Verkehr · Urda und Toledo

Zwei Züge kollidieren bei Urda in der Provinz Toledo in Spanien – mindestens 46 Tote gemeldet

Zwei Personenzüge sind am Morgen des Mittwoch, 28. Oktober 2026, bei Urda in der Provinz Toledo in Zentralspanien zusammengestoßen. Medien berichteten von mindestens 46 Toten und mehr als 180 Verletzten, während Vertreter der Regionalregierung zuvor 10 Tote bestätigt hatten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVP Info, naTemat.pl, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Toledo · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Zusammenstoß zwischen einem Renfe-Zug und einem Iryo-Zug zwischen Los Yébenes und Urda, laut örtlichen Rettungsdiensten
  2. Morgen des 28. OktoberSprecher der Regionalregierung bestätigt 10 Tote
  3. Vormittag des 28. OktoberABC meldet unter Berufung auf den spanischen Zivilschutz mindestens 46 Tote

Der Zusammenstoß

Zwei Personenzüge sind am Morgen des Mittwoch, 28. Oktober 2026, auf der Strecke zwischen Madrid und Sevilla zwischen Los Yébenes und Urda in der Provinz Toledo zusammengestoßen. Gazetaprawna meldete unter Berufung auf die örtlichen Rettungsdienste einen Aufprall um 8:54 Uhr; der Zug von Renfe auf dem Weg von Madrid nach Sevilla fuhr auf das Heck eines Iryo-Zuges auf. Zwei hintere Wagen des Iryo-Zuges entgleisten und stürzten den Bahndamm hinab. Adif erklärte auf X, der Verkehr auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Andalusien sei nach dem Auffahrunfall eingestellt worden.

Opfer und Rettung

Die Zahl der Toten unterscheidet sich je nach Quelle und wird noch überprüft. ABC berichtete unter Berufung auf den spanischen Zivilschutz von mindestens 46 Toten, während ein Sprecher der Regionalregierung von Kastilien-La Mancha am Morgen zuvor 10 Tote bestätigt hatte. Gesundheitsministerin Mónica García sagte, die genaue Zahl der Toten und Verletzten sei noch nicht bekannt. Polityka zitierte spanische Medien mit 46 Toten und mehr als 180 Verletzten, wobei sich mehr als 500 Fahrgäste in den beiden Zügen befunden hätten. An den Rettungsarbeiten sind die spanische Feuerwehr, medizinische Teams und der Zivilschutz beteiligt; die militärische Notfalleinheit UME wurde zur Unterstützung des Einsatzes entsandt. Krankenhäuser in der Region bereiten sich auf die Aufnahme der Verletzten vor, und in Urda wird bei Bedarf eine Sporthalle hergerichtet.

Berichte von Fahrgästen

Der El-País-Journalist Antonio Jimenez Barca befand sich im Zug des staatlichen Betreibers in Richtung Sevilla, als der Zusammenstoß geschah, und hielt sich im Café-Wagen auf. Er sagte, er habe einen Ruck nach vorn gespürt und sich den Kopf angestoßen, und beschrieb leichte Verletzungen. Der Sender Cadena SER sprach zudem mit Eduarda, die mit ihren zwei Katzen in einem Iryo-Zug saß. Sie sagte, es habe plötzlich gebremst, Menschen hätten zu fliehen begonnen und einige hätten geweint, unter den Zügen seien Leichen zu sehen gewesen.

Mögliche Ursachen

Eine offizielle Ursache ist nicht bestätigt. El País berichtete, das Verkehrsministerium und Adif prüften die Hypothese eines menschlichen Fehlers eines Adif-Mitarbeiters bei der Behebung einer Störung im Hauptsignalsystem. Nach vorläufigen Erkenntnissen, die 20minutos zitiert, habe ein Zug wenige Minuten vor dem Unglück wegen Problemen auf der Strecke angehalten oder stark abgebremst, und der folgende Zug sei von hinten aufgefahren. Eine Sonderkommission und die Staatsanwaltschaft sollen die Ursache untersuchen; Veranstaltungen im spanischen Wahlkampf wurden abgesagt.

Reaktionen

Polens Präsident Karol Nawrocki und Außenminister Radosław Sikorski sprachen ihr Beileid aus. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez schrieb, er sei von dem schweren Eisenbahnunglück in Toledo tief bewegt. Der Sprecher des polnischen Außenministeriums, Maciej Wewiór, sagte, es gebe keine Hinweise darauf, dass polnische Staatsbürger betroffen seien; das Konsulat in Spanien sei im Einsatz.

Hintergrund aus dem früheren Jahresverlauf

Super Express berichtete, dies sei der dritte schwere Eisenbahnunfall in Spanien in diesem Jahr, nach zwei Unglücken im Januar, bei denen insgesamt 47 Menschen starben. Die Zeitung beschrieb das Unglück von Adamuz am 18. Januar 2026, bei dem 46 Fahrgäste starben, sowie einen Unfall im Januar bei Gelida nahe Barcelona, der sich laut Super Express am 20. Januar ereignete.

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