Morgen-Brief, Freitag, 30. Oktober

Von KI erstellter Text und synthetische Stimme. Wie dieser Text entsteht

Eine Ausgabe aus dem Archiv. Neueste Ausgabe

Morgenausgabe

Satellitenbild: NASA

1Verkehr

Spanien eröffnet ernste Untersuchung zu Zugcrash bei Toledo

Fortsetzung vom gestrigen Abend. Neu: AITAT eröffnete die ernste Untersuchung, ließ alle Ursachen offen, und die offizielle Opferzahl wurde wieder auf 69 korrigiert.

Spaniens Unfallbehörde AITAT leitete am 29. Oktober eine Untersuchung zum Unglück von Urda ein und stufte es als schwer ein. Ein AVE-Zug von Renfe fuhr am 28. Oktober um 08.53 Uhr am Einfahrsignal des Bahnhofs Urda auf das Heck eines stehenden Iryo-Zugs auf, auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Sevilla. Der AVE prallte Schätzungen zufolge mit 160 bis 200 km/h auf, die genaue Geschwindigkeit muss noch aus dem Bord-Ereignisspeicher ermittelt werden. Die Regierung von Castilla-La Mancha nennt eine vorläufige Bilanz von 69 Toten und 107 Verletzten, 18 von ihnen in kritischem Zustand.

544

Passagiere an Bord der beteiligten Iryo- und AVE-Züge in Urda

Quelle: EL PAÍS

Die Kommission führte online kurzzeitig 74 Tote auf, korrigierte die Zahl dann aber wieder auf 69. Die Behörden brachten 52 Leichen nach Toledo, wo die städtische Leichenhalle nicht alle aufnehmen konnte, und die Armee stellte Zelte und Kühlcontainer auf. Zwanzig Gerichtsmediziner identifizieren die Opfer, während Rettungskräfte mit Spürhunden und Wärmebilddrohnen die Trümmer durchsuchen. Italien teilte mit, eine der drei vermissten Italienerinnen sei lebend gefunden worden, während zwei weitere weiterhin vermisst würden.

Die Ermittler sagen, es kämen weiterhin alle Ursachen infrage. Lokführer und Verkehrsleiter wurden noch nicht befragt, weil sie nicht vernehmungsfähig waren. ANSA berichtet, erste Erkenntnisse der Regierung deuteten auf Fehler im automatischen Zugbeeinflussungssystem LZB hin, die letztlich auf menschliches Versagen im Adif-Kontrollzentrum in Madrid hinausliefen, während Vox-Chef Santiago Abascal Rücktritte forderte und diese Erklärung zurückwies.

„Es ist kein menschliches Versagen und auch kein technisches Versagen, es ist ein Verbrechen gegen die Interessen Spaniens.“

Santiago Abascal

SPICA, die Gewerkschaft der Fluglotsen, verurteilte die Veröffentlichung von Aufzeichnungen der Kommunikation zwischen Lokführer und Leitstelle und nannte sie lückenhaft und aus dem Zusammenhang gerissen. Blutspender standen am Krankenhaus von Toledo und im Zentrum San Ildefonso Schlange, nachdem die Behörden zu Spenden aufgerufen hatten.

Als Nächstes: Spanien hält seine Parlamentswahl am 29. November ab.

Nach Berichten von: EL PAÍS, europa press

2Wahlen

Israel schließt Auszählung ohne Regierungsmehrheit ab

Fortsetzung vom gestrigen Abend. Neu: Die Endauszählung brachte dem Likud aus Doppelumschlag-Stimmen einen Sitz mehr; Netanjahus Block steht bei 53.

Israels Zentrale Wahlkommission hat die Auszählung der Stimmen bei der Wahl vom 27. Oktober abgeschlossen und an der politischen Arithmetik fast nichts geändert. Benjamin Netanjahus Block aus Likud, Itamar Ben-Gvirs Partei, Bezalel Smotrichs Partei, Schas und Vereinigtes Tora-Judentum kommt auf 53 Sitze. Der von Jaschar geführte Block von Gadi Eisenkot kommt auf 48. Die arabischen Parteien gewannen 19 Sitze, ihr bisher bestes Ergebnis, und keine Seite erreicht die 61 Sitze, die in der 120 Sitze zählenden Knesset nötig sind.

Knesset-Sitze nach Israels EndauszählungSitze
  • Netanjahu-Block53
  • Eisenkot-Block48
  • Arabische Parteien19

Likud gewann dank der Stimmen in Doppelumschlägen, die vor allem von Soldaten, Reservisten, Diplomaten und einigen anderen Wählern abgegeben werden, einen Sitz hinzu, doch der Sitz ging zulasten von Schas und änderte nichts an der Gesamtzahl des Blocks. Mehr als 430.000 solcher Stimmen wurden abgegeben. Die Koalitionsgespräche dürften Tage oder möglicherweise Wochen dauern, und die arabischen Parteien stehen nun im Zentrum aller Wege zu einer Mehrheit.

