Regierung · Berlin und München
Ilse Aigner soll am 9. November als erste Bundespräsidentin Deutschlands nominiert werden
Die CDU-Spitze hat sich Berichten zufolge auf die bayerische Landtagspräsidentin verständigt. Die offizielle Nominierung soll am Montag, 9. November 2026, erfolgen, die Wahl durch die Bundesversammlung ist für den 30. Januar 2027 angesetzt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, tagesschau.de, TVP Info und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die CDU-Führung tagt am Montag, 9. November 2026, nach einem von Friedrich Merz ausgerichteten Abendessen am Sonntag, 8. November. Bis zum 7. November hatte keine Partei die Entscheidung offiziell bestätigt.
Die Bundesversammlung mit 1.260 Mitgliedern tritt am 30. Januar 2027 in Berlin zusammen, um die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier zu wählen, dessen Amtszeit im kommenden Jahr endet.
Markus Söder hatte Aigner vorgeschlagen, und laut TVP Info unterstützen auch SPD und Grüne sie, eine offizielle Bekanntgabe steht jedoch noch aus.
Aigner wäre laut TVP Info die erste Bundespräsidentin nach zwölf Männern und das erste CSU-Mitglied in diesem Amt.

- 8.11.Merz empfängt das CDU-Präsidium zum Abendessen vor der Entscheidung
- 9.11.Sitzung der CDU-Führung soll über die Nominierung entscheiden
- 30.01.Bundesversammlung mit 1.260 Mitgliedern tritt in Berlin zusammen, um die Nachfolge zu wählen
Nominierung am Montag erwartet
Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, soll am Montag, 9. November 2026, bei der Sitzung der CDU-Führung als nächste Bundespräsidentin Deutschlands benannt werden. Bis Samstag, 7. November, hatte keine Partei die Entscheidung offiziell bestätigt. Berichte vom Freitag, 6. November, besagten, die CDU-Spitze habe sich auf sie verständigt; aus dem Umfeld des Kanzlers hieß es lediglich, man verweise auf die am Montag tagenden Parteigremien. Friedrich Merz soll am Sonntag, 8. November, das CDU-Präsidium zum Abendessen empfangen, bevor die Entscheidung fällt. Das Amt hat derzeit Frank-Walter Steinmeier inne, dessen Amtszeit im kommenden Jahr endet; die Bundesversammlung mit 1.260 Mitgliedern tritt am 30. Januar 2027 in Berlin zusammen, um seinen Nachfolger zu wählen.
Rückhalt über Parteigrenzen hinweg
Die Unterstützung für Aigner reicht über die CDU und ihre bayerische Schwesterpartei CSU hinaus. Markus Söder, bayerischer Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender, hatte sie bereits früher vorgeschlagen, und TVP Info berichtet, dass auch SPD und Grüne sie unterstützen. Bei einer Veranstaltung in München Ende Oktober sagte Söder vor dem Publikum, er wünsche sich sie für dieses Amt, und Aigner erhielt lang anhaltenden Applaus. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch äußerte sich wohlwollend über sie, während Vizekanzler Lars Klingbeil sie als bodenständige Politikerin mit großer integrativer Kraft bezeichnete – eine Eigenschaft, die Deutschland in dieser Zeit brauche. Mario Voigt, CDU-Ministerpräsident Thüringens, sagte, sie bringe das Zeug zur Bundespräsidentin mit.
Werdegang und Profil
Aigner, 61, hat einen ungewöhnlichen Weg an die Spitze genommen. Laut am Samstag veröffentlichten Porträts verließ sie die Schule ohne Abitur, hat keinen Hochschulabschluss und arbeitete in einem Hubschrauberwerk, bevor sie in die Politik ging. TVP Info berichtet, sie habe 1981 eine Ausbildung zur Rundfunk- und Fernsehtechnikerin absolviert und sich später zur Elektroingenieurin für Hubschraubersysteme qualifiziert. Ihren politischen Anfang nahm sie 1990, als sie in den Gemeinderat von Feldkirchen-Westerham einzog und damit die Nachfolge ihres Vaters antrat, eines Elektromeisters, der für die CSU saß.
„Wir haben das Amt sozusagen einander übergeben.“
Unter Angela Merkel wurde sie 2008 Bundesverbraucherschutzministerin. Die Tagesschau beschreibt diesen Posten als einen der undankbarsten in der Regierung; EHEC auf Sprossen, Dioxin in Eiern und Pferdefleisch in Lasagne gehörten zu den Krisen, die sie bewältigen musste. Derzeit ist sie Präsidentin des Bayerischen Landtags.
Was das Amt bedeuten würde
Sollte sie gewählt werden, wäre sie die erste Frau in diesem Amt – nach zwölf Männern – und laut TVP Info das erste CSU-Mitglied, das es bekleidet. Die NZZ deutet ihre Kandidatur als Chance, das höchste Staatsamt stärker mit dem Alltag der Menschen zu verbinden. Ihr fehlender Hochschulabschluss und ihre Herkunft außerhalb der politischen Klasse stehen im Zentrum der Kommentare zu ihrer Attraktivität.
Zeitplan bis zur Wahl
Die Abfolge reicht von Söders Äußerungen Ende Oktober über die erwartete Nominierung am Montag bis zur Wahl in Berlin im Januar.
Die Abstimmung in der Bundesversammlung am 30. Januar 2027 ist der nächste feste Termin; die Nominierung wartet noch auf eine förmliche Bekanntgabe nach der Sitzung am Montag.
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Quellen und Kontext
- Deutsche WelleWer ist Ilse Aigner, Kandidatin für das Amt des deutschen BundespräsidentenΠοια είναι η Ίλζε Άιγκνερ, υποψήφια Πρόεδρος της Γερμανίας · Original auf Griechisch
- tagesschau.deIlse Aigner im Porträt: Krisenerprobt, bürgernah - und bald Staatsoberhaupt?
- TVP InfoSie hat die Chance auf vier Debüts auf einmal. Sie könnte Deutschlands Präsidentin werdenMa szansę na cztery debiuty naraz. To ona może zostać prezydentką Niemiec · Original auf Polnisch
- Neue Zürcher ZeitungIlse Aigner: Ohne Abitur zur ersten Bundespräsidentin Deutschlands?
- Ilse Aigner
- Präsidentin des Bayerischen Landtags und CSU-Politikerin, die als Bundespräsidentin nominiert werden soll
- Friedrich Merz
- CDU-Vorsitzender und Kontaktmann zum Kanzleramt, der Aigner vorschlagen soll
- Markus Söder
- Bayerischer Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender, der Aigners Kandidatur vorgeschlagen hat
- Frank-Walter Steinmeier
- Amtierender Bundespräsident, dessen Amtszeit im kommenden Jahr endet
- Lars Klingbeil
- SPD-Vorsitzender und Vizekanzler, der Aigner lobte
- Matthias Miersch
- SPD-Fraktionsvorsitzender, der sich wohlwollend über Aigner äußerte
- Orte
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