Migration · La Restinga und Santa Cruz de Tenerife

Vier Tote, darunter ein Baby, auf südlich von El Hierro gerettetem Migranten-Cayuco

Ein Boot mit 113 Menschen aus Gambia wurde in den frühen Morgenstunden des Freitags, 30. Oktober, südlich von El Hierro entdeckt. Unter den vier Menschen, die während der acht Tage dauernden Überfahrt starben, war ein Baby.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Telegraph, eldiario.es, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

La Restinga, Santa Cruz de Tenerife · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Rettungseinsatz beginnt nach zwei Notrufen von dem Cayuco, Position noch nicht festgestellt
  2. 30.10.Helimer 204 entdeckt das Cayuco rund 68 km südlich von El Hierro
  3. 30.10.Salvamar Navia legt mit 110 Überlebenden in La Restinga an

Rettung südlich von El Hierro

Ein Cayuco mit 113 Menschen an Bord, das acht Tage zuvor von Gambia abgelegt hatte, wurde in den frühen Morgenstunden des Freitags, 30. Oktober, in den Gewässern südlich der spanischen Insel El Hierro gerettet. Der Alarm erreichte die Notrufzentrale 112 Canarias kurz vor 23:00 Uhr am Donnerstag, 29. Oktober, nach zwei Notrufen von dem Boot, dessen Position noch nicht feststand. Salvamento Marítimo entsandte das Rettungsboot Salvamar Navia und den Hubschrauber Helimer 204 zur Suche. Der Hubschrauber entdeckte das Boot gegen 01:00 Uhr, rund 68 Kilometer südlich der Insel. Die Retter fanden anschließend zwei Leichen an Bord sowie ein Mädchen in ernstem Zustand, das mit dem Hubschrauber in das Hospital de La Candelaria in Santa Cruz de Tenerife geflogen wurde. Das Boot legte gegen 04:00 Uhr im Hafen von La Restinga an, wo die Überlebenden von Personal des kanarischen Gesundheitsdienstes und des Roten Kreuzes erste Hilfe erhielten.

Todesfälle und widersprüchliche Angaben

Spanische Behörden melden vier Tote, darunter ein Baby, während der Telegraph von zwei toten Männern und einem Kind in kritischem Zustand berichtete. Berichten auf Basis von EFE zufolge handelte es sich bei den beiden an Bord geborgenen Leichen um einen jungen Mann und ein Kind. Zwei weitere Menschen wurden laut Quellen gegenüber EFE während der Überfahrt von Mitreisenden ins Meer geworfen. Der Vater des Mädchens gehört nach Angaben ihrer Mutter, die im Krankenhaus auf El Hierro liegt, zu den Toten. Die Rettungsdienste erklärten, das Boot habe beim Ablegen in Gambia 115 Menschen an Bord gehabt und bei der Rettung 113 gezählt, einschließlich der beiden Leichen.

Passagiere und Überlebende

Ein Bericht, den das Betreuungsteam am Pier von La Restinga erstellte und zu dem EFE Zugang hatte, zählte 61 Minderjährige unter den 113 Menschen an Bord: 54 Jungen und sieben Mädchen. Abgesehen von drei Säuglingen und drei weiteren Kindern waren die Minderjährigen ohne erwachsene Begleitperson an Bord gegangen. Sechs Überlebende wurden ins Krankenhaus gebracht, fünf auf El Hierro und eine, das Mädchen, auf Teneriffa. Andere Berichte von der Ausschiffung nennen acht Frauen und acht Minderjährige unter den 110 Überlebenden – eine Zahl, die weit unter der EFE-Angabe liegt; die Berichte gleichen die beiden Zahlen nicht ab.

Die weitere Route und die Ankünfte im Oktober

Die Artikel stellen die Überfahrt als Teil eines deutlichen Anstiegs der Boote dar, die im Oktober die Kanarischen Inseln erreichen. Eine vorläufige Zählung der Regionalregierung beziffert die Ankünfte auf den Inseln in diesem Monat auf mehr als 4.000 Menschen. Diese regionale Zahl umfasst alle Ankünfte im Oktober, nicht nur dieses Boot. Die Berichte nennen keine frühere Monatssumme, sodass sich das Ausmaß des Anstiegs daraus nicht bemessen lässt. Acht Tage auf See ist die Dauer, die die Berichte für diese Überfahrt von Gambia angeben.

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