Nur einen Tag nach der Bekanntgabe einer zweiwöchigen Waffenruhe durch US-Präsident Donald Trump hat der Iran die strategisch bedeutende Seestraße von Hormus wieder geschlossen. Schiffsdaten von Mittwoch belegen einen fast vollständigen Stillstand des Tankerverkehrs, während die Spannungen durch israelische Militäroperationen im Libanon weiter zunehmen.
Stätte von Hormus
Iran schließt die Meerenge von Hormus faktisch erneut für den Schifffahrtsverkehr, nachdem sogleich am Tag nach dem Waffenstillstandsangebot Trump Trumps der Verkehr an der Schifffahrtsroute erneut zum Erliegen kam.
Widersprüchliche Angaben
Am Mittwoch passierten Schifffahrtsdaten zufolge nur vier Frachtschiffe die Meerenge, während das Weiße Haus von einem gestiegenen Verkehr sprach.
Zehn-Punkte-Plan
Teheran wirft den USA vor den Verhandlungen in Pakistan bereits massive Brüche der Verhandlungsbasis vor.
Angriffe im Libanon
Die israelische Offensive im Libanon mit über 250 Toten wird vom Iran als Bruch der Waffenruhe und Grund für die Schließung angeführt.
Der Iran hat am Mittwoch, den 15. April 2026, die erneute Schließung der Straße von Hormus bekannt gegeben. Dies geschah nur 24 Stunden, nachdem US-Präsident Donald Trump einen zweiwöchigen Waffenstillstand mit Teheran verkündet hatte. Daten zur Schiffsverfolgung zeigten für diesen Tag null Transitbewegungen von Öl- oder Gastankern; lediglich vier Frachter passierten die Meerenge – der niedrigste Wert im gesamten Monat April. Die iranischen Revolutionsgarden nannten israelische Angriffe auf den Libanon als Grund für die erneute Sperrung und bezeichneten diese als Verletzung der Vereinbarung. Das Weiße Haus nannte den Schritt „vollkommen inakzeptabel“, während das Schiffsverfolgungsunternehmen Kpler Daten vorlegte, die den Behauptungen der US-Regierung über ein angeblich gestiegenes Verkehrsaufkommen widersprechen. Die von Trump am Dienstagabend verkündete Waffenruhe steht damit vor einer unmittelbaren Belastungsprobe, während sich beide Seiten gegenseitig Wortbruch vorwerfen.Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran begann Ende Februar 2026 mit Angriffen der USA und Israels auf iranisches Territorium. Seit Beginn der Auseinandersetzungen sitzen laut UN-Daten etwa 2.000 Schiffe und 20.000 Seeleute im Golf fest, darunter Tanker, Schüttgutfrachter und sechs Kreuzfahrtschiffe. Die Straße von Hormus war von Beginn an ein Schwerpunkt des Konflikts, wobei der Iran den Transit mit zunehmender Intensität der Kämpfe schrittweise einschränkte. Vor dem Krieg passierten laut „The Guardian“ durchschnittlich etwa 140 Schiffe pro Tag die Meerenge. Iran und USA machen sich gegenseitig Vorwürfe wegen Verletzung der WaffenruheDer iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte am Mittwoch, die Vereinigten Staaten hätten bereits vor dem für Freitag in Pakistan geplanten Beginn offizieller Verhandlungen drei Kernpunkte eines Zehn-Punkte-Vorschlags verletzt. Ghalibaf warf Washington vor, die Waffenruhe im Libanon nicht einzuhalten, den iranischen Luftraum durch eine Drohne in der Provinz Fars verletzt zu haben und dem Iran das im Verhandlungsrahmen vorgesehene Recht auf Urananreicherung abzusprechen. „„Derzeit wurde die ohnehin fragile Verhandlungsgrundlage bereits vor Beginn der Gespräche offen und offensichtlich verletzt. In einer solchen Situation sind eine bilaterale Waffenruhe oder Verhandlungen nicht sinnvoll.“” — Mohammad Bagher Ghalibaf via CNN US-Vizepräsident JD Vance wies die Vorwürfe vor seinem Abflug aus Ungarn entschieden zurück und betonte, die USA hielten sich an die Absprachen. Vance erklärte zudem, der Libanon sei nicht Teil der Vereinbarung und der Verzicht auf angereichertes Uran bleibe eine Kernforderung der USA. Er sorgte für weitere Unklarheit, indem er behauptete, es lägen „drei verschiedene Vorschläge mit jeweils zehn Punkten“ vor. „„Der erste Vorschlag wurde an Steve Witkoff und Jared Kushner gesendet, und ehrlich gesagt glauben wir, dass er wahrscheinlich von ChatGPT geschrieben wurde. Er landete sofort im Papierkorb.