Musik · Toronto und Washington

Bryan Adams veröffentlicht Song „Lake Ontario“ gegen Trumps Umbenennung in Lake America

Der am Mittwoch, 28. Oktober, veröffentlichte Titel erklärt, der See sei ewig und beuge sich nicht einer Entscheidung des Präsidenten. Er reagiert auf die Anordnung vom August, die US-Bundesbehörden verpflichtet, den Namen Lake America zu verwenden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, Notícias ao Minuto und 20 Minuten. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Raph_PH, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 1.07.Adams veröffentlicht „51st State“ am Canada Day
  2. 27.08.Trump unterzeichnet eine Executive Order, die den Lake Ontario für Bundesbehörden in Lake America umbenennt
  3. 29.08.Tausende singen bei einem Konzert in Toronto eine Blue-Rodeo-Zeile über den Lake Ontario
  4. 28.10.Adams veröffentlicht „Lake Ontario“

Der neue Song

Bryan Adams hat am Mittwoch, 28. Oktober, einen neuen Song mit dem Titel „Lake Ontario“ veröffentlicht. Der Titel kritisiert die Executive Order, die Donald Trump am 27. August unterzeichnet hat und die US-Bundesbehörden anweist, den See auf Karten, in Dokumenten und in offizieller Kommunikation „Lake America“ zu nennen. Die Anordnung verpflichtet Kanada nicht, den neuen Namen zu akzeptieren. Adams, 66 Jahre alt, veröffentlichte auf seiner offiziellen Website eine Erklärung, in der es heißt, der See habe Imperien, Regime und Könige überdauert. Der Song richtet sich an die Menschen an beiden Ufern und argumentiert, die aktuelle politische Lage werde vorübergehen, während der See seinen historischen Namen behalte. Der See trennt die Vereinigten Staaten und Kanada, und die Umbenennung reiht sich in einen Streit ein, zu dem auch Zölle und wiederholte Äußerungen gehören, Kanada solle der „51. Bundesstaat“ werden.

Worauf der Text zielt

Adams nennt Trump in dem Text nicht namentlich, doch der Song verknüpft die Umbenennung mit der Lage im Iran und mit den Epstein-Akten. Diese Bezüge legen nach der Berichterstattung über den Titel nahe, dass der Namensstreit von anderen Kontroversen ablenken soll. Eine Strophe lautet wie folgt.

„Doch im Iran lief es nicht nach seiner Vorstellung / Also warf er wie ein Baby die Spielsachen aus dem Kinderwagen.“

Bryan Adams, Kanadischer Singer-Songwriter

Der Text erinnert zudem an die geologische Entstehung des Sees, an die Anwesenheit indigener Völker und an die europäische Erkundung. Adams argumentiert, die Identität des Sees könne nicht durch eine Entscheidung des Präsidenten bestimmt werden. Der Song erzählt, die Irokesen hätten den See einst „See der leuchtenden Wasser“ genannt.

Konzerte und Reaktionen der Fans

Der Protest zeigt sich auch bei Live-Auftritten. Das Lied „Hasn't Hit Me Yet“ von Blue Rodeo aus dem Jahr 1993 erwähnt den Lake Ontario, und bei einem Konzert in Toronto am 29. August sangen Tausende Zuschauer diese Passage mit. Bandleader Greg Keelor sagte, der See, einst als selbstverständlich hingenommen, sei zu einer roten Linie geworden. Die Reaktion der Fans machte den Song zu einem viralen Moment. Blue Rodeo, JoJo und Iron Maiden bezogen bei ihren Konzerten in Toronto jeweils gegen die Umbenennung Stellung.

Frühere Songs und der größere Streit

Adams hatte bereits auf Trumps Äußerungen mit „51st State“ geantwortet, veröffentlicht am 1. Juli, dem Canada Day. Dieser Song lehnt einen Anschluss Kanadas an die Vereinigten Staaten ab und kritisiert die von Washington verhängten Zölle. Trump hatte wiederholt gefordert, Kanada solle der 51. Bundesstaat der USA werden. In einem Interview mit dem deutschen Magazin Stern begrüßte Adams eine engere Bindung Kanadas an die Europäische Union. Der neue Titel setzt eine Reihe von Songs fort, die die kanadische Souveränität ins Zentrum seiner öffentlichen Botschaft stellen.

Zeitleiste des Streits

Die Abfolge reicht von der Single im Juli bis zur Veröffentlichung im Oktober, wobei Trumps Anordnung und das Konzert in Toronto auf Ende August fallen. Der neue Song erscheint zwei Monate nach der Executive Order.

Die Anordnung selbst verpflichtet Kanada nicht, den Namen zu akzeptieren, sodass die Änderung derzeit nur für den US-Bundesgebrauch gilt.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Toronto, Washington · Kanada, Vereinigte Staaten

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