StrangPariser 1,5-Grad-Limit: Erwärmungsprognosen

Klima · Paris, Antalya und Sydney

Forscher fordern, den Klimawandel zum globalen Gesundheitsnotstand zu erklären, weil die Schäden schneller zunehmen

146 Forschende erklären, dass einige klimabedingte Gesundheitsschäden nach dem Pariser Abkommen schneller gewachsen sind als davor, und fordern, den Klimawandel zum globalen Gesundheitsnotstand zu erklären – mit einem eigenen Instrument für die Reaktion.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, Notícias ao Minuto, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Paris, Antalya, Sydney · Frankreich, Türkei, Australien
Wie es dazu kam
  1. 2015Pariser Abkommen unterzeichnet
  2. 2023710.000 Hitzetote in diesem Jahr verzeichnet
  3. 2025Fast 52 % der weltweiten Landfläche mindestens einen Monat von schwerer Dürre betroffen
  4. 28.10.Lancet-Countdown-Bericht veröffentlicht

Was der Bericht ergab

Der Lancet Countdown on Health and Climate Change, geleitet vom University College London gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation, wurde am 28. Oktober 2026 veröffentlicht. Seine Autoren – 146 Forschende aus mehr als 30 Ländern, so EL PAÍS und El Periódico – schreiben, dass sich einige klimabedingte Gesundheitsschäden im Jahrzehnt nach dem Pariser Abkommen von 2015 (2016–2025) schneller verschärften als im Jahrzehnt davor (2006–2015). Die Studie erfasst 54 Indikatoren zu Hitze, Luftverschmutzung, Krankheitsübertragung, Energieinfrastruktur, Anpassung, Forschungsfinanzierung, Gesetzgebung, Extremwetter und wirtschaftlichen Schäden. Finanziert wurde der Bericht von der Wohltätigkeitsorganisation Wellcome Trust.

Hitzetote und die wirtschaftlichen Kosten

Hitze ist das deutlichste Beispiel des Berichts. Er verbindet durchschnittlich 540.800 Hitzetote pro Jahr in den Jahren 2016–2023 in 369.900 Fällen (68 %) mit dem Klimawandel, verglichen mit 219.100 pro Jahr (55 %) in den Jahren 2006–2015. The Independent berichtet für das Jahr 2023 von 710.000 Hitzetoten, von denen über 70 % direkt der vom Menschen verursachten Erwärmung zugeschrieben werden. Der jährliche Anstieg der klimabedingten Hitzetoten hat sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt, und die Hitze kostete die Welt im Jahr 2025 schätzungsweise 1,07 Billionen US-Dollar an entgangenem potenziellem Einkommen.

Dem Klima zugeschriebene Hitzetote pro JahrTodesfälle pro Jahr
Durchschnitt 2006–2015
219100 Todesfälle pro Jahr
Durchschnitt 2016–2023
369900 Todesfälle pro Jahr

Daten aus dem Artikeltext

Arbeit unter extremer Hitze setzt Menschen Hitzeschlag, Krankheit oder Verletzung und letztlich Einkommens- und Existenzverlust aus. Ollie Jay vom Heat and Health Research Center der University of Sydney sagte, Todesfälle seien nur „die Spitze des Eisbergs“.

„Nur dass dieser Eisberg nicht schmilzt, er wächst jedes Jahr.“

Ollie Jay, Forscher am Heat and Health Research Center

Unter dieser Oberfläche liegen Hitzschlag, Schlafmangel und chronische Erkrankungen, die sich verschlimmern.

Dürre, Grundwasser und Energie

Schwere Dürre betraf 2025 fast 52 % der weltweiten Landfläche mindestens einen Monat lang – der zweithöchste je gemessene Wert. Satellitenanalysen zeigen, dass sich auf 80 % der Landfläche der Erde seit 2003 die Speicherung von nassem und trockenem Grundwasser verschoben hat, eine Veränderung, die Sanitärversorgung und Ernährungssicherheit bedroht. Die Finanzierung sauberer Energie erreichte 2025 fast das Doppelte der Investitionen in fossile Brennstoffe, während verringerte Luftverschmutzung in 77 Ländern, in denen die fossilen Emissionen nach 2016 sanken, jährlich rund 323.000 Todesfälle verhinderte. Die Autoren warnen, dass fossile Brennstoffe noch immer über 80 % der Weltenergie liefern und die Emissionen verursachen, die die Krise antreiben. Der Bericht verweist zudem auf jüngste UN-Warnungen, dass die globalen Temperaturen die 1,5-Grad-Schwelle überschreiten werden, und berechnet, dass die 100 größten Öl- und Gasproduzenten bis 2040 die mit 1,5 Grad vereinbaren Fördergrenzen um 150 % überschreiten werden.

Warum die Autoren einen Notstand fordern

Die Autoren wollen, dass der Klimawandel offiziell als globaler Gesundheitsnotstand anerkannt und behandelt wird, wobei Gesundheit sowohl die Politik als auch die Finanzierungsprioritäten leiten soll. Marina Romanello, geschäftsführende Direktorin des Lancet Countdown, empfiehlt, dass die UN und die Staaten einen neuen globalen Mechanismus für die Reaktion auf Gesundheitsnotlagen vorlegen. Sie verweist auf den bestehenden Mechanismus der WHO für eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“, der für Krankheiten genutzt wird, die sich über mehrere Länder ausbreiten, als mögliches Vorbild für ein solches Instrument. Alan Dangour, Direktor für Klima und Gesundheit beim Wellcome Trust, brachte die Botschaft auf den Punkt.

„So kann es nicht weitergehen.“

Alan Dangour

Dangour argumentierte, Erfolg müsse an geretteten Leben und verbesserten Gesundheitsergebnissen gemessen werden, nicht an Emissionszielen oder Grad Celsius.

Pariser Ziele und der Weg zu COP31

Das Pariser Abkommen zielt darauf, die globale Erwärmung deutlich unter 2 Grad über dem vorindustriellen Niveau und idealerweise unter 1,5 Grad zu halten, wobei die Emissionszusagen der Länder alle fünf Jahre nach oben korrigiert werden. Die Studie wurde vor der UN-Klimakonferenz COP31 im nächsten Monat veröffentlicht, die El Periódico in Antalya in der Türkei verortet. Die Autoren richten ihren Appell an die Verantwortlichen, die dieses Treffen vorbereiten, und fordern sie auf, Gesundheit ins Zentrum aller Klimaentscheidungen zu stellen – von der Emissionsminderung bis zur Mittelvergabe.

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  1. 28.10146 Forscher bitten darum, den Klimawandel zum globalen Gesundheitsnotstand zu erklären
  2. 28.10Anker nennt nun Resilienzgesetz mit Planung für bis zu 3 Grad bis 2100 und die 6–9-Prozent-Reduktion bis 2035 gegenüber 2019

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