Verkehr · Urda, Madrid und Sevilla

Antonio Vázquez, Manager des Toreros Pablo Aguado, stirbt beim Zugunglück von Urda

Antonio Vázquez, Bruder des Matadors Curro Vázquez, wurde nach dem Zusammenstoß nahe Urda in der Provinz Toledo am Mittwoch, 28. Oktober, tot in Wagen 8 des Iryo-Zugs gefunden. An dem Unglück waren ein von Renfe betriebener AVE und der stehende Iryo-Zug auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Sevilla beteiligt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, EL PAÍS, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Urda, Madrid, Sevilla · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 28.10.AVE und Iryo stoßen auf der Strecke Madrid–Sevilla bei Urda zusammen
  2. 28. Oktober, abendsFamilie erfährt, der Vermisste sei im Krankenhaus von Toledo – eine Meldung, die sich als falsch erweist
  3. 29. Oktober, nachmittagsTod von Antonio Vázquez nach Bergungsarbeiten an der Strecke bestätigt

Der Zusammenstoß bei Urda

Am Mittwoch, 28. Oktober, um 8:54 Uhr stieß ein von Renfe betriebener AVE auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Sevilla bei Urda in der Provinz Toledo mit einem Iryo-Zug zusammen. Der Aufprall ereignete sich bei Kilometer 118, zwischen Mora und Urda. Zwei Wagen des Iryo-Zugs entgleisten und stürzten einen Bahndamm hinab, was die Arbeit der Rettungskräfte erschwerte. Im Führerstand des AVE saßen zwei Lokführer: ein erfahrener Fahrer und ein Auszubildender, der nur fünf Jahre jünger war; beide waren in ihren Dreißigern.

Die Suche und eine falsche Krankenhausspur

Am Mittwochabend wurde der Familie von Antonio Vázquez mitgeteilt, er sei im Hospital Universitario de Toledo gefunden worden. Diese Information erwies sich als Irrtum – an einem Tag, der von verworrenen und widersprüchlichen Notfalllisten geprägt war. Sein Sohn Fran Vázquez fuhr persönlich ins Krankenhaus in der Hoffnung, seinen Vater lebend zu finden, und sagte, sein Name stehe in der Datenbank, doch niemand dort wisse etwas.

„Der Name meines Vaters steht in der Datenbank, aber er ist nicht hier, niemand weiß etwas, nicht einmal die Guardia Civil.“

Fran Vázquez, Sohn von Antonio Vázquez

Am Donnerstagmorgen gaben sein Bruder Curro Vázquez und sein Neffe Fran Vázquez eine Erklärung ab, in der sie sich für die Anteilnahme bedankten, während die Suche nach Antonio noch lief. Bei den Bergungsarbeiten an der Strecke wurde später sein Leichnam in Wagen 8 des Iryo-Zugs gefunden; sein Tod wurde am Donnerstag, 29. Oktober, bestätigt. Die Familie hatte mehr als 24 Stunden lang gehofft, er werde lebend gefunden.

Wer Antonio Vázquez war

Antonio Vázquez, laut El Mundo 74 Jahre alt, arbeitete als Veedor, ein Berater, der die Stiere im Feld beurteilt, und als Manager (Apoderado). Er hatte rund ein Jahrzehnt lang Pablo Aguado betreut, gemeinsam mit seinem Sohn Fran, und hatte auch seinen Neffen, den Torero Cayetano Rivera Ordóñez, gemanagt. La Razón berichtet, er sei in Linares geboren und habe seine Karriere in Madrid aufgebaut; 1968 debütierte er als Novillero, bevor eine schwere Stierhornverletzung seine Zeit im Ring beendete. Zum Zeitpunkt des Unglücks war er auf dem Weg zur Finca Núñez del Cuvillo in Vejer de la Frontera in Cádiz, um die Herde für die Veranstaltungen des kommenden Jahres zu begutachten.

Weitere Opfer und die Zahl der Toten

Die Comisión de Investigación de Accidentes Ferroviarios (CIAF) hält die Zahl der Toten bei 69, nachdem sie sie auf ihrer Website kurzzeitig auf 74 erhöht hatte. El Periódico berichtet, die Korrektur sei Minuten nach dem Erscheinen der höheren Zahl erfolgt. Unter den Toten ist eine 27-jährige Wirtschaftsingenieurin aus Alicante, die dienstlich von Madrid nach Sevilla unterwegs war. Ihre Schwester veröffentlichte in den Stunden nach dem Unglück eine Suchmeldung auf Instagram; ihr Tod wurde am Donnerstagnachmittag, 29. Oktober, bekannt gegeben.

Reaktionen in der Stierkampfwelt

La Vanguardia berichtet, die Stierkampfwelt trauere um Vázquez, der für seine Diskretion und seine Stierkenntnis weithin geschätzt wurde. Pablo Aguado befand sich zum Auftakt der amerikanischen Saison in Lima in Peru und machte sich nach Bekanntwerden des Unglücks auf den Rückweg nach Spanien. Cayetano Rivera Ordóñez veröffentlichte in den sozialen Medien eine Botschaft, in der er allen Opfern und ihren Familien seine Anteilnahme ausdrückte und erklärte, die Tragödie habe auch seine eigene Familie unmittelbar getroffen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen