Verkehr · Urda und Sevilla
Zugkollision bei Urda in Toledo: mindestens 68 Tote, Schicksal der Ex-Ministerin Báñez unklar
Zwei Hochgeschwindigkeitszüge sind am 28. Oktober zwischen Los Yébenes und Urda zusammengestoßen; die jüngste Zählung ergibt mindestens 68 Tote. Die frühere Arbeitsministerin Fátima Báñez, die zu einer Veranstaltung nach Sevilla unterwegs war, war nach Angaben von Juanma Moreno bis zum Nachmittag noch nicht lokalisiert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, EL MUNDO, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der jüngste Bericht von Europa Press nennt mindestens 68 Tote, nach 64 in einem früheren Bericht vom 28. Oktober.
El Debate meldete am Vormittag, die 59-jährige Fátima Báñez sei gestorben, während Juanma Moreno am Nachmittag sagte, er habe weiterhin keine Nachricht von ihr.
Alberto Núñez Feijóo verlangte eine sofortige Untersuchung durch die Regierung und eine juristische, während Moreno auf mindestens 114 Tote auf derselben Strecke bei zwei Unfällen innerhalb von neun Monaten verwies.
- Minuten vor 9.00 Uhr, 28. OktoberAVE- und Iryo-Züge stoßen zwischen Los Yébenes und Urda in Toledo zusammen
- Vormittag, 28. OktoberEl Debate meldet, Fátima Báñez sei bei dem Unglück gestorben; die Redaktion erklärte, dies bestätigen zu können
- Nachmittag, 28. OktoberJuanma Moreno sagt, er habe weiterhin keine Nachricht von Fátima Báñez, und fordert eine vollständige Überprüfung der Bahnstrecken
Kollision bei Urda
Zwei Hochgeschwindigkeitszüge sind am 28. Oktober wenige Minuten vor 9.00 Uhr auf der Strecke zwischen Los Yébenes und Urda in der Provinz Toledo zusammengestoßen. Europa Press berichtet, ein von Renfe betriebener AVE-Zug sei mit einem in Gegenrichtung fahrenden Iryo-Zug kollidiert. Der AVE war von Madrid in Richtung Sevilla unterwegs, und die Rettungsarbeiten in Urda liefen nach dem Bericht von ABC am Nachmittag noch. Die jüngste Zählung von Europa Press beziffert die Zahl der Toten auf mindestens 68, ein früherer Bericht nannte 64.
Fátima Báñez weiterhin nicht erreichbar
Fátima Báñez, frühere Arbeitsministerin unter Mariano Rajoy und Präsidentin der CEOE-Stiftung, saß in einem der Züge, um an einem von der Confederación de Empresarios de Andalucía organisierten Wirtschaftstag in Sevilla teilzunehmen. El Debate meldete am Vormittag, sie sei im Alter von 59 Jahren gestorben; die Redaktion erklärte, dies bestätigen zu können. Ihr Umfeld habe sie nicht erreichen können, und La Razón berichtete, die PP habe bestätigt, dass sie zu den Vermissten gehöre. In einer institutionellen Erklärung am Nachmittag sagte Juanma Moreno, er habe weiterhin keine Nachricht von ihr und die Ungewissheit treffe ihn besonders.
„Ich würde lügen, wenn ich sagte, dieses Leid, nichts über sie zu wissen, trifft mich besonders, nicht nur, weil wir Freunde und Kollegen sind.“
Die CEOE erklärte in den sozialen Medien, sie sei über den Unfall bestürzt, und drückte den Opfern, ihren Angehörigen und den Betroffenen ihre Anteilnahme aus.
Politische Reaktionen
Moreno verlangte von der spanischen Regierung, die er für das Netz verantwortlich machte, Transparenz, Gründlichkeit und Wahrheit und forderte eine vollständige Überprüfung der Bahnstrecken in Andalusien. Er verwies auf mindestens 114 Tote auf derselben Hochgeschwindigkeitsstrecke bei zwei Unfällen innerhalb von neun Monaten und erklärte, Andalusien habe drei Tage Trauer ausgerufen. Der Unfall werde sich in Andalusien stark und schmerzhaft auswirken, wie es beim Unglück von Adamuz der Fall gewesen sei.
„Der AVE Madrid-Andalusien ist kein sicheres Verkehrsmittel mehr.“
Alberto Núñez Feijóo trat in der Madrider PP-Zentrale auf und forderte eine sofortige Untersuchung durch die Regierung sowie eine juristische, ohne Einflussnahme. Die Partei habe ihre Wahlkampftermine aus Respekt vor den Opfern abgesagt, sagte er. Feijóo fügte hinzu, die Öffentlichkeit habe ein Recht zu erfahren, in welchem Zustand die Gleise seien und welche Maßnahmen seit dem Unglück von Adamuz ergriffen worden seien.
„Spanien hat das Recht zu erfahren, was mit seiner Infrastruktur geschieht.“
Opferzahl und Rettung
Die gemeldete Zahl der Toten stieg im Laufe des Tages von 64 in einem Bericht auf mindestens 68 in der jüngsten Meldung. LaSexta berichtet, Renfe und Iryo hätten Telefonleitungen eingerichtet, um Betroffene und ihre Angehörigen zu unterstützen. Die Rettungskräfte waren bis in den Nachmittag hinein in Urda im Einsatz. Moreno sagte, die Regierung müsse klare, transparente und korrekte Informationen liefern und zugleich die Sicherheit der Fahrgäste gewährleisten.
- Früherer Bericht
- 64 Tote
- Jüngster Bericht
- 68 Tote
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaSextaJuanma Moreno kritisiert, dass „der AVE Madrid-Andalusien kein sicheres Verkehrsmittel mehr ist“: „Wir hatten uns noch nicht von Adamuz erholt“Juanma Moreno critica que "el AVE Madrid-Andalucía ha dejado de ser un transporte seguro": "No nos habíamos recuperado de Adamuz" · Original auf Spanisch
- EL MUNDOJuanma Moreno fordert eine umfassende Überprüfung der Bahnstrecke: „Der AVE zwischen Madrid und Andalusien ist kein sicheres Verkehrsmittel mehr“Juanma Moreno exige la revisión integral del trazado ferroviario: "El AVE que une Madrid y Andalucía ha dejado de ser un medio de transporte seguro" · Original auf Spanisch
- LaVanguardiaEhemalige PP-Ministerin Fátima Báñez unter den Vermissten beim Zugunglück in ToledoLa exministra del PP Fátima Báñez, entre los desaparecidos en el accidente ferroviario de Toledo · Original auf Spanisch
- europa pressMoreno erinnert sich bewegt an Fátima Báñez: „Sie stieg in diesen Zug, um...“Moreno recuerda con emoción a Fátima Báñez: "Subió a ese tren para... · Original auf Spanisch
- Juanma Moreno
- Präsident der Junta de Andalucía, der nach dem Unglück Transparenz und eine Überprüfung der Bahnstrecken forderte
- Fátima Báñez
- Frühere Arbeitsministerin unter Mariano Rajoy und Präsidentin der CEOE-Stiftung, die nach einer Fahrt in einem der Züge als vermisst oder tot gemeldet wurde
- Alberto Núñez Feijóo
- PP-Vorsitzender, der Untersuchungen des Unglücks durch Regierung und Justiz forderte
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