Migration · Arrecife
Rettungskräfte holen 191 Migranten aus zwei Booten vor Lanzarote – sieben Tote auf einem Boot
Salvamento Marítimo hat in den frühen Morgenstunden des Montags, 2. November, zwei Boote mit 191 Menschen gerettet; auf einem von ihnen starben sieben Menschen. Überlebende berichteten, fünf der Toten seien während der Überfahrt über Bord geworfen worden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Salvamento Marítimo rettete am frühen Montag, 2. November, zwei Boote: 59 Männer auf dem Boot, das die Salvamar Acrux übernahm, und 132 Menschen auf dem Boot, das die Guardamar Urania übernahm.
An Bord des Bootes der Guardamar Urania wurden zwei Leichen gefunden; Überlebende berichteten, fünf weitere Menschen seien während der Überfahrt ins Meer geworfen worden. Die Einleitung von ABC nennt drei über Bord Gegangene – eine Zahl, der der spätere Absatz desselben Berichts widerspricht.
LaSexta berichtete über vorläufige Zählungen von fast 300 geretteten Menschen zwischen der Nacht des 31. Oktober und dem 1. November, verteilt auf zwei Einsätze vor Lanzarote und einen vor El Hierro.
Fernando Clavijo, Präsident der Regierung der Kanarischen Inseln, sagte, die Inseln würden mit der Krise allein gelassen und die spanische Regierung habe keine Antworten gegeben.
- Kurz vor 05.30Die Guardamar Urania beginnt mit der Rettung des zweiten Bootes
- 06.00Das erste Boot mit 59 Männern wird in Arrecife an Land gebracht
Die beiden Rettungen
Salvamento Marítimo nahm in den frühen Morgenstunden des Montags, 2. November, zwei Boote in Gewässern nahe Lanzarote auf, insgesamt 191 Migranten. Die Salvamar Acrux führte die erste Rettung durch: ein Boot mit 59 Männern maghrebinischer Herkunft, das um 06.00 Uhr in Arrecife an Land gebracht wurde. Die zweite Rettung übernahm die Guardamar Urania nach einem Einsatz, der kurz vor 05.30 Uhr begann; an Bord waren 120 Männer und 12 Frauen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung stand das Schiff kurz vor dem Anlegen in Arrecife, der Hauptstadt der Insel.
Sieben Tote auf dem zweiten Boot
Die Retter fanden zwei Leichen an Bord des zweiten Bootes. Die Überlebenden erzählten der Besatzung, fünf weitere Menschen seien während der Überfahrt ins Meer geworfen worden, womit die Zahl der Toten auf diesem Schiff nach Angaben von Europa Press und La Razón bei sieben liegt. LaSexta erklärte, die Umstände, unter denen diese fünf Menschen starben, seien weiterhin unklar. In der Einleitung von ABC wird die Zahl der über Bord Geworfenen mit drei angegeben, im späteren Absatz desselben Berichts jedoch mit fünf; die übrigen Berichte nennen fünf. LaSexta bezifferte die Zahl der Insassen zudem auf fast 140 und berief sich dabei auf Quellen von Salvamento Marítimo gegenüber EFE, während La Razón 132 zählte.
- Boot der Salvamar Acrux (59 Männer)
- 59 Personen
- Boot der Guardamar Urania
- 132 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Eine geschäftige Nacht auf der Kanarenroute
Die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November wurde als intensiv für die Rettungseinsätze entlang der Kanarenroute beschrieben. Vorläufige Zählungen, über die LaSexta berichtete, beziffern die Zahl der in dieser Nacht geretteten Menschen auf fast 300, verteilt auf zwei Einsätze vor Lanzarote und einen vor El Hierro. Die Zahlen sind vorläufig und noch nicht abschließend bestätigt.
Reaktion der kanarischen Regierung
Fernando Clavijo, Präsident der Regierung der Kanarischen Inseln, reagierte in den sozialen Medien und sagte, die Atlantikroute koste erneut Menschenleben, diesmal vor Lanzarote.
„Die schlimmsten Prognosen bewahrheiten sich.“
Er sagte zudem, dies seien nicht die ersten Todesfälle in der jüngsten Welle von Überfahrten, und verwies auf einen Anstieg auf der Migrationsroute.
„Hinter jedem Einzelnen steht ein Leben, eine Geschichte und eine Familie.“
Clavijo sagte, die Kanarischen Inseln forderten seit Langem Maßnahmen, Ressourcen und frühzeitiges Handeln. Der Staat könne nicht immer zu spät kommen oder die Inseln allein lassen, um sich dem zu stellen, was er als humanitäres Drama bezeichnete; die Inseln hätten von der spanischen Regierung noch immer keine Antworten erhalten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La RazónSieben Tote auf einem Boot mit 132 Personen, das von Salvamento Marítimo vor Lanzarote gerettet wurdeSiete muertos en una patera con 132 personas rescatada por Salvamento Marítimo en Lanzarote · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLZwei Boote mit 191 Einwanderern und sieben Toten auf Lanzarote gerettetRescatadas dos embarcaciones con 191 inmigrantes y siete fallecidos en Lanzarote · Original auf Spanisch
- europa pressZwei Boote mit 191 Migranten und sieben Toten in Gewässern gerettet...Rescatan dos pateras con 191 migrantes y siete fallecidos en aguas... · Original auf Spanisch
- LaSextaMindestens sieben Tote auf einem Boot auf dem Weg nach LanzaroteAl menos siete fallecidos en una patera que se dirigía a Lanzarote · Original auf Spanisch
- Fernando Clavijo
- Präsident der Regierung der Kanarischen Inseln, der die Reaktion auf die Todesfälle von Migranten vor Lanzarote kritisierte
- Orte
- Arrecife, Spanien, Lanzarote, Westafrika
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