Migration · Arrecife

Rettungskräfte holen 191 Migranten aus zwei Booten vor Lanzarote – sieben Tote auf einem Boot

Salvamento Marítimo hat in den frühen Morgenstunden des Montags, 2. November, zwei Boote mit 191 Menschen gerettet; auf einem von ihnen starben sieben Menschen. Überlebende berichteten, fünf der Toten seien während der Überfahrt über Bord geworfen worden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Arrecife · Spanien
Wie es dazu kam
  1. Kurz vor 05.30Die Guardamar Urania beginnt mit der Rettung des zweiten Bootes
  2. 06.00Das erste Boot mit 59 Männern wird in Arrecife an Land gebracht

Die beiden Rettungen

Salvamento Marítimo nahm in den frühen Morgenstunden des Montags, 2. November, zwei Boote in Gewässern nahe Lanzarote auf, insgesamt 191 Migranten. Die Salvamar Acrux führte die erste Rettung durch: ein Boot mit 59 Männern maghrebinischer Herkunft, das um 06.00 Uhr in Arrecife an Land gebracht wurde. Die zweite Rettung übernahm die Guardamar Urania nach einem Einsatz, der kurz vor 05.30 Uhr begann; an Bord waren 120 Männer und 12 Frauen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung stand das Schiff kurz vor dem Anlegen in Arrecife, der Hauptstadt der Insel.

Sieben Tote auf dem zweiten Boot

Die Retter fanden zwei Leichen an Bord des zweiten Bootes. Die Überlebenden erzählten der Besatzung, fünf weitere Menschen seien während der Überfahrt ins Meer geworfen worden, womit die Zahl der Toten auf diesem Schiff nach Angaben von Europa Press und La Razón bei sieben liegt. LaSexta erklärte, die Umstände, unter denen diese fünf Menschen starben, seien weiterhin unklar. In der Einleitung von ABC wird die Zahl der über Bord Geworfenen mit drei angegeben, im späteren Absatz desselben Berichts jedoch mit fünf; die übrigen Berichte nennen fünf. LaSexta bezifferte die Zahl der Insassen zudem auf fast 140 und berief sich dabei auf Quellen von Salvamento Marítimo gegenüber EFE, während La Razón 132 zählte.

Migranten an Bord der beiden geretteten BootePersonen
Boot der Salvamar Acrux (59 Männer)
59 Personen
Boot der Guardamar Urania
132 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Eine geschäftige Nacht auf der Kanarenroute

Die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November wurde als intensiv für die Rettungseinsätze entlang der Kanarenroute beschrieben. Vorläufige Zählungen, über die LaSexta berichtete, beziffern die Zahl der in dieser Nacht geretteten Menschen auf fast 300, verteilt auf zwei Einsätze vor Lanzarote und einen vor El Hierro. Die Zahlen sind vorläufig und noch nicht abschließend bestätigt.

Reaktion der kanarischen Regierung

Fernando Clavijo, Präsident der Regierung der Kanarischen Inseln, reagierte in den sozialen Medien und sagte, die Atlantikroute koste erneut Menschenleben, diesmal vor Lanzarote.

„Die schlimmsten Prognosen bewahrheiten sich.“

Fernando Clavijo, Präsident

Er sagte zudem, dies seien nicht die ersten Todesfälle in der jüngsten Welle von Überfahrten, und verwies auf einen Anstieg auf der Migrationsroute.

„Hinter jedem Einzelnen steht ein Leben, eine Geschichte und eine Familie.“

Fernando Clavijo, Präsident

Clavijo sagte, die Kanarischen Inseln forderten seit Langem Maßnahmen, Ressourcen und frühzeitiges Handeln. Der Staat könne nicht immer zu spät kommen oder die Inseln allein lassen, um sich dem zu stellen, was er als humanitäres Drama bezeichnete; die Inseln hätten von der spanischen Regierung noch immer keine Antworten erhalten.

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