Verkehr · Gizeh und Kairo

Zwei Züge stoßen in Gizeh, Ägypten, zusammen – mindestens vier Tote und 88 Verletzte

Am Sonntag, 8. November, sind im Bezirk Al-Ayyat in der Provinz Gizeh zwei Züge zusammengestoßen, mehrere Waggons entgleisten. Eine vorläufige Bilanz des Ministeriums nennt 88 Verletzte und vier Tote – zunächst war von 64 Verletzten die Rede.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, Fanpage, ANSA.it und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Gizeh, Kairo · Ägypten
Wie es dazu kam
  1. 8.11.Ein Zug von Gizeh nach Fayoum fährt auf das Heck eines Zuges von Kairo nach Assuan auf, mehrere Waggons entgleisen
  2. Erste ZählungDas Gesundheitsministerium meldet 64 Verletzte; ob Menschen gestorben sind, ist noch nicht klar
  3. Vorläufige BilanzDas Ministerium meldet mindestens vier Tote und 88 Verletzte

Der Zusammenstoß

Am Sonntag, 8. November, stießen im Bezirk Al-Ayyat in der Provinz Gizeh am Rand von Kairo zwei Züge zusammen. Die ägyptische Eisenbahnbehörde erklärte, ein Zug von Gizeh nach Fayoum sei auf das Heck eines anderen Zuges von Kairo nach Assuan aufgefahren. Durch den Aufprall entgleisten mehrere Waggons, Rettungskräfte und Kräne wurden zur Räumung der Trümmer entsandt. Die ägyptische Eisenbahnbehörde wollte den Betrieb so schnell wie möglich wieder nach dem regulären Fahrplan aufnehmen. Zwei Berichte nennen unterschiedliche Entfernungen zu Kairo: rund 52 Kilometer und rund 76 Kilometer südlich der Hauptstadt. Gizeh, Fayoum und Assuan sind allesamt bekannte Touristenzziele, und die Strecke verbindet die Hauptstadt mit dem Süden Ägyptens.

Opferzahlen und Krankenhausversorgung

Erste Angaben des Gesundheitsministeriums nannten 64 Verletzte; zunächst war nicht unmittelbar klar, ob Menschen ums Leben gekommen waren. Eine spätere vorläufige Bilanz des Ministeriums erhöhte die Zahl auf 88 Verletzte und meldete mindestens vier Tote. Die erste Zahl von 88 wurde als vorläufig bezeichnet, die Bilanz kann sich also noch ändern. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in der gesamten Region Gizeh gebracht; eine frühe Aufschlüsselung der 64 zeigt 54 Eingelieferte im Al-Wasta-Krankenhaus im Gouvernement Beni Suef und zehn im Al-Ayyat-Krankenhaus in Gizeh. Gesundheitsminister Khaled Abdel Ghaffar wies die Krankenhäuser in beiden Gouvernements an, ihre Kapazitäten für die Versorgung auszuweiten und die medizinische Notfallversorgung der Opfer sicherzustellen. Das Ministerium erklärte, es beobachte den Zustand der Verletzten genau und gewähre allen eine vollständige medizinische Behandlung.

Erste Aufschlüsselung der 64 Verletzten nach KrankenhausPersonen
Al-Wasta-Krankenhaus, Beni Suef
54 Personen
Al-Ayyat-Krankenhaus, Gizeh
10 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Reaktion der Staatsführung

Präsident Abdel Fattah al-Sisi erklärte in einem Beitrag in den sozialen Medien, er verfolge die Entwicklung mit besonderer Sorge. Er wies die staatlichen Stellen an, die notwendige medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen, sprach den Familien der Toten sein Beileid aus und wünschte den Verwundeten eine schnelle Genesung. Zudem ordnete er eine dringende Untersuchung der Umstände des Zusammenstoßes an und forderte, jeden zur Rechenschaft zu ziehen, der sich als nachlässig erweist. Mit Kränen wurden die beschädigten Waggons entfernt, die Behörden erklärten, die Ursachen des Unglücks würden untersucht. Zunächst war nicht klar, welcher der beiden Züge entgleist war, und die Berichte nannten keine offizielle Unfallursache.

Früherer Vorfall im selben Bezirk

Die Nachrichtenagentur AP berichtete, im vergangenen September seien ein Lokführer und sein Beimann verletzt worden, als im selben Bezirk zwei Güterzüge zusammenstießen. El Mundo beschrieb dieselbe Gegend als Schauplatz der schwersten Eisenbahnkatastrophe in der Geschichte Ägyptens vor mehr als zwei Jahrzehnten. Damals, im Jahr 2002, starben bei einem Brand in einem Zug im Süden Kairos mehr als 370 Menschen. Derselbe Bericht nannte mehrere Bahnunglücke im selben Gebiet im Jahr 2009, bei denen Dutzende Menschen starben. Die Behörden haben noch keine Ursache für den Zusammenstoß am Sonntag genannt, die Ermittlungen dauern an.

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Quellen und Kontext

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