“” — JD Vance via Mediafax Laut BBC-Berichten soll Vance ab dem 11. April eine US-Delegation zu Gesprächen mit dem Iran in Pakistan führen. Weißes Haus dementiert Blockade trotz gegenteiliger Kpler-DatenDie Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, teilte Reportern mit, Präsident Trump sei über die angekündigte Schließung informiert worden. Sie bezeichnete das Vorgehen Teherans als Beispiel dafür, dass die Führung dort öffentlich das Eine sage, privat aber anders handle. Leavitt behauptete, Überwachungsdaten der USA zeigten für Mittwoch „einen Anstieg des Verkehrs durch die Meerenge“, was den Zahlen von Kpler direkt widerspricht. Nikos Pothitakis, ein Vertreter von Kpler, erklärte hingegen, die Route sei „faktisch geschlossen“, da lediglich vier Frachtschiffe die Passage wagten. Richard Meade, Chefredakteur von Lloyd's List Intelligence, erläuterte, dass die Rahmenbedingungen der Waffenruhe den grundlegenden Mechanismus kaum veränderten. „„Diese Waffenruhe verlangt von den Schiffen, für den Transit die Erlaubnis des Irans einzuholen. Das bedeutet im Kern, dass sich nichts geändert hat. Ohne Genehmigung gibt es keinen Transit.“” — Richard Meade via The Guardian Der Iran hat den Schiffsverkehr in einen nördlichen Korridor durch seine Hoheitsgewässer zwischen der Insel Larak und dem Festland umgeleitet – eine Route, die laut Analysten die Kapazität weiter verringert. Stephen Cotton, Generalsekretär der Internationalen Transportarbeiter-Föderation, forderte klare Sicherheitsgarantien für die Besatzungen. „„Wir verlangen klare Sicherheitsgarantien. Details darüber, wer zuerst ablegt und welche Schiffstypen betroffen sind, sind entscheidend, um Vertrauen zu schaffen.“” — Stephen Cotton via LibertateaTagesdurchschnitt vor dem Krieg: 140, 8. April (nach Waffenruhe): 4 Offensive im Libanon verschärft den Konflikt, Energiemärkte reagierenIsraelische Streitkräfte starteten nach Angaben libanesischer Behörden einen der schwersten Angriffe auf den Libanon seit Beginn des Konflikts. Laut iranischen Staatsmedien wurden dabei mindestens 254 Menschen getötet und 1.165 verletzt. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte am Mittwoch, dass das Abkommen mit den USA den Libanon nicht einschließe, wo Israel eine Offensive gegen die Hisbollah führt. Er betonte, das Vorgehen sei mit den USA „vollständig koordiniert“. Pakistan, das zwischen Washington und Teheran vermittelte, vertrat eine andere Position: Das Abkommen müsse auch den Libanon abdecken. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die israelischen Angriffe scharf als „unverhältnismäßig“ und beklagte eine hohe Zahl ziviler Opfer. Die iranischen Revolutionsgarden drohten laut Medienberichten mit einer militärischen Reaktion, sollten die Angriffe im Libanon nicht „sofort gestoppt“ werden. An den Energiemärkten notierte die Sorte Brent zunächst bei 92 (US-Dollar pro Barrel) — Preis für Rohöl der Sorte Brent nach Bekanntgabe der Waffenruhe, bevor die Preise am Donnerstag aufgrund der Eskalationsgefahr wieder stiegen. Analysten der Société Générale rechnen nun bis Ende 2026 mit einem Ölpreis von etwa 80 Dollar pro Barrel statt der zuvor prognostizierten 65 Dollar. Eugenia Gusilov vom Romania Energy Center warnte, dass der Markt selbst bei einer stabilen Waffenruhe „mindestens zwei Monate“ benötigen würde, um die Lieferströme wieder zu normalisieren. „„Wir leben in sehr volatilen Zeiten. Das Weiße Haus ändert seine Positionen von einem Tag auf den anderen, manchmal sogar innerhalb weniger Stunden.“” — Eugenia Gusilov via Ziare.com Trump erklärte auf der Plattform X, die US-Streitkräfte würden im Iran bleiben, bis ein „echtes Abkommen“ vollständig respektiert werde. Er warnte, falls die Vereinbarung missachtet werde, folge eine Reaktion, „größer und stärker, als man es je gesehen hat“.Erneute BlockadeTrotz Waffenstillstandserklärung hat der Iran die Straße von Hormus für den Tankerverkehr faktisch gesperrt.highWidersprüchliche AngabenDas Weiße Haus spricht von steigendem Schiffsverkehr, während Tracking-Daten einen fast totalen Stillstand belegen.highLibanon-Konflikt als AuslöserDie israelische Offensive im Libanon wird vom Iran als Bruch der Vereinbarung