Regierung · Palermo

Gaetano Armao, ehemaliger Vizepräsident Siziliens, wegen Korruption unter Hausarrest gestellt

Ein Richter in Palermo hat für Gaetano Armao, den Anwalt Pierluigi Matta und den Unternehmer Luigi Zancla Hausarrest angeordnet. Allen drei wird Korruption vorgeworfen. Die Anträge der Staatsanwaltschaft auf Vorsichtsmaßnahmen gegen die übrigen namentlich genannten Tatverdächtigen lehnte der Richter ab.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Il Fatto Quotidiano, Adnkronos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Palermo · Italien

Die Anordnung des Richters

Der Ermittlungsrichter in Palermo, laut Adnkronos Giuseppa Zampino, hat gegen Gaetano Armao, den ehemaligen Vizepräsidenten der Region Sizilien, wegen des Vorwurfs der Korruption Hausarrest angeordnet. Der Anordnung war eine beschuldigtenvernehmungsähnliche Befragung Armaos vorausgegangen. Die Staatsanwaltschaft hatte für ihn Haft beantragt. Auch der Anwalt Pierluigi Matta und der Unternehmer Luigi Zancla wurden wegen Korruptionsvorwürfen unter Hausarrest gestellt.

Was die Staatsanwaltschaft vorwirft

Nach Darstellung der Ermittler nutzte Armao seine Rolle als Fachberater des Regionalpräsidenten Renato Schifani und als Leiter der Commissione Tecnica Specialistica, die über Umweltgenehmigungen in regionaler Zuständigkeit entscheidet, um von Unternehmern Geld für Gefälligkeiten einzunehmen. Über Matta seien die Zahlungen als Honorare für Rechtsberatung verbucht worden, die nie erbracht wurde. Matta soll das auf sein Konto überwiesene Geld abgehoben und Armao in bar übergeben haben. Kameras und Abhörgeräte, die die Ermittler in Armaos Wagen sowie in den Büros von Armao und Matta angebracht hatten, zeichneten mehrere Geldübergaben zwischen den beiden auf. Laut Adnkronos wurden die im Zentrum der Ermittlungen stehenden Umweltgenehmigungen von der Regionalkommission erteilt, der Armao bis zum Sommer 2026 vorstand.

Armaos Verteidigung und die Folgen

Armao bestreitet die Darstellung und erklärt, keine Bestechungsgelder erhalten zu haben; die gefundenen Summen seien Darlehen gewesen. Nach der Vorladung und dem Haftantrag trat er als Rechtsberater Schifanis zurück. Adnkronos beschreibt ihn als Ehemann einer ehemaligen Kabinettschefin von Justizminister Carlo Nordio.

Tatverdächtige bleiben von Haft verschont

Der Richter lehnte die Anträge der Staatsanwaltschaft auf Vorsichtsmaßnahmen gegen die übrigen Tatverdächtigen ab. Die Staatsanwaltschaft hatte für die meisten von ihnen Hausarrest gefordert, für Benedetta Costanzo jedoch ein Aufenthaltsverbot an einem bestimmten Ort. Die Berichte sprechen von fünf weiteren Beteiligten, nennen aber sechs: Giuseppe Geremia Lombardo, Abgeordneter der Partei Mpa in der Regionalversammlung Siziliens (Ars) und Neffe des früheren Regionalpräsidenten Raffaele Lombardo, die Manager Giuseppe Argiro und Marco Gentile Malacarne, Benedetta Costanzo sowie die Unternehmer Mario Lupo und Sergio Vella.

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