Stromnetz · Cernavodă

Block 1 des Kernkraftwerks Cernavodă soll am Freitag, 6. November, wieder ans Netz gehen

Nuclearelectrica hat die Anfahrprozedur für Block 1 begonnen. Die Resynchronisierung mit dem nationalen Netz ist für Freitag, 6. November, geplant, die volle Leistung wird für Samstag, 7. November, gegen 19:00 Uhr erwartet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Libertatea, adevarul.ro, HotNews.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Cernavodă · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 6.11.Geplante Resynchronisierung von Block 1 mit dem nationalen Netz
  2. 7.11.Höchstleistung von Block 1 erwartet
  3. 30.11.Sondermaßnahmen für das Netz bis zu diesem Datum verlängert

Anfahrprozedur läuft

Nuclearelectrica hat der Bukarester Börse am Mittwoch, 4. November, mitgeteilt, dass das Unternehmen die Anfahrmanöver für Block 1 des Kraftwerks Cernavodă begonnen hat, nachdem die Mindestbedingungen für einen sicheren Neustart erfüllt waren. Das Unternehmen bezeichnete das Anfahren eines Reaktors als komplexen Vorgang, der nach strengen Verfahren und unter Einhaltung der nuklearen Sicherheitsanforderungen abläuft. Die Resynchronisierung mit dem nationalen Energiesystem ist für Freitag, 6. November 2026, vorgesehen. Block 1 hat eine installierte Leistung von rund 700 MW; Libertatea bezeichnet ihn als die größte einzelne Energieanlage Rumäniens.

„Die Anfahrmanöver für Block 1 einzuleiten, nachdem die Mindestbedingungen für einen vollständig sicheren Start erfüllt sind, ist ein wichtiger Schritt.“

Mihai Gioară

Zeitplan für Synchronisierung und Leistungsaufbau

Libertatea nennt als Zeitpunkt für die Netzanbindung den Freitagnachmittag ab 11:00 Uhr, während ein von adevarul.ro zitierter Zeitplan von Transelectrica die Synchronisierung auf 13:00 Uhr desselben Tages datiert. Nach der Synchronisierung wird die Leistung schrittweise erhöht, wobei der Reaktor für festgelegte Zeiträume auf bestimmten Laststufen gehalten wird, damit die technischen Parameter geprüft werden können, bevor er mit voller Leistung läuft. Die Höchstleistung dürfte der Reaktor am Samstag, 7. November, gegen 19:00 Uhr erreichen. Danach soll Block 1 in den normalen kommerziellen Betrieb übergehen und seine volle Leistung in das Übertragungsnetz einspeisen.

Warum die Reaktoren vom Netz sind

Beide Blöcke wurden abgeschaltet, weil die Wasserführung der Donau so stark zurückging, dass ein sicherer Betrieb der Anlage gefährdet war. Block 1 wurde am 28. Juli abgeschaltet, wobei Libertatea den 27. Juli nennt; Block 2 wurde am 13. August vom Netz getrennt, als die gesamte Anlage vom Netz ging. Nuclearelectrica erklärte Ende Oktober, beide Reaktoren befänden sich im sicheren Abzustand und der Wasserstand im Becken des Pumpeneinlasses sei gestiegen, allerdings sei der allgemeine Anstieg der Donau oberhalb von Cernavodă noch nicht gefolgt. Für einen Neustart muss der Pegel mehrere Tage lang halten und weiter steigen. Premierminister Luca Niculescu sagte, die Anlage könne innerhalb weniger Tage wieder ans Netz gehen, wenn der Regen die Wasserführung des Flusses weiter anhebe.

„Ich hoffe, wir haben in ein paar Tagen gute Nachrichten.“

Luca Niculescu, Premierminister Rumäniens

Im Gespräch mit TVR sagte Niculescu, es regne, die Wasserführung beginne sich zu verbessern, und der Termin für den Neustart hänge davon ab, wie sich der Fluss verhalte.

Block 2 und der Druck auf das Netz

Block 2 kann erst nach einem anhaltenden Anstieg der Donau wieder anfahren, weil der Betrieb von Block 1 große Wassermengen zur Kühlung entnimmt und den Pegel im Einlassbecken senkt. Ist diese Bedingung erfüllt, wird Block 2 anschließend mit dem nationalen Netz synchronisiert. Energieminister Dumitru Chisăliță sagte am 27. Oktober, etwa zwei Wochen seien ein realistischer Zeitrahmen für den Neustart eines Reaktors in Cernavodă, was auf einen Termin um den 15. November hinauslief. Unterdessen hat die Regierung die Sondermaßnahmen bis zum 30. November verlängert, die es Transelectrica erlauben, den Verbrauch großer industrieller Abnehmer zu begrenzen oder Stromexporte zu stoppen, wenn die Versorgungssicherheit gefährdet ist. Aus den Unterlagen zu dieser Verlängerung ging hervor, dass die Spitzenlast im November 8.500 MW erreichen und in deutlich kälteren Phasen noch höher liegen könnte.

Nächste Schritte für den Betreiber

Nuclearelectrica erklärt, das Unternehmen arbeite mit den zuständigen Behörden und Partnern an kurz-, mittel- und langfristigen Lösungen, um die Verfügbarkeit seiner Anlagen zu erhöhen und die Folgen vergleichbarer Ereignisse zu verringern. Gioară dankte den Fachleuten der Anlage, die während der gesamten Abschaltung professionell und verantwortungsvoll gearbeitet hätten, um die Blöcke in sicherem Zustand zu halten. Das Unternehmen werde die bereits eingeleiteten Maßnahmen fortsetzen, falls solche Umstände erneut eintreten. Sowohl das Unternehmen als auch der Premierminister knüpfen den Neustart an die Pegelstände des Flusses in den kommenden Tagen; der Zeitplan hängt also davon ab, ob der derzeitige Anstieg der Donau anhält.

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