Am Freitag, 23. Oktober, sprach sich CSU-Chef Markus Söder beim Parteitag erneut für Ilse Aigner als Bundespräsidentin aus, nachdem er sie Ende April erstmals ins Gespräch gebracht hatte.
Am Samstag, 24. Oktober nannte Bundeskanzler Friedrich Merz Aigner in seiner Rede beim CSU-Parteitag, und 700 Delegierte applaudierten minutenlang, während sie aufstand und winkte.
Aus Parteikreisen hieß es gegenüber Reuters, die CDU habe ihren Anspruch auf das Amt nicht aufgegeben; in der CDU-Debatte werden Julia Klöckner, Karin Prien und Annegret Kramp-Karrenbauer genannt.
Steinmeier scheidet im März nach zwei Amtszeiten von insgesamt zehn Jahren aus; die Bundesversammlung aus 630 Bundestagsabgeordneten und ebenso vielen Länderdelegierten soll seinen Nachfolger am 30. Januar 2027 wählen.

Am Freitag, 23. Oktober, warb CSU-Chef Markus Söder beim Parteitag in München erneut dafür, dass Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags, die nächste Bundespräsidentin werden solle, und die Delegierten antworteten mit lautem Applaus. Söder sagte, die Entscheidung falle woanders, und fügte hinzu:
„Das wäre eine tolle Sache.“
Aigner nahm den Applaus lächelnd entgegen und sagte nicht, ob sie kandidieren würde. Söder hatte sie Ende April erstmals für das Amt ins Gespräch gebracht, und innerhalb der CSU gilt sie seit Langem als mögliche Kandidatin.
Am Samstag, 24. Oktober eröffnete Bundeskanzler Friedrich Merz seine Rede vor dem Parteitag mit einem Dank an Söder und begrüßte anschließend Aigner namentlich, wobei er sie in seiner Begrüßungsreihenfolge vor EVP-Chef Manfred Weber platzierte. Die 700 Delegierten erhoben sich und applaudierten, und die Ovation, einschließlich stehender Ovationen, dauerte mehrere Minuten. Aigner, die in der ersten Reihe saß, stand ebenfalls auf und winkte mit beiden Händen in die Messehalle. Merz hatte Aigner und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär bereits beim Betreten des Saals mit einem Kuss auf beide Wangen begrüßt. Erst nachdem der Applaus geendet hatte, konnte er fortfahren, und seine Rede war mit Spannung erwartet worden, weil er sich bis dahin nicht öffentlich zur Präsidentenfrage geäußert hatte.
CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei nun Zeit zu entscheiden, und lobte die breite Unterstützung, die Aigner in Bayern, in anderen Parteien und darüber hinaus genieße. Er bezeichnete sie als herausragende Kandidatin, die den Menschen nahe bleibe, und sagte, er sehe sie als beste Option für eine Kandidatin mit Nähe zur Öffentlichkeit.
„Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, eine Entscheidung zu treffen.“
Manfred Weber, EVP-Chef und stellvertretender CSU-Vorsitzender, nannte Aigner die beste Kandidatin, die man sich derzeit wünschen könne, und drängte die Bundespolitik, ohne Verzögerung zu handeln.
„Bitte verlieren Sie jetzt keine Zeit.“
Weber warnte die Union zudem vor weiteren Verzögerungen oder davor, die Idee aufzugeben, erstmals eine Frau für das Amt zu nominieren. In der SPD hat sich der Parlamentarische Geschäftsführer Dirk Wiese für Aigner ausgesprochen.
Nach Angaben aus CDU-Kreisen, über die Reuters am Freitag berichtete, hat die Partei ihren Anspruch nicht aufgegeben, das Amt mit einer Kandidatin oder einem Kandidaten aus den eigenen Reihen zu besetzen. Zu den Namen, die zuletzt innerhalb der CDU diskutiert wurden, gehören Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Familienministerin Karin Prien und Annegret Kramp-Karrenbauer, die die Konrad-Adenauer-Stiftung leitet. Merz hatte sich bislang nicht öffentlich zur Kandidatenfrage geäußert, daher bleibt die Haltung der CDU zu Aigner unklar.
Frank-Walter Steinmeier scheidet im März nach zwei Amtszeiten von insgesamt zehn Jahren aus dem Amt. Die Bundesversammlung, die aus den 630 Bundestagsabgeordneten und ebenso vielen Delegierten der Landesparlamente besteht, soll seinen Nachfolger am 30. Januar 2027 wählen. Union und SPD verfügen in diesem Gremium gemeinsam über eine Mehrheit, und der Kandidat muss zwischen CDU, CSU und SPD abgestimmt werden.
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Beim CSU-Parteitag in München begrüßte Merz Ilse Aigner namentlich und erntete minutenlangen Applaus, während Söder und Weber die CDU drängten, rasch über Steinmeiers Nachfolge zu entscheiden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, N-tv, Focus und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er