Stromnetz · Almaraz
Block 1 des Kernkraftwerks Almaraz in Spanien schaltet sich automatisch ab – Portugal sieht keine Auswirkungen
Der spanische Rat für nukleare Sicherheit (CSN) teilt mit, der Reaktor von Block 1 des Kernkraftwerks Almaraz sei bei voller Leistung sicher abgeschaltet worden, und stufte das Ereignis als INES-Stufe 0 ein. Portugals Umweltbehörde sieht keine Notwendigkeit für zusätzliche Schutzmaßnahmen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, Notícias ao Minuto, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Reaktor von Block I schaltete sich nach Angaben der APA am 5. November 2026 um 10:29 Uhr spanischer Zeit automatisch ab, während die Anlage mit voller Leistung lief.
Laut CSN kam die Hauptturbine zum Stillstand, nachdem ein Generatorschutz ausgelöst hatte; die eigentliche Ursache ist ein elektrischer Schutz am Haupttransformator, der noch untersucht wird.
Das CSN stufte das Ereignis als Stufe 0 der Internationalen Bewertungsskala für nukleare und radiologische Ereignisse ein und erklärte, es habe keine Auswirkungen auf die Anlage, Menschen oder die Umwelt gehabt.
Die APA stellte keine Folgen für Portugal fest, die zusätzliche Schutzmaßnahmen rechtfertigen würden, und überwacht die Lage weiter über das RADNET-Netz.
- August 2026MITECO verlängert die Betriebsgenehmigung für die Blöcke I und II bis Juni 2030
- 5.11.Der Reaktor von Block I schaltet sich bei voller Leistung automatisch ab
- 5.11.Der Betreiber meldet dem CSN die automatische Abschaltung
Was geschah
Der Betreiber des Kernkraftwerks Almaraz in Cáceres in der Extremadura hat den spanischen Rat für nukleare Sicherheit (CSN) am Donnerstag, 5. November 2026, darüber informiert, dass der Reaktor von Block I automatisch abgeschaltet wurde. Nach Angaben der portugiesischen Umweltagentur (APA) erfolgte die Abschaltung um 10:29 Uhr spanischer Zeit, während der Block mit voller Leistung lief. Dem Stopp vorausgegangen war ein Ausfall der Hauptturbine, der laut CSN durch die Auslösung einer Schutzeinrichtung am Generator ausgelöst wurde. Block II, der zweite Reaktor der Anlage, lief mit 100 Prozent seiner Leistung weiter. Die Anlage liegt nahe der portugiesischen Grenze.
Ursache und Bewertung durch die Aufsichtsbehörde
Die eigentliche Ursache ist die Auslösung eines elektrischen Schutzes am Haupttransformator; dieser Punkt wird noch untersucht. Auf Grundlage der bisher verfügbaren Informationen stufte das CSN das Ereignis als Stufe 0 der Internationalen Bewertungsskala für nukleare und radiologische Ereignisse (INES) ein. Die Behörde erklärte zudem, der Vorfall habe keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlage, der Menschen darin oder der Umwelt gehabt. In ihrer Pressemitteilung formulierte das CSN es so:
„Die Sicherheitssysteme haben so reagiert, wie es im Auslegungskonzept der Anlage vorgesehen ist, und die Anlage befindet sich in einem sicheren Abschaltzustand.“
Der Betreiber führe die erforderlichen Prüfungen durch, um zu bestätigen, dass sich die betroffenen Komponenten in ordnungsgemäßem Zustand befinden.
Zustand der Anlage und Wiederanfahren
Der Betreiber meldete, die Parameter von Block I seien stabil, und sein technisches Team prüfe die Ausrüstung, bevor der Block wieder angefahren werden könne. Die Meldung an das CSN sei nach dem festgelegten Verfahren und den geltenden Leitlinien erfolgt. Der Betreiber erklärte außerdem, der Vorfall habe keine Auswirkungen auf die Beschäftigten der Anlage, die Bevölkerung oder die Umwelt gehabt. Die Quellen nennen kein Datum für die Wiederinbetriebnahme von Block I. Block II läuft normal mit 100 Prozent seiner Leistung.
Reaktion Portugals
Die APA erklärte, nach den vorliegenden Informationen habe die Situation keine Folgen für Portugal, die zusätzliche Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung oder die Umwelt rechtfertigen würden. In ihrer am späten Donnerstagabend veröffentlichten Mitteilung hieß es, die Schutzsysteme hätten wie geplant funktioniert und der Block befinde sich in einem sicheren Abschaltzustand. Die Agentur beobachte die Lage über ihre Abteilung für Notfall- und Strahlenschutz, einschließlich der Ergebnisse der spanischen Untersuchung. Die Umweltradioaktivität werde auf portugiesischem Staatsgebiet permanent über das nationale RADNET-Netz überwacht, dessen Daten öffentlich zugänglich seien. Die APA kündigte an, bei relevanten Entwicklungen weitere Informationen zu veröffentlichen.
Laufzeitverlängerung bis 2030
Im August 2026 verlängerte das spanische Ministerium für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung (MITECO) die Betriebsgenehmigung für die Blöcke I und II des Kernkraftwerks Almaraz bis Juni 2030. Das Ministerium begründete die Maßnahme mit der Instabilität der Gaspreise infolge der Krise im Nahen Osten. Die Entscheidung schloss ein Verfahren ab, das im Oktober 2025 förmlich eröffnet worden war. Die Abschaltung des Blocks am 5. November erfolgte Monate nach dieser Verlängerung.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SAPOAPA garantiert, dass die automatische Abschaltung des Reaktors in Almaraz keine zusätzlichen Maßnahmen in Portugal rechtfertigtAPA garante que paragem automática do reator de Almaraz não justifica medidas adicionais em Portugal · Original auf Portugiesisch
- Notícias ao MinutoSpanisches Kernkraftwerk Almaraz meldet ReaktorabschaltungCentral nuclear espanhola de Almaraz reporta paragem de reator · Original auf Portugiesisch
- El ConfidencialDas Kernkraftwerk Almaraz meldet eine Abschaltung des Reaktors von Block ILa central nuclear de Almaraz informa de una parada del reactor de la Unidad I · Original auf Spanisch
- europa pressDer CSN weist darauf hin, dass Block 1 des Kraftwerks Almaraz "in...El CSN señala que la unidad 1 de la Central de Almaraz está "en... · Original auf Spanisch
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