Verkehr · Évreux, Dublin und Rom

Aer-Lingus-Pilot nach verweigerter Landung auf Militärstützpunkt in Frankreich unter Ermittlung

Die französische Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen den irischen Piloten eines Aer-Lingus-Flugs von Dublin nach Rom eingeleitet, der während eines Bombenalarms von Kampfjets eskortiert auf dem Luftwaffenstützpunkt Évreux gelandet ist.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Open, Notícias ao Minuto, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Évreux, Dublin, Rom · Frankreich, Irland, Italien
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Falsche Bombendrohungen treffen mehrere europäische Flüge, darunter eine Verbindung von Lissabon nach Rom
  2. Umleitung nach Évreux, 5. NovemberAer-Lingus-A320 aus Dublin landet unter französischer Kampfjet-Eskorte auf dem Luftwaffenstützpunkt Évreux
  3. Ermittlungsverfahren eröffnet, 5. NovemberDer Staatsanwalt von Évreux eröffnet ein förmliches Ermittlungsverfahren gegen den Piloten

Umleitung und Kampfjet-Eskorte

Ein Airbus A320 von Aer Lingus mit 157 Menschen an Bord war am 5. November 2026 von Dublin nach Rom unterwegs, als die Luftfahrtbehörden nach einem Bombenalarm anordneten, auf dem Luftwaffenstützpunkt 105 in Évreux in der Normandie zu landen. Der irische Pilot, neben dem ein britischer Kopilot saß, verweigerte zunächst die Anweisung und bat um einen zivilen Flughafen, wobei er Berichten zufolge Nantes oder Beauvais nannte. Daraufhin ließen die französischen Militärbehörden zwei Kampfjets starten, eine Mirage 2000-5 und eine Rafale, die neben der Maschine flogen und sie zur Landebahn in Évreux eskortierten. Italienische und portugiesische Medien beschreiben den Alarm als Verdacht auf ein Sprengstoffpaket an Bord.

Ermittlungen und Passagiere

Der Staatsanwalt von Évreux, Rémi Coutin, reiste zum Stützpunkt und eröffnete ein förmliches Ermittlungsverfahren wegen der Weigerung, einer Anordnung der Luftfahrtbehörde Folge zu leisten. Gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP sagte Coutin, der Pilot werde vernommen, ohne in Gewahrsam genommen zu werden, und er werde später entscheiden, ob er eine vorläufige Gewahrsamnahme anordne. Coutin bezeichnete die Weigerung als einen spezifischen Verstoß gegen das Verkehrsgesetzbuch. Nach der Landung wurde das Flugzeug isoliert und untersucht. Coutin sagte, alle 157 Passagiere hätten das Flugzeug verlassen, seien von Gendarmen identifiziert und überprüft worden und anschließend in Busse zu einer Turnhalle auf dem Luftwaffenstützpunkt gebracht worden.

Ein portugiesischer Bericht unter Berufung auf France 3 besagt, die Staatsanwaltschaft habe drei unabhängige Untersuchungen zum Verhalten des Kapitäns eingeleitet, und die anfängliche Weigerung könne einen Straftatbestand nach dem französischen Luftverkehrsgesetzbuch darstellen. Nach Angaben des Büros von Premierminister Sébastien Lecornu entschied der Premierminister persönlich, die Kampfjets zu entsenden, nachdem er die Haltung des Piloten und dessen mangelnde Kooperationsbereitschaft beobachtet hatte.

Breitere Welle falscher Alarme

Dem portugiesischen Bericht zufolge waren in den letzten Stunden mehr als 15 Flüge und europäische Flughäfen von falschen Bombendrohungen betroffen, in Frankreich, Italien, Belgien, Bulgarien, Tschechien, Österreich, Polen, Dänemark und Griechenland. Die Vorfälle folgen auf Alarme am Dienstag, 3. November, die bereits umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ausgelöst hatten. Ein Flug von Porto nach Mailand war laut der italienischen Agentur ANSA betroffen, und ein Flug von Lissabon nach Rom gehörte am Dienstag zu den betroffenen Verbindungen. Ein Medium merkt an, dass dies bereits das dritte Mal in dieser Woche ist, dass falsche Bombenalarme den europäischen Luftverkehr stören und Flüge zu Kursänderungen zwingen.

Droh-E-Mail und offene Fragen

ANSA berichtet, eine russische extremistische Zelle habe eine E-Mail an italienische Flughäfen geschickt und sechs Flügen mit einer Bombe gedroht. In der Nachricht habe es geheißen, eine Explosion werde innerhalb von 60 Minuten erfolgen und der Himmel werde sich rot färben. Unterzeichnet war sie von Kämpfern des „Male State“, eine Signatur, die sich auf das Muzhskoye Gosudarstvo bezieht, eine ultranationalistische und frauenfeindliche russische Bewegung, die den internationalen Behörden bereits bekannt ist. Die Berichterstattung nennt Vladislav Pozdnyakov als Gründer der Bewegung. Die Quellen belegen nicht, ob der Aer-Lingus-Alarm mit dieser E-Mail zusammenhängt, und die Ermittler haben noch nicht geklärt, welche Gründe der Kapitän für die Abweichung von den Standardverfahren angegeben hat.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Dublin, Rom

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