Migration · Mallorca, Ibiza und Cabrera
17 Migranten sterben nach 15 Tagen auf Boot vor Mallorca – zwei Überlebende gerettet
Zwei am frühen Dienstag gerettete Überlebende berichteten den Behörden, dass 17 weitere Menschen während eines 15-tägigen Dramas auf See ums Leben kamen. Die Seenotrettung hat eine Suche nach den Vermissten eingeleitet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, 20 minutos, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Zwei am 4. August um 03:00 Uhr gerettete Überlebende berichteten, dass 17 weitere Personen an Bord während eines 15-tägigen Treibens gestorben seien; das Boot hatte ursprünglich 19 Menschen an Bord.
Die beiden Männer maghrebinischer Herkunft wurden mit Dehydrierung und Unterernährung ins Krankenhaus Son Espases in Palma gebracht.
Die Seenotrettung setzte einen Hubschrauber ein und alarmierte Schiffe, um das Gebiet 12,68 Seemeilen südwestlich von Mallorca zu durchsuchen.
Vier Boote am 3. August abgefangen: 26 bei Cabrera, 28 vor Mallorca, 16 vor Formentera und 18 im Hafen von Cabrera.
- 3.08.18 Migranten (17 maghrebinisch, 1 subsaharisch) im Hafen von Cabrera gerettet
- 4.08.2 maghrebinische Überlebende 12,68 Seemeilen südwestlich von Mallorca gerettet; berichten 17 Tote nach 15 Tagen Treiben
- 4.08.15 maghrebinische Migranten 30 Seemeilen südwestlich von Ibiza gerettet
Tragödie vor Mallorca
Zwei Männer maghrebinischer Herkunft wurden am Dienstag um 03:00 Uhr etwa 12,68 Seemeilen südwestlich von Mallorca gerettet. Sie berichteten den Behörden, dass ihr Boot 15 Tage lang mit 19 Menschen an Bord getrieben sei und die anderen 17 gestorben seien. Die Überlebenden wurden mit Anzeichen von Dehydrierung und Unterernährung ins Universitätskrankenhaus Son Espases in Palma gebracht. Die spanische Regierungsdelegation auf den Balearen bestätigte die Angaben.
Such- und Rettungseinsatz
Die Seenotrettung (Salvamento Marítimo) setzte einen Hubschrauber ein, um das Gebiet nahe der Untergangsstelle zu durchsuchen, und gab eine Schiffswarnung heraus. An dem Einsatz war auch die Steuer- und Grenzabteilung der Guardia Civil vom Hafen Palma beteiligt. Bis zum Vormittag wurden keine weiteren Überlebenden oder Leichen gefunden.
Ein Tag mit mehreren Aufgriffen
Die Tragödie folgte auf einen ereignisreichen Montag in den balearischen Gewässern. Um 07:17 Uhr wurde ein Boot mit 26 subsaharischen Migranten 3,7 Seemeilen südöstlich von Cabrera abgefangen. Um 14:05 Uhr wurde ein weiteres mit 28 subsaharischen Insassen 8 Seemeilen südöstlich von Cala Llombards an der Südküste Mallorcas entdeckt. Gegen 17:10 Uhr wurden zwei weitere Boote gestoppt: eines mit 16 maghrebinischen Migranten 6 Seemeilen südöstlich von Formentera und ein weiteres mit 17 maghrebinischen Männern und einem subsaharischen Mann im Hafen von Cabrera. Bereits am Dienstag um 05:15 Uhr wurde ein separates Boot mit 15 maghrebinischen Migranten 30 Seemeilen südwestlich von Ibiza gerettet.
Migrationszahlen auf den Balearen
Nach den neuesten Daten des Innenministeriums, zusammengestellt von EFE, haben die Balearen im Jahr 2026 bisher 210 Boote mit 3.920 irregulären Migranten erreicht. Einige Berichte geben die bisherige Zahl mit 209 Booten und 3.918 Personen an, andere mit 208 Booten und 3.900 – ein Zeichen für das schnelle Tempo der Ankünfte. Im Jahr 2025 erreichten den Archipel 401 Boote mit 7.321 Menschen, ein Anstieg der Migrantenzahlen um 24,5 % und fast 15 % mehr Boote als 2024. Am Sonntag kamen zwei weitere Boote an: eines in Formentera mit 17 Personen und eines in Mallorca mit acht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaSextaMueren 17 migrantes tratando de llegar en una patera a las costas de Baleares tras 15 días a la deriva
- 20 minutosBuscan una patera desaparecida frente a Mallorca que podría tener 17 muertos tras el rescate de dos supervivientes
- EL MUNDOMueren 17 personas tratando de llegar en una patera a las costas de Baleares tras 15 días a la deriva
- europa pressMueren 17 personas tratando de llegar en una patera a las costas de...
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen