Promis · Paris und Saint-Tropez

Persönliche Gegenstände von Brigitte Bardot erzielen 953.531 Euro bei Pariser Auktion

Eine Pariser Auktion von 285 persönlichen Gegenständen der verstorbenen Brigitte Bardot hat 953.531 Euro für ihre Tierschutzstiftung und ihren Sohn eingebracht und damit die ursprünglichen Schätzungen um fast das Zwanzigfache übertroffen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, N-tv, EL PAÍS und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Paris, Saint-Tropez · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. Dezember 2025Bardot stirbt im Alter von 91 Jahren in ihrem Wohnsitz in Saint-Tropez
  2. Juni 2026Vorstand der Stiftung genehmigt Auktion von persönlichen Gegenständen
  3. 21.09.Auktionshaus Millon verkauft 285 persönliche Gegenstände im Hôtel Drouot in Paris

Bietrunde erreicht fast eine Million Euro

Eine Pariser Auktion von 285 persönlichen Gegenständen der verstorbenen französischen Schauspielerin Brigitte Bardot erbrachte am Montag, den 21. September 2026, inklusive Gebühren 953.531 Euro. Organisiert vom Auktionshaus Millon im Hôtel Drouot erzielte der Verkauf fast das 20-fache des ursprünglichen Gesamtschätzwerts des Katalogs von etwa 50.000 Euro. Rund 3.000 registrierte Bieter aus Frankreich und dem Ausland nahmen an der Veranstaltung teil, nachdem eine fünftägige öffentliche Ausstellung rund 15.000 Besucher angezogen hatte. Der Erlös des Verkaufs fließt an die Brigitte-Bardot-Stiftung und an Nicolas-Jacques Charrier, den einzigen 66-jährigen Sohn der Schauspielerin.

Auktionator Alexandre Millon kommentierte das finanzielle Ergebnis der Bietrunde.

„Brigitte Bardot war einmal mehr eine formidable Alchimistin: Sie verwandelte Schätzungen von rund 50.000 Euro in fast eine Million Euro inklusive Gebühren.“

Alexandre Millon
Brigitte-Bardot-Auktion: Geschätzter Katalogwert vs. tatsächliche VerkaufserlöseEUR
Ursprüngliche Katalogschätzung
50000 EUR
Tatsächlicher Verkaufserlös
953531 EUR

Daten aus dem Artikeltext

Bemerkenswerte Stücke aus Paris und Saint-Tropez

Die versteigerten Lose umfassten Alltagsgegenstände, Kleidung und Erinnerungsstücke aus Bardots Pariser Wohnung und ihren beiden Anwesen in Saint-Tropez, La Madrague und La Garrigue. Angeboten wurden Strohhüte, Sonnenbrillen, Nachthemden, Geschirr, ein schwarzes Tutu und ein Paar Repetto-Ballettschuhe. Ein Satz von zwei Hundehalsbändern mit einer Kennzeichnungsplakette mit Bardots Namen und der Telefonnummer von La Madrague, ursprünglich auf 30 Euro geschätzt, wurde für 9.400 Euro an einen russischen Käufer verkauft.

Eine Olivetti-Schreibmaschine, mit der Bardot ihre Autobiografie verfasste, wurde für 4.634 Euro verkauft, während ein Los mit drei Plüschrobbenbabys, die ein Tier repräsentieren, für das sie sich lange eingesetzt hatte, knapp 2.200 Euro bei einer Schätzung von 30 Euro erzielte. Ein Selbstporträt der Schauspielerin brachte rund 40.000 Euro. Zwei Gitarren, ursprünglich auf 300 bis 500 Euro geschätzt, erreichten in der Bietrunde 8.600 Euro und 11.900 Euro.

Finanzierung von Tierschutzprojekten

Die Erlöse, die der Brigitte-Bardot-Stiftung zufließen, werden Tierschutzinitiativen in mehreren Regionen unterstützen. Die 1986 von Bardot gegründete Organisation betreibt vier Tierheime, arbeitet mit 150 Einrichtungen zusammen, unterstützt 350 Gruppen in Frankreich und führt Programme in 70 Ländern durch, wobei sie bislang 13.000 Tiere aufgenommen hat. Die geschäftsführende Direktorin der Stiftung, Ghyslaine Calmels, stellte die Pariser Auktion in den Zusammenhang mit Bardots früheren Spendenbemühungen.

„Dieser Verkauf ist die logische Fortsetzung desjenigen, den sie 1987 mit ihren kostbarsten Besitztümern selbst organisierte, um ihre Stiftung zu gründen. Heute setzt sich ihr Kampf durch diese Auktionen fort.“

Ghyslaine Calmels

Widerstand des Witwers und Führungsstreit

Die Auktion zog öffentliche Kritik von Bernard d'Ormale, Bardots letztem Ehemann und Witwer, auf sich, der den Verkauf ihrer intimen Gegenstände zwei Tage vor der Veranstaltung als skandalös bezeichnete. D'Ormale argumentierte, dass die persönlichen Gegenstände als Teil ihres Erbes hätten bewahrt werden sollen, und behauptete, er sei nicht vorab über die Auktion informiert worden. Die Stiftung wies seine Aussagen zurück und gab an, dass der Vorstand den Verkauf im Juni 2026 während D'Ormales Amtszeit als Präsident genehmigt habe. Der Streit folgt auf D'Ormales kürzliche Ablösung von der Führung der Stiftung, ein Amt, das er nach Bardots Tod im Dezember 2025 im Alter von 91 Jahren übernommen hatte.

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Quellen und Kontext

Orte
Paris

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