Wirtschaft

Polymarket pausiert internationalen Handel für etwa eine Stunde nach Sicherheitsvorfall bei Dienstleister

Polymarket hat am 29. Oktober den Handel auf seiner internationalen Plattform ausgesetzt, nachdem ein Sicherheitsvorfall einen Drittanbieter kompromittiert hatte. Das Unternehmen erklärt, betroffene Händler würden entschädigt; Bubblemaps meldet, dass rund 700 Nutzer betroffen zu sein scheinen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Washington Post, AP NEWS, Wired und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Wie es dazu kam
  1. 29.10.Nutzer im offiziellen Discord berichten, dass einige Wallets leergeräumt wurden
  2. 29.10.Polymarket schaltet seine internationale Plattform in den Cancel-only-Modus
  3. 29. Oktober, nachmittagsDer Handel auf der internationalen Plattform wird wieder aufgenommen

Eine Pause von etwa einer Stunde

Polymarket hat den Handel auf seiner internationalen Plattform am 29. Oktober für rund eine Stunde ausgesetzt, nachdem ein Sicherheitsvorfall einen Drittanbieter kompromittiert hatte. Am Nachmittag wurde der Handel wieder aufgenommen. Wired beschrieb die Pause als mehrere Stunden dauernd, andere Berichte sprechen von etwa einer Stunde. Das Unternehmen erklärte, es habe den Handel „aus übermäßiger Vorsicht“ ausgesetzt, nachdem das Problem identifiziert und behoben worden sei. Einige Nutzer berichteten, ihre Konten seien kurz vor dem Stopp leergeräumt worden; Polymarket teilte mit, den Vorfall an eine Strafverfolgungsbehörde im Vereinigten Königreich weitergegeben zu haben.

Wie sich der Vorfall entwickelte

Nutzer im offiziellen Discord von Polymarket gerieten gegen 13.30 Uhr in Panik, nachdem Berichte über geleerte Wallets auftauchten. Gegen 14 Uhr wechselte die Plattform in den Cancel-only-Modus, in dem Händler ausstehende Transaktionen stornieren, aber keine neuen Orders aufgeben können. Nach der Wiederaufnahme des Handels erklärte Polymarket auf X, betroffene Händler würden vollständig entschädigt.

„Wir werden das in Ordnung bringen und erstatten allen betroffenen Händlern den vollen Betrag.“

Polymarket

Der Dienstleister im Zentrum des Vorfalls

Berichte brachten den Vorfall mit DebugBear in Verbindung, einem im Vereinigten Königreich ansässigen Unternehmen, das Tools zur Überwachung der Website-Performance verkauft. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person, die unter der Bedingung der Anonymität sprach, sagte der Washington Post, das Problem betreffe DebugBear, das sein Produkt als Performance- und Debugging-Plattform beschreibt. Die Website von DebugBear war am Nachmittag des 29. Oktober nicht erreichbar, und das Unternehmen erklärte in den sozialen Medien, es sei von einem laufenden Sicherheitsvorfall betroffen. Es bat Kunden, die eines seiner eingebetteten Web-Monitoring-Tools nutzen, den Code von ihren Seiten zu entfernen. DebugBear reagierte zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme. Wired berichtete, der Angriff habe den Dienstleister getroffen und nicht die Website von Polymarket selbst; auch Polymarket US, die separate Plattform für Nutzer in den Vereinigten Staaten, sei nicht betroffen gewesen.

Ausmaß der Verluste weiterhin unklar

Noch ist unklar, wie viele Händler betroffen waren und wie viel Geld verloren ging. Das Blockchain-Analyseunternehmen Bubblemaps bezifferte die Zahl der betroffenen Nutzer auf rund 700 und die gestohlene Summe auf etwa 2,7 Millionen Dollar. Wired berichtete, Polymarket habe auf Nachfrage zu diesen Zahlen keine Stellungnahme abgeben wollen, aber erklärt, betroffene Händler würden erstattet. Prominente Händler beklagten sich auf X, sie hätten während der Störung Geld verloren.

Frühere Sicherheitsvorfälle und Insiderhandelsfälle

Wired berichtete, Polymarket sei im Juni 2026 bereits Opfer eines weiteren Sicherheitsvorfalls geworden, der bei betroffenen Händlern zu Verlusten von mehr als 2 Millionen Dollar geführt habe. Die 2020 gestartete Plattform stand zudem im Zentrum mehrerer viel beachteter mutmaßlicher Insiderhandelsfälle, von denen einige zu Festnahmen führten. In einem Fall wird einem Soldaten einer Spezialeinheit vorgeworfen, auf die Festnahme des früheren Staatschefs von Venezuela gewettet zu haben. In einem anderen Fall soll ein Google-Mitarbeiter vertrauliche Informationen genutzt haben, um Millionen zu verdienen. In beiden Fällen haben die Tatverdächtigen auf nicht schuldig plädiert.

Finanzierung und Struktur

Im August 2026 sammelte Polymarket 1 Milliarde Dollar in einer Finanzierungsrunde ein, die von 1789 Capital angeführt wurde, einer Risikokapitalgesellschaft, an der Donald Trump Jr. als Partner beteiligt ist. Das Unternehmen wird mit 21 Milliarden Dollar bewertet. Seine Märkte reichen von den Zwischenwahlen bis zum Erscheinungsdatum von Grand Theft Auto VI. Polymarket betreibt zwei getrennte Plattformen: Die internationale ist eine kryptobasierte Plattform, die in den Vereinigten Staaten und mehreren anderen Ländern verboten ist, während Polymarket US innerhalb des Landes als bundesweit regulierte Finanzbörse operiert.

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