Der Sicherheitsdienst Schin Bet untersucht mutmaßliche ausländische Einmischung zugunsten arabischer Parteien, wobei sich die Aufmerksamkeit vor allem auf Katar und auf die von Mansur Abbas geführte Liste richtet. Die Zentrale Wahlkommission erklärt, die Integrität der Wahl sei nicht beeinträchtigt worden und das Ergebnis werde sich weder ändern noch eine Wiederholung nötig machen. Katars Außenministeriumssprecher Madschid al-Ansari wies die Vorwürfe als lächerlich und gefährlich zurück und sagte, Doha dürfe nicht zum Sündenbock für das Versagen israelischer Politiker werden.

Die Gemeinsame Liste warf Likud vor, das Ergebnis infrage stellen und die Legitimität der arabischen Parteien beschädigen zu wollen. Sie behauptete, eine von Kreisen innerhalb des Likud finanzierte Kampagne habe bereits Monate zuvor begonnen und bewaffnete rechtsextreme Aktivisten seien in Wahllokale geschickt worden, um Wähler abzuschrecken. Die offiziellen Ergebnisse werden nach einer weiteren Integritätsprüfung am 4. November erwartet.

Als Nächstes: Die Zentrale Wahlkommission gibt am 4. November amtliche Ergebnisse bekannt.

Nach Berichten von: Deutsche Welle, ANSA.it, AP NEWS, europa press

3Diplomatie

Washington mahnt Partner zur Vorbereitung auf Iran-Schläge nach Midterms

Fortsetzung vom gestrigen Abend. Neu: Tasnim meldete, der Iran habe JD Vances Brief erhalten, und US-Beamte warnten Partner, Schläge könnten nach dem 3. November folgen.

US-Regierungsvertreter haben mehrere Länder im Nahen Osten und Partner in der Region gebeten, sich auf mögliche erneute Militäraktionen gegen Iran nach den Zwischenwahlen am 3. November vorzubereiten. Zwei Diplomaten, die über die Angelegenheit unterrichtet wurden, sagten, die Partner seien auch gewarnt worden, dass Iran Vergeltung gegen sie üben könnte, unter anderem durch Angriffe auf Energieanlagen und andere kritische Infrastruktur. Vertreter in der Region erwarten, dass Iran und verbündete Milizen zurückschlagen, falls Washington handelt.

Donald Trump hat nach Angaben der Diplomaten noch keine endgültige Entscheidung getroffen, aber wiederholt gesagt, er erwäge ein Vorgehen, sobald die Wahlen vorbei seien. Er hat laut dem Handelsblatt zudem einen Angriff vor der Abstimmung ausgeschlossen; die Zeitung berichtet, die Regierung habe im August eine wirtschaftliche Druckkampagne namens Operation Economically Outcast gestartet. Derselbe Bericht verweist auf Sorgen über schwindende US-Munitionsbestände vor Beginn dieser Kampagne.

Das Wall Street Journal berichtete, Vizepräsident JD Vance habe einen Brief an Mohsen Resai, den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, geschickt, um einen möglichen Rahmen für neue Gespräche zu skizzieren. Vance prüft, ob es genug Gemeinsamkeiten gibt, um Trump dazu zu bewegen, in den kommenden Wochen von einem möglichen kurzen, intensiven Angriff abzusehen. Trump spielte den Brief herunter und sagte, er betreffe medizinische und andere Hilfe. Tasnim, eine halboffizielle iranische Nachrichtenagentur, erklärte, Teheran habe den Brief erhalten, aber nicht geantwortet.

Iran sagt, es setze weiterhin auf Diplomatie und bleibe in Kontakt mit Vermittlern. Teheran will, dass sein eigener Vorschlag aus dem vergangenen Monat als Grundlage für eine Rückkehr zu einer Waffenruhe genutzt wird, und sagt, Washington müsse sieben Bedingungen erfüllen, wenn es eine Wiederöffnung der Straße von Hormus wolle. Der knappe Wahlausgang in Israel hat die Möglichkeit eines Angriffs nicht ausgeräumt, da Benjamin Netanjahu im Amt bleiben könnte, während die Gespräche über eine Mehrheit weitergehen.

Als Nächstes: Die US-Zwischenwahlen finden am 3. November statt.

Nach Berichten von: AP NEWS, Deutsche Welle, G4Media.ro, Handelsblatt, Courrier international, Η Ναυτεμπορική

4Konflikte

Waffenruhe in Oleschky lässt Hilfskonvoi besetzte Stadt ansteuern

Neu

Eine lokale Waffenruhe um Oleschky im russisch besetzten Teil der ukrainischen Region Cherson trat am 27. Oktober um 03.00 Uhr Kiewer Zeit in Kraft. Der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinez sagte am 29. Oktober, die Feuerpause habe 54 Stunden gehalten, und seine russische Amtskollegin Jana Lantratowa bestätigte, dass sie anhalte. Die Vereinbarung soll bis Sonntag, den 1. November, gelten. Das Weiße Haus sagt, Melania Trump habe bei der Vermittlung geholfen, während Papst Leo XIV. auf eine humanitäre Pause gedrängt hatte.

Lubinez sagte, festgelegte Routen seien entmint worden und ein humanitärer Konvoi mit Lebensmitteln und Medikamenten sei abfahrbereit. David Arachamija, der die Regierungsfraktion Diener des Volkes im Parlament führt, sagte, Delegationen aus der Ukraine, den Vereinigten Staaten und Russland hätten den Übergabepunkt erreicht, Medien aus allen drei Ländern seien anwesend. Wladimir Putin sagte, die Verteilung der Hilfsgüter werde zwischen Donnerstag und Freitag beginnen, und ukrainische Behörden erwarten die Lieferung am 30. Oktober.

Die Evakuierungsroute ist mit einer heiklen Komplikation verbunden. Ein von Lubinez’ Büro veröffentlichtes Dokument besagt, dass Bewohner, die ausreisen, nach Anapa in Russland gebracht würden und dann mit einem Flugzeug des russischen Verteidigungsministeriums nach Homel in Belarus fliegen sollten. Das Büro teilte mit, diese Route sei gewählt worden, weil der Weg über die Frontlinie vermint sei und keine Möglichkeit zur Flussüberquerung bestehe. Einige Bewohner fürchten Durchsuchungen, Kontrollen ihrer Telefone oder befürchten, nicht in die Ukraine zurückkehren zu können.

„Vorübergehend besetzte Gebiete sind das Gebiet der Ukraine.“

Dmytro Lubinez

Oleksandr Prokudin, Leiter der Militärverwaltung der Region Cherson, sagt, russische Truppen hielten etwa 2.000 Menschen als Geiseln fest, darunter fast 50 Kinder, ohne Lebensmittel, Strom oder Wasser. Die UN-Menschenrechtsbeobachtungsmission sagt, seit dem 26. Mai seien keine Lebensmittellieferungen nach Oleschky gelangt. Vor Russlands großangelegter Invasion lebten dort etwa 24.000 Menschen.

Als Nächstes: Die Hilfslieferung wird am 30. Oktober erwartet; die Waffenruhe soll bis 1. November gelten.

Nach Berichten von: Deutsche Welle, ČT24 - Nejdůvěryhodnější zpravodajský web v ČR - Česká televize, Washington Post, europa press, AP NEWS, Courrier international

5Wirtschaft

Binance setzt Auszahlungen nach mutmaßlichem Milliardenhack aus

Neu

Blockchain-Analysten beobachteten ab 21.24 Uhr Schweizer Zeit am 29. Oktober große Transfers aus Wallets, die mit Binance verbunden sind. Blick berichtet, dass rund 167.500 Ether, 1,6 Mrd. Dollar in USDT und mehr als 60 weitere Token von einer als Binance 14 bezeichneten Wallet an eine neue Adresse verschoben wurden, gefolgt von 780 Mio. Dollar in USDC aus einer zweiten Binance-Wallet. Xataka beziffert unter Berufung auf The Information die Vermögenswerte, die Binance-nahen Wallets abgezogen wurden, auf mehr als 2 Mrd. Dollar. Analysten und Händler, die den Markt verfolgen, schätzen, dass zwischen 1,7 Mrd. und 5,7 Mrd. Dollar entwendet wurden, auch wenn diese Zahlen unbestätigt bleiben.

Changpeng Zhao, der frühere Vorstandschef von Binance und laut TechCrunch weiterhin größter Anteilseigner, schrieb auf X, die Börse scheine gehackt worden zu sein. Binance teilte TechCrunch mit, man befasse sich mit einem Sicherheitsvorfall und habe Auszahlungen in mehreren Netzwerken vorsorglich vorübergehend ausgesetzt. Das Unternehmen warnte Nutzer vor Betrugsmaschen und inoffiziellen Links.

„Seien Sie versichert, dass die Kundengelder vollständig sicher sind.“

Binance

Tether und Circle froren Gelder ein, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen. Zhao zufolge fror Tether rund 971 Mio. Dollar ein und Circle rund 823 Mio. Dollar, während die Chefs der beiden Firmen die Beträge laut El País mit 1,567 Mrd. Dollar und 800 Mio. Dollar angaben. Kevin March, Mitgründer von JPEG Trading, sagte, die Bilanz und die Versicherung von Binance könnten mögliche Verluste decken, doch weitergehende Auswirkungen auf die Preise blieben möglich.

Bitcoin fiel über Nacht laut La Vanguardia um bis zu 3,7 %, und Blick berichtete, dass er unter 80.000 Dollar rutschte. Wetten auf steigende Kurse im Wert von mehr als 600 Mio. Dollar wurden binnen einer Stunde liquidiert, eine Erinnerung daran, dass selbst ein begrenzter Verlust bei einer Börse gehebelte Krypto-Händler rasch herumschubsen kann.

Nach Berichten von: ANSA.it, europa press, Adnkronos, AP NEWS, Deutsche Welle, Il Messaggero

6Energie & Handel

EU-Staaten geben 42,6 Millionen Barrel aus Ölreserven frei

Neu

Zwölf EU-Mitgliedstaaten unterzeichneten beim Energierat in Luxemburg eine Erklärung, in der sie sich verpflichten, bis Ende Januar 2027 42,6 Mio. Barrel Öl aus strategischen Reserven freizugeben. Etwa 20,5 Mio. Barrel dieses Volumens entfallen auf Diesel. Die Unterzeichner sind Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Portugal und Schweden. Alle gehören der Internationalen Energieagentur an, die vor dem Winter Entnahmen aus den Vorräten gefordert hatte.

Ölfreigabe-Zusagen vor dem WinterMio. Barrel
  • G7-Zusagenobergrenze100
  • EU-Freigabe42,6
  • EU-Dieselanteil20,5
  • französischer Diesel10

Der Schritt ist der europäische Teil einer von der IEA koordinierten G7-Zusage vom 2. Oktober, über vier Monate bis zu 100 Mio. Barrel freizugeben. Die Energiepreise sind seit Beginn des Iran-Krieges im Februar gestiegen, Brent liegt bei knapp 100 Dollar je Barrel, gegenüber etwa 70 Dollar vor der Eskalation. Donald Trump hat vor den US-Kongresswahlen auf niedrigere Dieselpreise gedrängt und Berichten zufolge damit gedroht, die US-Dieselexporte nach Europa zu begrenzen, falls europäische Länder nicht einen Teil ihrer eigenen Bestände freigeben.

EU-Energiekommissar Dan Jorgensen sagte, die EU versuche, die Dieselmärkte vor dem Winter zu stabilisieren, und rechne nicht mit Versorgungsproblemen, auch wenn höhere Energierechnungen die Haushalte weiterhin belasteten. Er traf am 28. Oktober Vertreter europäischer Raffinerien, um über eine Erhöhung der Produktion zu sprechen. Die Erklärung fordert die Europäische Kommission auf, die Freigabe über die Öl-Koordinierungsgruppe zu überwachen, und die Unterzeichner müssen über Fortschritte berichten, damit diese beim Energierat am 10. Dezember überprüft werden können.

Frankreichs Roland Lescure sagte, sein Land allein werde 10 Mio. Barrel Diesel freigeben, die in den kommenden Tagen auf den französischen Markt gelangen sollen. Diesel kostet an der Zapfsäule in mehreren EU-Ländern mehr als 2,30 Euro pro Liter. Die Erklärung schlüsselt die 42,6 Mio. Barrel nicht nach Ländern auf, sodass die vollständigen nationalen Anteile unveröffentlicht bleiben.

Als Nächstes: Fortschrittsberichte sind im Energierat am 10. Dezember fällig; die Freigaben enden bis Ende Januar 2027.

Nach Berichten von: ANSA.it, Notícias ao Minuto, Le Soir, N-tv, Aktuálně.cz - Víte, co se právě děje, De Standaard

Was ansteht

Aus dieser Ausgabe

  • 1

    Spanien hält seine Parlamentswahl am 29. November ab.

  • 2

    Die Zentrale Wahlkommission gibt am 4. November amtliche Ergebnisse bekannt.

  • 3

    Die US-Zwischenwahlen finden am 3. November statt.

  • 4

    Die Hilfslieferung wird am 30. Oktober erwartet; die Waffenruhe soll bis 1. November gelten.

  • 6

    Fortschrittsberichte sind im Energierat am 10. Dezember fällig; die Freigaben enden bis Ende Januar 2027.

Alle Termine

Das war die ganze Ausgabe.

Alle Ausgaben

Alle lesen Pollar kostenlos. Mitglieder bezahlen dafür.

Die Mitglieder bezahlen die Server in Deutschland und die KI-Modelle, die Berichte europäischer Redaktionen ordnen, zusammenfassen und übersetzen.

Mitglied werden

Wie der Brief entsteht