Film & Medien · Los Angeles und Mirfield

Patrick Stewart, Captain Picard in „Star Trek“ und Professor X in „X-Men“, ist mit 86 Jahren gestorben

Der englische Schauspieler starb am Mittwoch, 28. Oktober, in seinem Haus in Los Angeles. Sein Sprecher gab am Donnerstag, 29. Oktober, bekannt, dass er an Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz gestorben sei.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, Digi24, Il Messaggero und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America, CC BY-SA 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 1940Geboren in England
  2. September 1987Star Trek: The Next Generation startet mit Stewart als Captain Jean-Luc Picard
  3. 28.10.Stirbt in seinem Haus in Los Angeles im Alter von 86 Jahren
  4. 29.10.Tod von seiner Sprecherin Kelly Bush Novak bekannt gegeben

Die Bekanntgabe

Sir Patrick Stewart starb am Mittwoch, 28. Oktober, in seinem Haus in Los Angeles im Alter von 86 Jahren. Seine langjährige Sprecherin Kelly Bush Novak gab den Tod am Donnerstag, 29. Oktober, bekannt und erklärte, er sei nach kurzer Krankheit an Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz gestorben. In der Erklärung hieß es, er sei in der liebevollen Obhut seiner Frau Sunny gewesen; dieselbe Botschaft wurde auf dem Instagram-Account des Schauspielers veröffentlicht. Die Schlusszeilen der Erklärung lauten wie folgt.

„Wir werden die friedliche Ruhe und den Ausdruck auf seinem Gesicht für immer in Ehren halten – eine bleibende Erinnerung an seine unbesiegbare Anmut.“

Kelly Bush Novak

Von Mirfield auf die Bühne

Stewart wuchs in Mirfield auf, einer Kleinstadt mit etwa 9.000 Einwohnern im West Riding of Yorkshire im Norden Englands. Sein Vater, ein Armee-Sergeant, wurde später Gelegenheitsarbeiter, seine Mutter arbeitete in einer Textilfabrik. Die Familie teilte sich ein kleines Haus ohne Badezimmer, und Stewart wuchs mit einem älteren Bruder auf. Eine Englischlehrerin führte ihn an Shakespeare heran und ermutigte ihn zur Bühne; später absolvierte er seine Ausbildung an der Bristol Old Vic Theatre School. Er verbrachte Jahrzehnte bei der Royal Shakespeare Company und später am Royal National Theatre, und die New York Times zählt ihn zu den Veteranen von rund 60 Produktionen der RSC. Seine frühen Leinwandarbeiten waren überwiegend Nebenrollen, darunter Excalibur und David Lynchs Dune.

Star Trek und X-Men

Stewart war in Amerika ein kaum bekannter Name, als er Ende der 1980er Jahre das Kommando über die USS Enterprise erhielt. Robert Justman, ein Produzent von Star Trek: The Next Generation, wurde bei einer Konferenz der UCLA auf ihn aufmerksam, wo er Shakespeare las, und lud ihn zum Vorsprechen ein. Serienschöpfer Gene Roddenberry war dagegen und bezweifelte, dass ein kahlköpfiger Brite die neue Serie tragen könne. Nach einem zähen Casting-Prozess gewann Stewart Roddenberrys Vertrauen und unterschrieb einen langfristigen Vertrag für die Rolle des Captain Jean-Luc Picard, obwohl er damit rechnete, dass die Serie nur eine Staffel laufen würde. Die Serie startete im September 1987, zwei Monate nach seinem 47. Geburtstag, und hatte zunächst Mühe, die Star-Trek-Fans zu überzeugen. Später übernahm Stewart, als er auf die 60 zuging, Professor X in den X-Men-Filmen – die zweite Rolle, für die er am bekanntesten ist.

Gedanken zur Rolle

In späteren Interviews sagte Stewart, er habe keine Ahnung gehabt, wie groß der Einfluss seiner Entscheidung für die Star-Trek-Rolle auf sein Leben sein würde. Sein Freund und Schauspielkollege Ian McKellen hatte ihm davon abgeraten, eine vielversprechende Theaterkarriere für die Fernseharbeit aufzugeben. Seine Memoiren „Making It So“ behandeln sein Leben auf der britischen Bühne und an Bord der Enterprise. Stewart wurde 1940 in England geboren, seine Karriere erstreckte sich über sechs Jahrzehnte auf Bühne, Leinwand und Fernsehen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Los Angeles, Mirfield · Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen