Verkehr · Urda, Toledo und Madrid
Spanien ruft nach schwerem Hochgeschwindigkeitszug-Unglück mit mindestens 68 Toten drei Tage Staatstrauer aus
Ein Hochgeschwindigkeitszug von Renfe ist am Mittwochmorgen bei Urda in der Provinz Toledo auf einen stehenden Zug aufgefahren, nachdem ein Ausfall des Steuerungssystems es ihm ermöglicht hatte, einen Abschnitt zu passieren, für den ein Halt angeordnet worden war.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, RTE.ie, Bloomberg Business und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Deutsche Welle und Bloomberg berichten von mindestens 68 Toten, nach zuvor mindestens 64 Toten laut den Regionalbehörden von Kastilien-La Mancha; etwa 80 Menschen wurden verletzt.
Verkehrsminister Oscar Puente sagte, das Steuerungssystem in Urda sei wegen eines Computerfehlers ausgefallen, und dem Renfe-Zug sei um 8.36 Uhr mitgeteilt worden, er könne normal weiterfahren – vor dem Aufprall um 8.53 Uhr.
Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte drei Tage Staatstrauer an und versprach eine gründliche Untersuchung, während Oscar Puente nicht sagen wollte, ob er zurücktreten werde.
Die RFEF setzte alle 24 für Mittwochabend angesetzten Erstrundenspiele aus, darunter die Partie von Real Betis; ein überarbeiteter Spielplan soll in den kommenden Tagen folgen.
- 28.10.Der Renfe-Zug erhält die Anweisung, seine Fahrt trotz der Halteanordnung auf dem Abschnitt fortzusetzen
- 28.10.Der Hochgeschwindigkeitszug stößt bei Urda in der Provinz Toledo mit einem stehenden Zug zusammen
Was geschah
Am Mittwochmorgen, dem 28. Oktober 2026, fuhr ein Hochgeschwindigkeitszug von Renfe bei Urda in der Provinz Toledo in der Region Kastilien-La Mancha auf einen stehenden Zug auf. RTE berichtete unter Berufung auf die spanische Nachrichtenagentur EFE, der Hochgeschwindigkeitszug sei auf das Heck des anderen Zuges geprallt, zwei Wagen seien entgleist. Der Guardian bezifferte die Zahl der Fahrgäste in den beiden Zügen auf insgesamt mehr als 550 und erklärte, beide seien in derselben Richtung auf der Strecke von Madrid nach Sevilla unterwegs gewesen. Die Zahl der Toten ist im Laufe des Tages gestiegen. Die Regionalbehörden von Kastilien-La Mancha nannten nach Angaben von Mediafax mindestens 64 Tote und etwa 80 Verletzte, während die spätere Zahl von mindestens 68 Toten sowohl bei Bloomberg als auch bei der Deutschen Welle auftaucht. Bloomberg bezeichnete das Unglück als das tödlichste seit mehr als einem Jahrzehnt und als den zweiten schweren Unfall im spanischen Schienennetz in diesem Jahr.
- Frühere Angabe (Regionalbehörden)
- 64 Personen
- Neueste Angabe (Bloomberg, Deutsche Welle)
- 68 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Der Ausfall der Steuerung
Verkehrsminister Oscar Puente sagte, das Steuerungssystem am Bahnhof Urda sei wegen eines Computerfehlers ausgefallen. Der Ausfall habe einen 63 Kilometer langen Streckenabschnitt ohne Steuerungssystem zurückgelassen, was ein automatisches Haltesignal für den gesamten Zugverkehr auf den betroffenen Teilen der Strecke ausgelöst habe. Dennoch sei dem Renfe-Zug um 8.36 Uhr mitgeteilt worden, er könne seine Fahrt normal fortsetzen – eine Entscheidung, die Puente als unerklärlich bezeichnete. Der Zug legte noch etwa 25 Kilometer zurück, bevor es um 8.53 Uhr zum Aufprall kam, wahrscheinlich mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde. Die Kommunikation übernahmen Mitarbeiter von ADIF, dem Unternehmen, das die spanische Bahninfrastruktur verwaltet. Auf einer Pressekonferenz im ADIF-Kontrollzentrum in Madrid wollte Puente nicht sagen, ob er zurücktreten werde; er konzentriere sich darauf, aufzuklären, was zu dem Unglück geführt habe, und die Opfer zu unterstützen.
Die Reaktion der Regierung
Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte drei Tage Staatstrauer an und sprach am Unglücksort in Kastilien-La Mancha.
Er versprach eine gründliche Untersuchung und argumentierte, ein Land wie Spanien dürfe nicht zwei solche Katastrophen in einem einzigen Jahr erleiden müssen.
Europa und der spanische Fußball
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach den Opfern und ihren Angehörigen ihr Beileid aus.
„Europa trauert mit euch.“
Kaja Kallas, die EU-Chefdiplomatin für Außenpolitik und Sicherheit, sprach mit Spaniens Außenminister Jose Manuel Albares und drückte tiefe Anteilnahme aus.
„Unsere Gedanken sind bei den Familien und Angehörigen derer, die ihr Leben verloren haben.“
Die EU-Sprecherin Paula Pinho sagte, der Staatenbund stehe bereit, Spanien zu helfen. Der spanische Fußballverband (RFEF) setzte alle 24 für Mittwochabend angesetzten Erstrundenspiele der Copa del Rey aus, ebenso weitere Wettbewerbsspiele der RFEF. Real Betis, wo der Stürmer der Republik Irland, Troy Parrott, vor seinem ersten Einsatz in der Copa del Rey stand, war unter den verschobenen Partien. Die RFEF kündigte an, den überarbeiteten Spielplan und die endgültigen Anstoßzeiten in den kommenden Tagen bekannt zu geben. Die Spiele am Donnerstag bleiben im ursprünglichen Kalender, und Real Madrid, Barcelona und Atlético Madrid steigen im Dezember im Sechzehntelfinale ein, doch alle drei Vereine veröffentlichten Kondolenzbekundungen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Deutsche WelleSpanien: Hochgeschwindigkeitszug verunglückt, Dutzende Tote, Rettungsarbeiten dauern anSpain: High-speed train crash kills dozens, rescue operations ongoing · Original auf Englisch
- RTE.iePokalspiel von Betis unter den nach dem Zugunglück verschobenen BegegnungenBetis cup game among fixtures postponed after train crash · Original auf Englisch
- Bloomberg BusinessSpaniens Sanchez verspricht detaillierte Untersuchung des tödlichen ZugunglücksSpain's Sanchez Vows Detailed Investigation of Deadly Rail Crash · Original auf Englisch
- Mediafax.roAlle für Mittwoch geplanten Spiele im spanischen Pokal nach dem Zugunglück mit mindestens 64 Toten verschobenToate meciurile programate miercuri în Cupa Spaniei, amânate după accidentul feroviar soldat cu cel puțin 64 de morți · Original auf Rumänisch
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident Spaniens, der drei Tage Staatstrauer ankündigte und eine Untersuchung versprach
- Oscar Puente
- Spaniens Verkehrsminister, der Journalisten über den Ausfall des Steuerungssystems und die Anweisungen an den Zug informierte
- Ursula von der Leyen
- Präsidentin der Europäischen Kommission, die ihr Beileid ausdrückte
- Kaja Kallas
- EU-Chefdiplomatin für Außenpolitik und Sicherheit, die ihr Beileid ausdrückte
- Jose Manuel Albares
- Spaniens Außenminister, mit dem Kaja Kallas sprach
- Paula Pinho
- Sprecherin der Europäischen Kommission, die sagte, der Staatenbund stehe bereit, Spanien zu helfen
- Troy Parrott
- Stürmer der Republik Irland, der vor seinem Debüt in der Copa del Rey für Real Betis stand
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