Salvamento Marítimo und die Rettungsdienste brachten am 23. Oktober drei Cayucos mit 416 Menschen nach El Hierro, nachdem am 22. Oktober bereits mehr als 400 Menschen in vier Booten angekommen waren.
Die Guardia Civil untersucht den Tod eines Minderjährigen, der Zeugen zufolge von einem Boot gestoßen wurde, das am 19. Oktober El Hierro erreichte; der Delegierte Anselmo Pestana mahnte zur Vorsicht.
Salvamento bestätigte die Rettung von Migranten, die von einem Schiff der marokkanischen Marine gesprungen waren; der Zustrom nach Ceuta am 30. und 31. Juli wird auf etwa 80.000 Menschen geschätzt, nach Angaben aus der Stadt auf bis zu 100.000.
Zwischen dem 14. September und dem 19. Oktober erreichten 4.492 Migranten die Kanarischen Inseln, davon 2.595 auf El Hierro und 1.415 auf Lanzarote, wie El Confidencial berichtet.
Am Donnerstag, 22. Oktober, erreichten mehr als 400 Menschen El Hierro in vier Booten, rund 50 von ihnen Minderjährige. Am Freitag, 23. Oktober brachte Salvamento Marítimo drei weitere Cayucos mit insgesamt 416 Menschen in den Hafen, wie aus Quellen der Rettungsdienste gegenüber EFE hervorgeht. Das erste Boot mit 205 Menschen, überwiegend Männer, darunter elf Frauen und 17 Minderjährige, wurde gegen 10:15 Uhr von der Salvamar Diphda eingeschleppt – nach eigener Darstellung der Migranten nach einer siebentägigen Überfahrt von Barra in Gambia. Ein Boot mit 170 Männern kam gegen 11:30 Uhr über die Salvamar Navia nach einer siebentägigen Reise von Saint Louis im Senegal an, ein drittes mit 41 Menschen gegen 12:50 Uhr. Zwei Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden; die Ankommenden wurden in das provisorische Ausländerzentrum CATE in San Andrés, Valverde, gebracht, wo sie bis zu ihrer Verlegung von der Insel in Polizeigewahrsam bleiben.
Daten aus dem Artikeltext
Die Guardia Civil hat Ermittlungen zum Tod eines Minderjährigen aufgenommen, der mehreren Zeugenaussagen zufolge von einem Boot über Bord geworfen wurde, das am 19. Oktober El Hierro erreichte. Der Delegierte der Zentralregierung auf den Kanarischen Inseln, Anselmo Pestana, kündigte die Untersuchung am 23. Oktober an und sagte, die Ermittler wollten die Überfahrt rekonstruieren und eine mögliche strafrechtliche Verantwortung klären. Einige Personen hätten gesehen, wie der Minderjährige vom Boot gestoßen worden sei, doch Pestana mahnte zur Vorsicht: Die Einsatzkräfte setzten die Ereignisse noch zusammen, nichts sei geklärt. Er verwies auch auf frühere Ermittlungen zu Fahrten von Cayucos und Pateras, bei denen schwere Misshandlungen aufgedeckt worden seien, darunter Vergewaltigungen, Tötungen und ins Meer gestoßene Passagiere. Vor Journalisten sagte er:
„Es gibt Menschen, die über Bord geworfen werden, weil sie stören.“
Pestana sagte, diese Praxis wiederhole sich auf See aus Gründen, die so willkürlich seien wie das Unbehagen eines Passagiers gegenüber den Verantwortlichen an Bord.
Salvamento Marítimo hat bestätigt, dass eines ihrer Schiffe Migranten in der Nähe von Ceuta aufgenommen hat, die von einem Schiff der marokkanischen Marine gesprungen waren. Artículo 14 berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, ein Rettungsschiff habe am 30. Juli gesehen, wie Boote der marokkanischen Marine Migranten über Bord warfen. Eine Quelle mit direkter Kenntnis sagte der Zeitung, marokkanische Soldaten hätten Menschen aus dem Wasser gezogen und sie wieder zurückgeworfen, als das spanische Schiff sich näherte. Spanische Rettungsschiffe müssen die von ihnen Aufgenommenen in Spanien an Land bringen und dürfen sie nicht nach Marokko zurückbringen, weshalb Migranten Berichten zufolge Boote unter spanischer Flagge bevorzugten. Der Massenzustrom nach Ceuta am 30. und 31. Juli wird auf etwa 80.000 Menschen geschätzt, nach Angaben aus der autonomen Stadt auf bis zu 100.000; mehr als 10.000 halten sich weiterhin in der Stadt auf, was zu Sicherheits- und Hygieneproblemen führt.
Die von El Confidencial zitierten Bilanzen der spanischen Sicherheitskräfte zeigen, dass zwischen dem 14. September und dem 19. Oktober 4.492 Migranten die Kanarischen Inseln erreichten. Der Sprecher der kanarischen Regierung, Alfonso Cabello, sagte, der Anstieg im Oktober gegenüber 2025 liege bei 185 %. Etwa 65 % brachen von Mauretanien, Senegal und Gambia auf, rund 35 % aus Gebieten unter marokkanischer Kontrolle, von wo im ersten Halbjahr nur wenige Boote ablegten. Auf Lanzarote wurden seit Mitte September 1.415 Ankünfte registriert, der 8. Oktober war mit 203 der stärkste Tag, auf El Hierro waren es 2.595. Sicherheitskreise sähen, dass die marokkanische Marine ihre Patrouillen auf den 130 km Atlantik lockere, ohne dass Abfangungen verzeichnet würden. Cabello nannte den Anstieg „insoportable“ und sagte, die Verlegungen auf das Festland hätten aus Personalmangel nachgelassen.
Daten aus dem Artikeltext
Nach dem Kentern eines Bootes mit fünf Personen in den frühen Morgenstunden vor Ceuta galten am 23. Oktober drei Migranten weiterhin als vermisst. Zwei schwammen an Land und alarmierten Beamte der Guardia Civil. Die Guardia Civil suchte gemeinsam mit der Salvamar Atria und dem Hubschrauber Helimer 222 die nördliche Bucht bei Calamocarro nahe der Grenze zu Benzú ab, doch weder die Vermissten noch das Boot wurden gefunden. Das Boot soll in Richtung der Küste von Cádiz unterwegs gewesen sein.
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Pollar unterstützenSicherheit · Ceuta und La Restinga
Salvamento Marítimo brachte am 23. Oktober drei Cayucos mit 416 Menschen nach El Hierro, während spanische Sicherheitskreise die Ankünfte auf den Kanaren zwischen dem 14. September und dem 19. Oktober mit 4.492 beziffern.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, La Razón, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht .