Wahlen · Berlin
Merkel fordert Deutschlands erste Bundespräsidentin, während Steinmeiers Amtszeit zu Ende geht
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am Freitag, 30. Oktober, die Zeit sei gekommen, dass eine Frau die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier antritt, dessen zweite Amtszeit im März 2027 endet. Die Bundesversammlung soll seinen Nachfolger am 30. Januar 2027 wählen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, adevarul.ro, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Angela Merkel sagte am Freitag, 30. Oktober, in einem Interview mit MagentaTV, Deutschland habe 77 Jahre Geschichte ohne Bundespräsidentin hinter sich, und es sei Zeit für eine Frau als Nachfolgerin von Frank-Walter Steinmeier.
Die CDU beansprucht das Recht, die Kandidatin oder den Kandidaten zu benennen. Zu den genannten Frauen zählen Julia Klöckner, Karin Prien und Annegret Kramp-Karrenbauer, während Markus Söder Ilse Aigner unterstützt.
Die Bundesversammlung aus Mitgliedern des Bundestags und Delegierten der 16 Bundesländer wählt den Nachfolger am 30. Januar 2027. Steinmeiers zweite Amtszeit endet im März 2027.

- 30.10.Merkel sagt, es sei Zeit für eine Nachfolgerin
- 30.01.Die Bundesversammlung wählt den Nachfolger
- März 2027Steinmeiers zweite Amtszeit endet
Merkel fordert eine erste Bundespräsidentin
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am Freitag, 30. Oktober, die Zeit sei gekommen, dass eine Frau die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier antritt. Sie äußerte sich in einem Interview mit MagentaTV für die Sendung Bestbesetzung, moderiert von Johannes B. Kerner. Merkel wies darauf hin, dass die Bundesrepublik Deutschland auf 77 Jahre Geschichte zurückblicke und noch nie eine Bundespräsidentin gehabt habe. Sie appellierte an alle, sich zu fragen, ob dieser Moment nun gekommen sei, ohne eine Kandidatin zu nennen, und sagte zugleich, sie kenne Frauen, die das Amt ausfüllen könnten.
Das Rennen und die gehandelten Namen
Steinmeier, Mitglied der SPD, hat zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten absolviert und kann nicht erneut antreten; sein laufendes Mandat reicht bis März 2027. Die CDU als stärkste Kraft in der konservativen Union beansprucht das Recht, die Kandidatin oder den Kandidaten zu benennen, hat sich aber noch nicht entschieden. Unter den gehandelten Frauen sind Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Bildungsministerin Karin Prien und die frühere CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. CSU-Chef Markus Söder hat sich seit einiger Zeit für Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, für das Amt ausgesprochen. In den vergangenen Monaten hatten sich Politiker verschiedener Lager ebenfalls für eine weibliche Kandidatur ausgesprochen, darunter der Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion Thorsten Frei, die stellvertretende Parteivorsitzende Silvia Breher und der baden-württembergische Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir. Auch innerhalb der SPD mehren sich die Rufe nach einer Kandidatin.
Wie die Nachfolge entschieden wird
Das neue Staatsoberhaupt wird am 30. Januar 2027 von der Bundesversammlung gewählt, einem vorübergehenden Gremium aus Mitgliedern des Bundestags und einer gleich großen Zahl von Delegierten, die von den Parlamenten der 16 Bundesländer benannt werden. Deutschland hat ein parlamentarisches System, in dem der Kanzler die Regierung führt, während der Bundespräsident vor allem eine repräsentative und zeremonielle Rolle spielt. Der Bundespräsident vertritt Deutschland im Ausland, unterzeichnet Bundesgesetze vor deren Inkrafttreten, kann die Unterzeichnung von Gesetzen verweigern, die er für verfassungswidrig hält, und kann Begnadigungen aussprechen. Der Bundespräsident amtiert für eine einzige fünfjährige Amtszeit, die einmal verlängert werden kann, und kann sich in öffentliche Debatten einschalten oder die Verfassung verteidigen, wenn es nötig ist.
Kritik an der Parteilinie
Merkel stellte zudem den Ton der Debatte über die Auswahl infrage, nannte ihn seltsam und sprach von einem schlechten Unterton in der Diskussion. Auch die Parteilinie kritisierte sie und rief die CDU dazu auf, Brücken in der Gesellschaft wieder aufzubauen. Die CDU hat sich noch nicht auf einen Namen festgelegt, und die Bundesversammlung soll den Nachfolger am 30. Januar 2027 wählen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ziare.comAngela Merkel will, dass das zukünftige deutsche Staatsoberhaupt eine Frau ist: „Es sind 77 Jahre Geschichte und es gab noch nie eine Frau als Präsidentin“Angela Merkel vrea ca viitorul șef al statului german să fie o femeie: "Sunt 77 de ani de istorie și nu a existat niciodată o femeie ca președinte" · Original auf Rumänisch
- adevarul.roAngela Merkel fordert, dass eine Frau die Nachfolge des deutschen Präsidenten antritt: „Es sind 77 Jahre Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“Angela Merkel cere ca o femeie să-i succeadă președintelui Germaniei: "Sunt 77 de ani de istorie a Republicii Federale Germania · Original auf Rumänisch
- G4Media.roEs ist an der Zeit, dass Deutschland seine erste Präsidentin hat, meint Angela MerkelEste timpul ca Germania să aibă prima femeie preşedinte, consideră Angela Merkel · Original auf Rumänisch
- Rai newsDeutschland, Merkel hofft auf eine Frau als Nachfolgerin für Steinmeier: „Nach 77 Jahren ist die Zeit gekommen“Germania, Merkel auspica una donna al posto di Steinmeier: "Dopo 77 anni è arrivato il momento" · Original auf Italienisch
- Angela Merkel
- Frühere Bundeskanzlerin, die eine Frau als Nachfolgerin Steinmeiers forderte
- Frank-Walter Steinmeier
- Amtierender Bundespräsident, dessen zweite Amtszeit im März 2027 endet
- Markus Söder
- CSU-Chef, der sich für Ilse Aigner als Bundespräsidentin ausgesprochen hat
- Ilse Aigner
- Präsidentin des Bayerischen Landtags, unterstützt von Markus Söder
- Julia Klöckner
- Bundestagspräsidentin, die unter den möglichen Kandidatinnen genannt wird
- Karin Prien
- Bundesbildungsministerin, die unter den möglichen Kandidatinnen genannt wird
- Annegret Kramp-Karrenbauer
- Frühere CDU-Vorsitzende, die unter den möglichen Kandidatinnen genannt wird
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