Fußball · Kairo und Rabat

CAF lenkt ein: Afrika-Cup kehrt zum Zweijahresrhythmus zurück

Das Exekutivkomitee des Afrikanischen Fußballverbands (CAF) hat am Donnerstag, 29. Oktober, einstimmig dafür gestimmt, seinen Plan für Turniere im Vierjahresrhythmus fallen zu lassen. Der nächste Afrika-Cup ist für 2027 in Kenia, Tansania und Uganda angesetzt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, AP NEWS, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kairo, Rabat · Ägypten, Marokko
Wie es dazu kam
  1. Ausgabe 2027Geplant in Kenia, Tansania und Uganda
  2. Ausgabe 2028Geplant nach dem Turnier 2027
  3. Ausgabe 2031Geplant, kein Turnier im WM-Jahr 2030

Eine Kehrtwende beim Dezember-Plan

Das Exekutivkomitee des Afrikanischen Fußballverbands (CAF) hat am Donnerstag, 29. Oktober, einstimmig dafür gestimmt, seinen Beschluss zu widerrufen, den Afrika-Cup nur noch alle vier Jahre auszutragen. Die CAF hatte diese Änderung im Dezember 2025 angekündigt, mit einem Vierjahreszyklus ab 2028 und einer geplanten African Nations League, die ab 2029 den bisherigen Zweijahresplatz einnehmen sollte. Anfang Oktober hatte CAF-Präsident Patrice Motsepe auf einer Strategiekonferenz auf den Kapverden erklärt, die Angelegenheit werde überprüft. Nun hat der Verband bestätigt, dass das Turnier zu seinem traditionellen Zweijahresrhythmus zurückkehrt.

Warum die CAF ihren Kurs änderte

Die CAF erklärte, die geplante Nations League würde mehrere Jahre brauchen, bevor sie die finanziellen Mittel erwirtschaften könne, die nötig seien, um ihre Wettbewerbe global konkurrenzfähig und selbsttragend zu machen. In Motsepes Erklärung wurden zudem die Interessen des afrikanischen Fußballs, der 54 Mitgliedsverbände und der afrikanischen Spieler genannt, die bei Vereinen außerhalb des Kontinents unter Vertrag stehen. Der Dezember-Plan hatte viele in Marokko verärgert, dem Gastgeber des Turniers 2025; einige argumentierten, er diene europäischen Interessen. Die BBC berichtete, der Zweijahreskalender habe seit Langem mit den europäischen Vereinssaisons kollidiert, da die meisten der jüngsten Turniere mitten in der Saison stattfanden. Auch die von der FIFA ausgeweitete Klub-WM mit 32 Teams, die in diesem Jahr im Juni und Juli ausgetragen wurde, hatte die CAF in Richtung Termine mitten in der Saison gedrängt.

Motsepe formulierte die Entscheidung so:

„Der Beschluss des Exekutivkomitees, die Austragung des Afrika-Cups wieder alle zwei Jahre einzuführen, zielt darauf ab, die Interessen des afrikanischen Fußballs zu fördern, zu schützen und voranzubringen.“

Patrice Motsepe, CAF-Präsident

Der weitere Kalender

Das nächste Turnier ist für 2027 in Kenia, Tansania und Uganda geplant, die es gemeinsam ausrichten. Weitere Ausgaben sind für 2028, 2031 und 2033 angesetzt. 2030 findet kein Turnier statt, da in diesem Jahr die FIFA-Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Die dreijährige Lücke zwischen 2028 und 2031 folgt laut Motsepe der FIFA-Tradition, dass der Afrika-Cup und die Nationalmannschaftswettbewerbe anderer Konföderationen nicht in ein WM-Jahr fallen. Die Änderung hält das Turnier im Einklang mit dieser Kalenderregel und stellt zugleich den Zweijahresrhythmus wieder her.

Der Titel von 2025 bleibt offen

Senegal besiegte Gastgeber Marokko im Finale 2025 in Rabat mit 1:0 nach Verlängerung. Die CAF entschied später, dass Senegal die Partie kampflos verloren habe, nachdem seine Spieler aus Protest gegen einen Marokko zugesprochenen Elfmeter, der anschließend verschossen wurde, den Platz verlassen hatten. Der senegalesische Verband rief den Internationalen Sportgerichtshof (TAS) an. Wie 20minutes berichtete, wird eine Entscheidung darüber, wer als Sieger von 2025 geführt wird, Ende November erwartet; der Titel bleibt damit offiziell ungeklärt.

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