Sicherheit · Hannover und Ronnenberg
Landgericht Hannover verurteilt Mann aus Polen zu zwölf Jahren Haft wegen Betäubung und Vergewaltigung seiner Partnerin
Ein 39-jähriger Mann, der ursprünglich aus Polen stammt, ist vom Landgericht Hannover zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden, weil er seine damalige Partnerin wiederholt betäubte, vergewaltigte und die Taten filmte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; sein Verteidiger erklärte, ein Rechtsmittel werde geprüft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, Süddeutsche Zeitung und N-tv. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Landgericht Hannover verurteilte den 39-Jährigen zu zwölf Jahren Haft. Das Urteil kann noch angefochten werden; sein Verteidiger erklärte, ein Rechtsmittel werde geprüft.
Das Gericht verurteilte ihn in 33 Fällen der schweren Vergewaltigung und in sieben Fällen der schweren sexuellen Nötigung, jeweils mit Körperverletzung und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs. Fünf weitere Verurteilungen betrafen ausschließlich die Aufnahmen.
Laut Gericht mischte er der Frau heimlich ein verschreibungspflichtiges Schlafmittel in die Getränke, meist in den Tee, und verging sich an ihr, während sie nahe daran war, das Bewusstsein zu verlieren – teils über Stunden.
Er filmte die Taten mit seinem Mobiltelefon, verbreitete einen Teil der Aufnahmen im Internet und prahlte in Gruppenchats damit, wo er Zustimmung erhielt und Wünsche anderer Mitglieder ausführte.
Das Gericht stellte fest, dass die Frau unter Panikattacken und Schlafstörungen leidet. Ihre Anwältin sagte, sie wisse nicht, wo die Aufnahmen noch existieren oder wann sie wieder auftauchen könnten.
Das Urteil
Das Landgericht Hannover hat einen 39-jährigen Mann, der ursprünglich aus Polen stammt, zu zwölf Jahren Haft verurteilt, weil er seine damalige Partnerin wiederholt betäubte, vergewaltigte und die Taten filmte. Das Gericht sprach ihn in 33 Fällen der schweren Vergewaltigung und in sieben Fällen der schweren sexuellen Nötigung schuldig. Bei allen 40 Sexualstraftaten kam es zudem zu Körperverletzungen und zu einer Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch die Herstellung von Aufnahmen. In fünf weiteren Fällen wurde er ausschließlich wegen der Herstellung solcher Aufnahmen verurteilt.
- Schwere Vergewaltigung
- 33 Fälle
- Schwere sexuelle Nötigung
- 7 Fälle
- Nur Aufnahmen
- 5 Fälle
Daten aus dem Artikeltext
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Verteidiger erklärte, er werde ein Rechtsmittel gegen das Strafmaß prüfen. Verhandelt wurde in Hannover; die Taten ereigneten sich in der gemeinsamen Wohnung in Ronnenberg, einer Stadt bei Hannover.
Wie die Taten ausgeführt wurden
Nach Feststellung des Gerichts mischte der Mann der Frau heimlich ein nur auf Rezept erhältliches Schlafmittel in ihre Getränke, meist in ihren Tee. Anschließend verging er sich an ihr, während sie nach Einschätzung des Gerichts nahe daran war, das Bewusstsein zu verlieren. Einige der Taten dauerten Stunden. Er filmte sie mit seinem Mobiltelefon und verbreitete einen Teil des Materials im Internet. Das Gericht sprach von einer besonderen Erniedrigung des Opfers.
Aufnahmen und Chatgruppen
Das Gericht stellte fest, dass er in Gruppenchats mit den Taten prahlte, in denen andere Teilnehmer sein Vorgehen billigten. In einigen Fällen führte er Wünsche anderer Mitglieder dieser Chats aus. Der Vorsitzende Richter bezeichnete das sichergestellte Videomaterial als äußerst verstörend. Die Aufnahmen dienten zugleich als Beweismittel, da das Gericht die detaillierten Angaben des Mannes mit ihnen abglich.
Geständnis, Reue und Verantwortung
Zu Beginn des Verfahrens verweigerte der Angeklagte die Aussage. Das Gericht stützte sich später vor allem auf seine umfangreichen Erklärungen, die es mit den Videoaufnahmen und weiterem Material abglich. Sein Geständnis und die gezeigte Reue wurden bei der Strafzumessung mildernd berücksichtigt. Das Gericht stellte seine volle strafrechtliche Verantwortlichkeit in allen Fällen fest.
Der Schaden für die Frau
Das Gericht stellte fest, dass die Frau unter Panikattacken und Schlafstörungen leidet. Während der Taten litt sie bereits unter Erschöpfung und Schwindel, ohne die Ursache zu kennen. Ihre Anwältin sagte nach dem Urteil, die Belastung sei besonders schwer, weil die Aufnahmen im Internet verbreitet wurden. Sie wisse nicht, wo das Material noch existiere oder wann es wieder auftauchen könne, und diese Ungewissheit belaste sie weiterhin.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Deutsche WelleEr betäubte und vergewaltigte seine Partnerin. Urteil für einen PolenOdurzał i gwałcił partnerkę. Zapadł wyrok dla Polaka · Original auf Polnisch
- Süddeutsche ZeitungGefilmte Vergewaltigungen: Zwölf Jahre Haft für Ex-Partner
- N-tvZwölf Jahre Haft: Partnerin betäubt und vergewaltigt
- Süddeutsche ZeitungPartnerin betäubt und vergewaltigt - Zwölf Jahre Haft
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