gewertet und dient als Begründung für die Sperrung.mediumIran hat die Straße von Hormus am Mittwoch erneut geschlossen, nur einen Tag nachdem US-Präsident Donald Trump eine zweiwöchige Waffenruhe verkündet hatte. Daten zur Schiffsverfolgung belegen, dass kein einziger Öl- oder Gastanker die strategisch wichtige Meerenge passierte. Die iranischen Revolutionsgarden begründeten den Schritt mit israelischen Angriffen im Libanon. Während das Weiße Haus von einem Anstieg des Schiffsverkehrs sprach, meldeten Beobachter wie Kpler lediglich vier Frachtschiff-Passagen. Der Parlamentspräsident des Irans, Mohammad Bagher Ghalibaf, warf den USA vor, bereits vor Beginn der Verhandlungen in Pakistan zentrale Punkte der Vereinbarung verletzt zu haben. US-Vizepräsident JD Vance wies dies zurück und betonte, der Libanon sei kein Teil der Vereinbarung. Unterdessen fordern Gewerkschaften Sicherheitsgarantien für tausende festsitzende Seeleute. Der Ölpreis reagierte auf die Unsicherheit mit Schwankungen, während Analysten vor langfristigen Störungen der Lieferketten warnen.Iran sperrt Straße von Hormus trotz Waffenruhe mit den USADer Iran schließt die Straße von Hormus erneut. Warum die Waffenruhe mit Trump gescheitert ist und was das für die Ölpreise bedeutet.Energiemärkte in Aufruhr: Iran blockiert die Straße von Hormus. Die Waffenruhe mit den USA steht nach nur 24 Stunden vor dem Aus. Erfahren Sie alle Details.Straße von Hormus Sperrung, Iran USA Konflikt 2026, Ölpreis aktuell, Donald Trump Iran, Seeblockade, Israel Libanon Angriff#StrasseVonHormus #Energiekrise #Nahostkonflikt #Trump #IrancontradictionDas Weiße Haus behauptet, das Verkehrsaufkommen steige, während maritime Kpler-Daten null Tanker-Transite ausweisen.Während das Weiße Haus Berichte über eine Blockade als „falsch“ zurückwies, deuten Schiffsverfolgungsdaten darauf hin, dass der Öl- und Gastransit gelähmt bleibt.highunresolvedStreit darüber, ob der Libanon-Konflikt Teil der Zehn-Punkte-Waffenruhe sein sollte.Der Libanon war niemals Teil der Bedingungen.mediumsuspicious_numberDie Anzahl der festgesetzten Schiffe (2.000) und Seeleute (20.000) ist eine sehr runde Schätzung, die einer weiteren Überprüfung bedarf.Etwa 2.000 Schiffe und 20.000 Seeleute sitzen festlowDonald Trump47. Präsident der Vereinigten StaatenJD Vance50. Vizepräsident der Vereinigten StaatenMohammad Bagher GhalibafPräsident des iranischen ParlamentsBenjamin NetanyahuMinisterpräsident von IsraelKaroline LeavittPressesprecherin des Weißen HausesRichard MeadeChefredakteur von Lloyd’s List Intelligence[
Mentioned People
- Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych
- JD Vance — 50. wiceprezydent Stanów Zjednoczonych
- Mohammad Bagher Ghalibaf — Przewodniczący parlamentu Iranu
- Benjamin Netanyahu — Premier Izraela
- Karoline Leavitt — Rzeczniczka Białego Domu
- Richard Meade — Redaktor naczelny Lloyd’s List Intelligence
Sources: 16 articles
- Exporturile de petrol ale SUA ating un nivel record pe fondul războiului din Orientul Mijlociu (Mediafax.ro)
- Iranul condiționează reluarea traficului prin Strâmtoarea Ormuz de retragerea SUA și încetarea atacurilor asupra Libanului (adevarul.ro)
- Bloomberg: Washingtonul cere aliaților europeni să prezinte planuri în câteva zile pentru securizarea strâmtorii Ormuz (G4Media.ro)
- Termen limită de câteva zile: SUA cer aliaților un plan concret pentru securizarea Strâmtorii Ormuz (Ziare.com)
- Capcana din Ormuz. Taxe de 2.000.000 de dolari și coridoare militare pentru eliberarea celor 2.000 de nave din Golf (Libertatea)
- SUA le cere aliaților să prezinte în câteva zile planuri concrete pentru a securiza Strâmtoarea Ormuz (Digi24)
- Putem avea carburanți scumpi până la finalul anului, în ciuda armistițiului din Iran ANALIZĂ (Ziare.com)
- Iranul avertizează navele să folosească rute alternative în Strâmtoarea Ormuz din cauza unor posibile "mine" (Digi24)
- Hezbollah lansează rachete asupra Israelului. Primul atac după armistițiul dintre SUA și Iran (adevarul.ro)
- Misterul din Strâmtoarea Ormuz: Armistițiul a fost semnat, dar petrolierele rămân blocate - HotNews.ro (HotNews.ro)