Sicherheit · Bukarest und Giurgiu

Polizei Bukarest durchsucht zehn Wohnungen wegen mutmaßlichen Kraftstoffdiebstahls bei STB-Bussen

Wegen des mutmaßlichen Diebstahls von rund 1,5 Tonnen Kraftstoff aus Bussen des Bukarester Nahverkehrsbetriebs STB, der sich in Insolvenz befindet, hat die Polizei am 28. Oktober 2026 zehn Wohnungen in Bukarest, Ilfov und Giurgiu durchsucht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, Stirile ProTV, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest, Giurgiu · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. September 2026STB gerät in Insolvenz
  2. 30.09.Ende des Zeitraums, in dem die mutmaßlichen Diebstähle stattfanden
  3. 28.10.Zehn Hausdurchsuchungen und Vorführungsbefehle vollstreckt

Durchsuchungen in der Hauptstadt und zwei Kreisen

Die Brigade für öffentlichen Nahverkehr der Bukarester Polizei führte am Mittwoch, 28. Oktober 2026, zehn Hausdurchsuchungen in Bukarest sowie in den Kreisen Ilfov und Giurgiu durch. Gendarmen der Bukarester Gendarmerie unterstützten den Einsatz, zudem wurden neben den Durchsuchungsbefehlen zehn Vorführungsbefehle vollstreckt, damit die Verdächtigen zum Verhör gebracht werden konnten. Die Polizei teilte mit, alle zehn in der Akte genannten Personen seien angetroffen und vernommen worden. Der Fall betrifft Diebstahl und Beihilfe zum Diebstahl und steht weiterhin unter der Aufsicht der Staatsanwaltschaft beim Gericht des Sektors 5.

Die Polizeimitteilung erläutert, wie der Fall begann:

„Die Ermittlungen wurden am 27. August 2026 eingeleitet, als die Polizei über den Diebstahl erheblicher Kraftstoffmengen bei einem Verkehrsunternehmen in der Hauptstadt informiert wurde.“

Bukarester Polizei

Wie der Kraftstoff mutmaßlich abgezogen wurde

Laut Polizeimitteilung ereigneten sich die mutmaßlichen Diebstähle zwischen dem 23. Juni und dem 30. September 2026, überwiegend nachts und während der Arbeitszeit, an einem Arbeitspunkt im Sektor 5. Digi24 und Mediafax verorten die Taten aufgrund eigener Informationen im Busdepot Ferentari. Adevărul berichtet unter Berufung auf Ermittlungserkenntnisse, die Fahrer hätten die für Fahrgäste mit Behinderung eingebaute Kippfunktion der Busse genutzt, um die Tanks auf der Seite der Türen abzulassen. Die Ermittler beziffern die im überwachten Zeitraum entwendete Menge auf etwa 1,5 Tonnen Kraftstoff.

Am 4. August 2026 sei einem Fahrer nach Angaben der Polizei von zwei zu diesem Zeitpunkt im Dienst befindlichen Sicherheitskräften geholfen worden. Mediafax berichtet, die beiden Wachleute hätten Nachtschicht für eine Sicherheitsfirma gehabt.

Wer im Visier der Ermittlungen steht

Die Polizei zählt zehn Tatverdächtige, doch die Medien widersprechen sich bei deren Tätigkeit. Digi24 und Mediafax berichten von acht Fahrern und zwei Sicherheitskräften, während G4Media und Ziare.com alle zehn als STB-Busfahrer bezeichnen. Adevărul spricht von zehn Beschäftigten, überwiegend Fahrern, und Știrile ProTV von mehreren Beschäftigten, die mit Beihilfe zweier Wachleute gehandelt hätten. Die Quellen nennen die Namen der Verdächtigen nicht, dieser Artikel ebenso wenig. Die Polizei erklärte, nach Abschluss des Falls würden rechtliche Maßnahmen gegen sie angeordnet.

Hintergrund zum Unternehmen

STB, der Bukarester Nahverkehrsbetrieb, gehört laut G4Media und Ziare.com der Stadtverwaltung von Bukarest. Ziare.com beschreibt das Unternehmen als Anbieter des öffentlichen Oberflächenverkehrs in der Hauptstadt. Im September 2026 geriet das Unternehmen laut Ziare.com in Insolvenz, mit Schulden von mehr als 1,5 Milliarden Lei, überwiegend gegenüber dem Staatshaushalt und Lieferanten. G4Media bringt die Insolvenz mit ständigen finanziellen Verlusten in den vergangenen Jahren in Verbindung.

Reaktion des Unternehmens und mögliche Folgen

Vertreter von STB erklärten laut Adevărul, das Unternehmen werde die erforderlichen Maßnahmen je nach Ergebnis der Ermittlungen ergreifen. Bestätigten sich die Vorwürfe, drohe den beteiligten Beschäftigten die Kündigung ihrer Verträge, und das Unternehmen werde versuchen, die Verluste zurückzuholen. Die Polizei teilte mit, die Ermittlungen liefen unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft beim Gericht des Sektors 5 weiter. Anklagen oder Gerichtsentscheidungen werden in den Quellen bislang nicht gemeldet.

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Quellen und Kontext

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