Sicherheit · Manchester, Stockport und Winchester

Neun Männer wegen Missbrauchs einer von ihrem Ehemann betäubten Frau vor Gericht

Der Prozess in Manchester begann am Montag, 2. November; in einem separaten Verfahren in Swindon gestand ein ehemaliger Stadtrat, seine Frau über 13 Jahre hinweg betäubt zu haben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Telegraph, inews.co.uk, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Manchester, Stockport, Winchester, Swindon · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 2004Der Ehemann beginnt, Bilder und Videos des Missbrauchs online zu teilen
  2. 2023Der Ehemann lädt spätestens ab diesem Zeitpunkt andere Männer in das Familienhaus ein
  3. Oktober 2025Die polizeilichen Ermittlungen beginnen, nachdem verdeckte Reporter eine Telegram-Gruppe entdecken
  4. 2. November 2026Der Prozess gegen neun Männer beginnt am Manchester Minshull Street Crown Court

Prozess in Manchester beginnt

Neun Männer standen am Montag, 2. November, vor dem Manchester Minshull Street Crown Court vor Gericht, beschuldigt, an dem Missbrauch einer Frau beteiligt gewesen zu sein, die von ihrem Ehemann betäubt und vergewaltigt wurde. Der Ehemann, ein Mann in den Sechzigern aus dem Raum Stockport, dessen Name zum Schutz der Anonymität seiner Frau nicht veröffentlicht werden darf, hat bereits 62 Straftaten gegen sie eingeräumt, darunter Vergewaltigung. Vier weitere Männer haben in dem Fall ebenfalls Taten eingeräumt, während die neun Angeklagten die Vorwürfe bestreiten. Die Staatsanwaltschaft erklärt, die Taten der neun Männer hätten sich zwischen 2015 und der Festnahme des Ehemanns im Jahr 2025 ereignet. Zwei Angeklagte werden vor Gericht als „Täter ohne Körperkontakt“ bezeichnet, die den Missbrauch online angestiftet haben sollen, während die anderen sieben als „Täter mit Körperkontakt“ beschrieben werden, die das Haus des Paares in Stockport besucht und sich beteiligt haben sollen.

Wie der Missbrauch ans Licht kam

Die Polizei nahm ihre Ermittlungen im Oktober 2025 auf, nachdem verdeckte Reporter eine Telegram-Gruppe entdeckt hatten, in der ein Mann davon sprach, seine Frau zu vergewaltigen und sexuell zu missbrauchen, während sie schlief oder bewusstlos war. Diese Spur führte die Beamten zu einer Adresse in Stockport, wo der Ehemann festgenommen wurde. Sein Samsung-Galaxy-Telefon wurde beschlagnahmt und enthielt laut Staatsanwaltschaft mehr als eine Million Fotos und Videos des Missbrauchs. Staatsanwältin Louise Oakley KC bezeichnete das Gerät als eine „Beichtkammer“ für seine Taten. Die Ehefrau hatte ihre mehr als vier Jahrzehnte währende Ehe bis zu jenem Tag als unspektakulär betrachtet. Laut Staatsanwaltschaft teilte der Ehemann seit 2004 Bilder und Videos online und begann spätestens ab 2023, andere Männer in das Familienhaus einzuladen.

„Es besteht kein Zweifel, dass er ein Doppelleben führte, getarnt hinter einem Anschein von Wohlanständigkeit.“

Louise Oakley KC

Der Fall Swindon

In einem separaten Verfahren am Winchester Crown Court hat ein ehemaliger Stadtrat namens Philip Young mehrere Anklagepunkte eingeräumt, seine Frau über einen Zeitraum von 13 Jahren in ihrem Haus in Swindon, Wiltshire, betäubt und sexuell missbraucht zu haben. Vier weitere Männer stehen dort vor Gericht, beschuldigt, sie sexuell missbraucht zu haben. Staatsanwalt Edward Culver erklärte dem Gericht, die Auswertung von Youngs Geräten habe 300 E-Mails mit anderen Personen zwischen 2015 und 2019 ergeben, und Young habe 20 Anzeigen auf Craigslist erstellt. Auf den Geräten befanden sich zudem 480 Bilder der Frau in unbekleidetem Zustand, die meisten davon ohne ihr Wissen oder ihre Zustimmung aufgenommen. In einer Nachricht an einen der Angeklagten schrieb Young:

„Der Gedanke an ein kleines Risiko ist für uns ein großer Nervenkitzel.“

Philip Young, Ehemaliger Stadtrat
Im Swindon-Fall zitierte Beweise von Philip Youngs Geräten
Erstellte Craigslist-Anzeigen
20
E-Mails mit anderen Personen, 2015 bis 2019
300
Bilder seiner Frau in unbekleidetem Zustand
480

Daten aus dem Artikeltext

Verteidigung und wie es weitergeht

Ein 32-Jähriger aus Swindon, der sexuelle Übergriffe durch Penetration und sexuelle Berührung im Juni 2016 bestreitet, sagte vor Gericht, er habe geglaubt, die Anzeige sei von einem Paar aufgegeben worden und die Frau sei einverstanden gewesen. Er habe keinerlei Hinweis darauf gehabt, dass sie betäubt, berauscht oder gegen ihren Willen gehandelt habe, und die Vorwürfe hätten ihn seine Sicherheitsfreigabe für Nuklearverteidigungsarbeiten für das Verteidigungsministerium gekostet. Ein weiterer Angeklagter aus Swindon, 38, hat sich in einem Anklagepunkt der sexuellen Berührung im Februar 2023 für nicht schuldig bekannt. In Manchester wird erwartet, dass der Ehemann als Zeuge im Prozess gegen die neun anderen Männer auftritt, die Taten wie die Verschwörung zur Vergewaltigung bestreiten. Der vorsitzende Richter Maurice Greene warnte die Geschworenen, ihnen würden Beweise gezeigt, die Bestürzung und Wut auslösen könnten.

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