Ein Touristenbus und ein Lastwagen sind am Dienstag, 20. Oktober 2026, auf der Wüstenstraße zwischen Kairo und Asyut kollidiert, rund 320 Kilometer südlich der Hauptstadt. Die staatliche ägyptische Zeitung Al-Ahram meldete unter Berufung auf AFP 13 Tote und 34 Verletzte. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus in Gizeh am Westufer des Nils gebracht. Eine frühere Zählung des ägyptischen Gesundheitsministeriums, die ihre Zahlen als vorläufig bezeichnete, nannte mindestens 12 Tote und 30 Verletzte und verortete den Unfall bei Dahschur, rund 40 Kilometer südlich von Kairo. Die Unfallursache ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Berichte beschrieben den vorderen Teil des Busses als herausgerissen, Fahrgastsitze lagen am Straßenrand verstreut. Ein AFP-Korrespondent sah einen Kran, der den Bus anhob, während die Behörden die Fahrbahn räumten. Auf der Ladefläche des Lastwagens waren Trümmerteile des Busses zu sehen, der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt. Die Nationalitäten der Fahrgäste wurden nicht bekannt gegeben.
Gesundheitsminister Jaled Abdelghafar ordnete nach einer auf Social Media veröffentlichten Mitteilung des Ministeriums an, den Verletzten alle notwendige Versorgung zukommen zu lassen. Das Ministerium sprach zudem den Familien der Opfer sein Beileid aus. Wegen der hohen Zahl an Verletzten wurden die Krankenhäuser der Region in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Das Ministerium erklärte, die Bilanz sei weiterhin vorläufig.
Das ägyptische Statistikamt verzeichnete im vergangenen Jahr landesweit fast 6.000 Verkehrstote, und die Zahl steigt von Jahr zu Jahr. Rücksichtsloses Fahren, schlechter Wartungszustand der Fahrzeuge und uneinheitliche Durchsetzung der Verkehrsregeln werden häufig als Ursachen genannt. AFP wies darauf hin, dass Unfälle auch deshalb häufig seien, weil Fahrzeuge und Straßen in schlechtem technischem Zustand seien.
Im August wurden im Norden Ägyptens mindestens 18 Menschen getötet, viele von ihnen Kinder, als zwei Lastwagen mit Landarbeitern zusammenstießen. Anfang September starben bei einem Busunglück auf der bergigen Sinai-Halbinsel 22 Menschen, darunter 10 jordanische Staatsangehörige. Der Zusammenstoß bei Kairo ist der jüngste in diesem Jahr gemeldete tödliche Verkehrsunfall.
Die Opferzahlen werden als vorläufig bezeichnet, und die Berichte wurden noch nicht zu einer einheitlichen Zählung zusammengeführt. Die Nationalitäten der Fahrgäste sind weiterhin unbekannt. Die Ermittler haben noch keine Unfallursache veröffentlicht, weitere Angaben zu den Opfern werden erwartet.
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Pollar unterstützenVerkehr · Kairo, Asyut und Gizeh
Al-Ahram meldete 13 Tote und 34 Verletzte, nachdem ein Touristenbus auf der Wüstenstraße nach Asyut mit einem Lastwagen zusammengestoßen war. Eine vorläufige Zählung des ägyptischen Gesundheitsministeriums hatte zunächst 12 Tote und 30 Verletzte ergeben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVP Info, rmf24.pl, Ειδήσεις und weiteren Medien. Veröffentlicht .