BerichtVerdacht auf Hackerangriff bei Binance

Wirtschaft · Pjöngjang

Binance-Hack: Schaden auf 6,3 Milliarden Dollar geschätzt – Kryptoaktien fallen, Nordkorea im Verdacht

Binance beziffert die geschätzte Gesamtwirkung seines Sicherheitsvorfalls auf rund 6,3 Milliarden Dollar und erklärte, etwa 3 Milliarden Dollar seien eingefroren worden. Kryptobezogene Aktien fielen am 30. Oktober, während TRM Labs den Angriff einer von Nordkorea gesteuerten Gruppe zuordnet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, ANSA.it, AP NEWS und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Pollar Films · aufgenommen am 30. Okt.

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Kurz gefasst

Pjöngjang · Nordkorea
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Binance erklärt, ein mögliches Sicherheitsproblem zu untersuchen
  2. 29. Oktober, spätBinance beziffert die geschätzte Gesamtwirkung auf über 6 Milliarden Dollar
  3. 30.10.Binance meldet rund 6,3 Milliarden Dollar Schaden und etwa 3 Milliarden Dollar eingefroren

Was Binance bekannt gab

Binance, von ANSA als größte Kryptobörse nach täglichem Handelsvolumen beschrieben, erklärte am Donnerstag, dem 29. Oktober, man untersuche ein mögliches Sicherheitsproblem. Am späten Abend jenes Tages bezifferte das Unternehmen die geschätzte Gesamtwirkung auf über 6 Milliarden Dollar, und am 30. Oktober nannte es rund 6,3 Milliarden Dollar (5,65 Milliarden Euro). Das Unternehmen erklärte, mit Blockchain-Partnern rund 3 Milliarden Dollar der betroffenen Vermögenswerte eingefroren und mehr als 6,34 Milliarden Dollar eigener Mittel zur Deckung des Vorfalls zurückgelegt zu haben. AP berichtete, Binance habe zunächst nicht ausdrücklich bestätigt, dass Gelder abgeflossen seien.

Wie sich der Angriff abspielte

Internationale Medien, von ANSA zitiert, nannten den Angriff den „Diebstahl des Jahrhunderts“ und erklärten, die meisten Transfers hätten sich in etwa 20 Minuten vollzogen. Binance erklärte, die ersten Ermittlungen deuteten auf ein kompromittiertes Laptop eines DevOps-Ingenieurs hin, das es einem Angreifer ermöglicht habe, auf einen Service-Container zuzugreifen und unbefugte Auszahlungstransaktionen auszulösen. Das Unternehmen gab an, keine Hinweise darauf gefunden zu haben, dass Private Keys von Wallets geleakt worden seien. Laut ANSA, unter Berufung auf Bloomberg, sagte Binance zu, alle Verluste aus seinem SAFU-Notfallfonds und aus eigenen Unternehmensmitteln zu decken. Zudem arbeite man mit der Polizei, Emittenten und Blockchain-Intelligence-Firmen zusammen, um weitere Vermögenswerte zu verfolgen und einzufrieren.

Wer verdächtigt wird

TRM Labs, ein US-amerikanisches Blockchain-Analyseunternehmen, schrieb den Angriff mit hoher Konfidenz TraderTraitor zu, einer Cyberkriminellengruppe, die CNBC – von ANSA weitergegeben – als von Nordkorea gesteuert beschrieb. Adnkronos berichtet, TRM habe starke On-Chain- und Off-Chain-Beweise angeführt und erklärt, mehrere Merkmale des Angriffs stimmten mit früheren, Nordkorea zugeschriebenen Diebstählen überein. Der Gruppe wird auch der Diebstahl von 1,5 Milliarden Dollar bei Bybit im Februar 2025 zur Last gelegt. Adnkronos ergänzt, TraderTraitor gelte als Teil der Lazarus Group, die 2014 bekannt wurde, nachdem sie beschuldigt worden war, Sony Pictures wegen des Films „The Interview“ gehackt zu haben.

Chris Dimitriadis, Global Strategy Director bei ISACA, nannte den Vorfall eine Warnung für das gesamte globale Finanzsystem. Er argumentierte, die wachsende Verflechtung zwischen Banken, Versicherern und anderen Finanzinstitutionen könne einen Dominoeffekt auslösen, der Zulieferer, Betriebsabläufe und Kunden erreiche. Die Offenlegung erfolgte einen Tag, nachdem Polymarket, ein auf Kryptowährungen basierender US-Prognosemarkt, Opfer eines separaten Angriffs geworden war, den der Kaspersky-Forscher Georgy Kucherin mit einem in die Website der Plattform eingebetteten Monitoring-Skript eines Drittanbieters, DebugBear, in Verbindung brachte.

Märkte und Auszahlungen

Kryptobezogene Aktien fielen am 30. Oktober deutlich. Europa Press berichtete, Coinbase sei zeitweise um fast 15 % gefallen, bevor sich der Rückgang auf 13,5 % gegenüber dem Schlusskurs des Vortages abschwächte. Bitcoin fiel um etwa 4,5 % auf 77.218 Dollar und lag damit über zwölf Monate 28,7 % im Minus, trotz einer Erholung in den vergangenen drei Monaten.

Kursrückgänge von Kryptoaktien im Tagesverlauf am 30. Oktober%
Coinbase
-13.5 %
Bullish
-12.31 %
Galaxy Digital
-12.24 %
BitGo
-11.23 %
Robinhood
-9.31 %
Circle
-4.14 %

Daten aus dem Artikeltext

In einem späteren Update erklärte Binance, Einzahlungen seien nicht betroffen und liefen normal, während Auszahlungen im Zuge einer Sicherheitsüberprüfung des Dienstes und der zugehörigen Adressen ausgesetzt blieben. Man erwarte, dass Auszahlungen innerhalb von 48 Stunden wieder aufgenommen würden. Das Unternehmen widerrief zudem die Autorisierung für die betroffene Adresse und kontaktierte Polizei und Blockchain-Partner, um die Gelder zu verfolgen und zurückzuholen. Im Marktüberblick von ANSA lag Ethereum 1,3 % im Minus bei 2.228 Dollar.

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