Regierung · Dublin

Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes planen 24-stündigen Streik am 12. November, nachdem die Gespräche stocken

Die Gewerkschaften beschlossen am Montag, 2. November, einen 24-stündigen Ausstand am Donnerstag, 12. November vorzubereiten, nachdem die Tarifgespräche in einer Sackgasse geendet hatten und eine von der Regierung eingesetzte Gruppe die festgefahrenen Fragen übernommen hat.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Irish Examiner, The Irish Times, TheJournal.ie und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Dublin · Irland
Wie es dazu kam
  1. 21.10.Zweiter Streiktag verschoben, als die Gespräche beginnen
  2. 30.10.Gespräche am Freitag um 23.30 Uhr unterbrochen
  3. 12.11.Geplanter 24-stündiger Ausstand und Kundgebungen

Gespräche stocken vor einem zweiten Streik

Die Gespräche über ein neues Tarifabkommen im öffentlichen Dienst wurden am Freitag, 30. Oktober, kurz vor Mitternacht unterbrochen, nachdem zehn Tage bei der Workplace Relations Commission (WRC) verstrichen waren. Die Gewerkschaften erklärten, beide Seiten hätten eine Sackgasse erreicht und sähen keinen Weg zu einer Einigung, die sie ihren Mitgliedern in einer Urabstimmung mit Zuversicht vorlegen könnten. Die WRC bat daraufhin eine von der Regierung eingesetzte Gruppe unter dem Vorsitz des WRC-Vorsitzenden Kevin Foley, die festgefahrenen Fragen zu prüfen und einen Weg nach vorn vorzuschlagen. Diese Gruppe soll die Gewerkschaften am Dienstag, 3. November treffen, und der Ausschuss für den öffentlichen Dienst der Gewerkschaften wurde am Montagmorgen unterrichtet. Regierungsquellen sagen, über das Wochenende seien Kontakte über inoffizielle Kanäle weitergegangen, und ein Abbruch vor einem Neustart sei ein vertrautes Muster, während die Gewerkschaftsverhandler wenig Vertrauen in eine schnelle Wiederaufnahme haben. Jack Chambers äußerte seine Enttäuschung darüber, dass die intensiven Verhandlungen zu keinem vereinbarten Ergebnis geführt haben, und betonte, die Gespräche blieben vertraulich.

„Da die Gespräche noch nicht abgeschlossen sind, bleiben alle Erörterungen zwischen den Parteien weiterhin vertraulich.“

Jack Chambers, Minister für öffentliche Ausgaben

Streikdatum verschiebt sich auf den 12. November

Die Gewerkschaften hatten zunächst Mittwoch, 11. November, für einen zweiten landesweiten Ausstand ins Auge gefasst, doch dieses Datum ist nun auf Donnerstag, 12. November, verschoben worden. Der 24-stündige Ausstand würde Schulen, Krankenhäuser, Kommunalverwaltungen und andere öffentliche Dienste zum Erliegen bringen, wobei landesweit 300.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes betroffen wären. Kundgebungen in Dublin und in regionalen Zentren sind geplant, um die Aktion zu begleiten. Der frühere eintägige Ausstand am 14. Oktober hatte Lehrkräfte, Pflegekräfte, Ärzte und Beamte mobilisiert, und ein für den 21. Oktober angesetzter zweiter Tag wurde verschoben, als die Gespräche begannen. In einer Erklärung teilte der Ausschuss mit:

„Der Ausschuss für den öffentlichen Dienst des Irischen Gewerkschaftsbunds hat erklärt, die Regierung habe noch kein glaubwürdiges Angebot zur Beilegung des aktuellen Streits vorgelegt.“

Ausschuss für den öffentlichen Dienst des Irischen Gewerkschaftsbunds

Der Ausschuss erklärte zudem, er werde erörtern, den Dienst nach Vorschrift zu verschärfen und über den 12. November hinaus weitere Maßnahmen zu ergreifen, während die Vorbereitungen für den Ausstand und die Kundgebungen weiterlaufen.

Eskalation und der EU-Kalender

Der Streiktag fällt mit der Ankunft von etwa 50 europäischen Staats- und Regierungschefs in Dublin zum Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft zusammen, das in die EU-Ratspräsidentschaft Irlands fällt. Die Staats- und Regierungschefs sollen sich zudem am Freitag, 13. November, treffen, sodass ein Ausstand am Donnerstag unmittelbar vor zwei Tagen hochrangiger Zusammenkünfte läge. In Regierungskreisen herrscht Unruhe über einen Streik, der 24 Stunden vor dem Empfang der europäischen Staats- und Regierungschefs in Irland beginnen würde. Sollten die Gespräche nicht wieder aufgenommen werden können, könnten weitere Schulschließungen und Störungen im Gesundheitswesen im Vorfeld von Weihnachten folgen. Fünfzehn angeschlossene Gewerkschaften, die in den Gesprächen nicht direkt vertreten sind, sollen am Montag unterrichtet werden, und von vielen Mitgliedsgewerkschaften wird erwartet, dass sie Vorstandssitzungen abhalten, um neue Aktionsvorschläge zu billigen.

Was die Gewerkschaften fordern und die Stimmung in der Bevölkerung

Die Gewerkschaften formulierten drei Kernforderungen: einen Ausgleich für die Lücke zwischen Lohnsteigerungen und Inflation in den vergangenen fünf Jahren, eine zusätzliche Erhöhung für die zweite Jahreshälfte 2026 und Sicherungen gegen weiteren Inflationsdruck während eines neuen Abkommens. Fórsa-Generalsekretär Kevin Callinan, der den Ausschuss leitet, hat erklärt, die Lücke sei für die Gewerkschaften noch immer zu groß, um den Mitgliedern ein Abkommen zu empfehlen. Regierungsquellen bezeichnen das Lohnangebot als angemessen und realistisch und erklären, andere Punkte, darunter Klauseln zur lokalen Tarifverhandlung, seien „zu 99 Prozent“ geklärt. Eine Umfrage von Sunday Independent/Ireland Thinks ergab, dass 77 Prozent der Befragten glauben, ein Streik verbessere ihre Chancen auf eine bessere Lohneinigung.

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