahren wegen Reiseangeboten zwei Wohnungen in der Hauptstadt durchsucht. In einer am Mittwoch, dem 4. November 2026, veröffentlichten Mitteilung erklärte die Polizei, eine 44-jährige Frau, die ein Unternehmen als Reisevermittler leitet, stehe im Verdacht, zwischen dem 16. Dezember 2024 und dem 1. Juli 2026 insgesamt 18 Personen getäuscht zu haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie mit Gutscheinen, Verträgen über den Verkauf von Reisepaketen, Zahlungsnachweisen, Quittungen und Rechnungen bei den Kunden den Eindruck erweckte, ihre Reisen seien ordnungsgemäß gebucht. Die Kunden zahlten entweder eine Anzahlung oder den vollen Preis für Aufenthalte in rumänischen Ferienorten sowie an internationalen Zielen, darunter Bulgarien, die Türkei und Griechenland. Die Frau wird wegen Betrugs ermittelt; ein Gericht hat zu den Vorwürfen noch nicht entschieden.

Wie die Buchungen platzten

Laut Polizei wurden die Reservierungen nach Eingang des Geldes unter verschiedenen Vorwänden storniert. Andere Kunden erfuhren erst bei der Ankunft in der Unterkunft, dass keine Buchung auf ihren Namen vorlag, und die Agentur weigerte sich, das gezahlte Geld zu erstatten. Einige Hotelmitarbeiter erklärten den Gästen, die Reservierung sei verfallen, weil der volle Betrag nicht an die Unterkunft weitergeleitet worden sei. Kunden, die bei der Agentur anriefen, wurde mitgeteilt, ihre Transaktion könne nicht abgeschlossen werden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Zahlungen auf mehrere Bankkonten flossen, die sowohl dem Unternehmen als auch der Frau gehörten.

Lizenz und Schäden

Die Betriebsgenehmigung des Unternehmens wurde im September 2025 entzogen, was in den untersuchten Zeitraum fällt. Die Polizei beziffert den Schaden auf etwa 165.140 Lei; die Summe entspricht den Beträgen, die die 18 Personen als Anzahlung oder in voller Höhe gezahlt haben. In der Berichterstattung zitierte Justizkreise erklärten, der Entzug der Lizenz falle auf denselben Zeitpunkt, zu dem die Agentur ihren Betrieb rechtmäßig einstellte, während die Kunden weiterhin für nicht abgesicherte Reisen zahlten. Der Fall wird als Betrug behandelt – das ist der Tatvorwurf, der in der Polizeimitteilung und in der Gerichtsberichterstattung genannt wird.

Durchsuchungen und weiteres Vorgehen

Am Mittwoch führten Beamte der Polizeieinheit des Sektors 4 die beiden Wohnungsdurchsuchungen in Bukarest durch. Die Frau wurde angetroffen und zur Vernehmung zum Hauptquartier des Zentralen Kriminaldienstes gebracht. Die Polizei erklärte, die im Fall erforderlichen rechtlichen Maßnahmen würden anschließend gegen sie ergriffen, ohne zu präzisieren, um welche Maßnahmen es sich handelt. Die Ermittlungen laufen unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft beim Gericht des Sektors 4. Die Ermittler haben noch nicht mitgeteilt, wie viele weitere Kunden sich möglicherweise melden könnten, und die 18 im Fall genannten Personen wurden nicht öffentlich identifiziert.

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