Sicherheit · Sibiu

Sieben Polizisten aus Sibiu in Ermittlungsverfahren wegen Bestechung bei Genehmigungen festgenommen; Staatsanwaltschaft beantragt Haft

Die Staatsanwaltschaft in Sibiu, Rumänien, hat am 4. November 2026 neun Tatverdächtige festgenommen, darunter sieben Polizisten, im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen mehr als 170 Straftaten im Zusammenhang mit Führerscheinen, Personalausweisen und Fahrzeugzulassungen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, Stirile ProTV, Ziare.com und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Sibiu · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. Juni 2025Beginn des im Ermittlungsverfahren behaupteten Zeitraums (Juni 2025)
  2. Oktober 2026Ende des im Ermittlungsverfahren behaupteten Zeitraums (Oktober 2026)
  3. 4.11.14 Durchsuchungen; neun Tatverdächtige, darunter sieben Polizisten, 24 Stunden festgehalten
  4. 5.11.Ermittlungsverfahren gegen alle neun angekündigt; Untersuchungshaft für sechs beantragt

Durchsuchungen und Festnahmen

Die Staatsanwaltschaft beim Tribunal Sibiu führte am Mittwoch, 4. November 2026, im Rahmen der Operation Jupiter, einer von der Generalstaatsanwaltschaft koordinierten landesweiten Aktion, 14 Hausdurchsuchungen durch. Neun Tatverdächtige wurden an diesem Tag 24 Stunden lang festgehalten: sieben Polizisten, die bei der Präfektur Sibiu in den Bereichen Genehmigungen, Fahrzeugzulassung und Meldewesen tätig waren, sowie zwei Mittelsmänner. An der Aktion waren Ermittler der Generaldirektion für Korruptionsbekämpfung, der Spezialeinsatzbrigade Alba Iulia und der Kreispolizeiinspektion Sibiu beteiligt. In der Erklärung der Staatsanwaltschaft, über die Mediafax und G4Media berichteten, wurde Donnerstag, der 5. November, als Termin für die Entscheidung über weitere vorbeugende Maßnahmen genannt. Ziare.com berichtete von 13 statt 14 Durchsuchungen und gab das Alter der beiden Mittelsmänner mit 56 und 47 Jahren an.

Wie das mutmaßliche System funktionierte

Die Staatsanwaltschaft beschreibt einen 57-Jährigen als Zentrum des Netzwerks. Zwischen Juni 2025 und Oktober 2026 habe er zwischen 100 Lei und 1.500 Euro verlangt und in einigen Fällen auch erhalten und dafür versprochen, Beamte dazu zu bringen, Zulassungsbescheinigungen für Fahrzeuge und Personalausweise zu beschleunigen oder eine Note „Admis“ in der praktischen Fahrprüfung zu sichern. Derselbe Mann soll wiederholt Bestechungsgelder von 50 bis 2.000 Euro, die von Personen auf der Suche nach Dokumenten gezahlt wurden, an die sieben Beamten weitergegeben haben. Ein 46-Jähriger soll in einigen Fällen geholfen haben, die Beteiligten zusammenzubringen. Die Übergabe des Geldes an die Beamten beschreibt die Staatsanwaltschaft als abgesprochene Handlung, das heißt, sie sei im Voraus zwischen den Parteien vereinbart worden.

Am 4. November 2026 festgenommene Tatverdächtige
Polizisten
7
Weitere Tatverdächtige
2

Daten aus dem Artikeltext

Vorwürfe und beantragte Haft

Das Verfahren umfasst mehr als 170 Straftaten: Handel mit Einfluss, Kauf von Einfluss, Bestechlichkeit und Bestechung, Beihilfe zu Korruptionsstraftaten und Wucher. Dem 57-Jährigen wird zusätzlich vorgeworfen, mehreren Personen im Kreis Sibiu ohne Genehmigung Geld gegen Zinsen geliehen zu haben; die Wiederholung dieser Darlehen zeige, dass die Kreditvergabe seine gewohnheitsmäßige Tätigkeit gewesen sei, so die Staatsanwaltschaft. Am Donnerstag, 5. November 2026, teilten die Ermittler mit, gegen alle neun Personen sei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Adevarul.ro berichtete am selben Tag, die Staatsanwaltschaft habe für sechs Personen Untersuchungshaft beantragt, darunter fünf Polizisten. Keiner der Tatverdächtigen ist bisher vor Gericht gestellt worden, und über eine gerichtliche Entscheidung zu den beantragten Maßnahmen wurde nichts bekannt.

Wie es weitergeht

Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft über weitere vorbeugende Maßnahmen war für Donnerstag, 5. November, angesetzt, den Tag nach den 24-stündigen Festnahmen. Da die Festnahmen auf 24 Stunden begrenzt waren, hängt der Status der neun Tatverdächtigen davon ab, wie die Gerichte auf die Haftanträge reagieren. Dem Bericht von Adevarul.ro zufolge liegt die Zahl der Haftanträge bei sechs, sodass die Zahl der Personen, deren Gewahrsam gerichtlich überprüft wird, kleiner ist als die neun ursprünglich Festgenommenen.

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