Entdeckungen · New York

Nanotyrannus-Skelett „Jodi“ für 47,3 Millionen Dollar bei Sotheby’s in New York versteigert

Das Skelett wurde am 27. Oktober 2026 bei Sotheby’s in New York versteigert, nachdem sechs Bieter den Preis auf mehr als das Fünffache der oberen Schätzung von 9 Millionen Dollar trieben. Der Käufer ist nicht bekannt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, AP NEWS, vrtnws.be und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 2019Die Rancherin Jodi Pierson findet das Skelett auf ihrem Land in Montana
  2. 2020Die Ausgrabung ist in der Discovery-Channel-Serie Dino Hunters zu sehen
  3. 2023Als „Chomper“ bei Frieze Masters für 20 Millionen Dollar angeboten, als junger T. rex identifiziert – kein Verkauf
  4. 27.10.Bei Sotheby’s New York für 47,3 Millionen Dollar verkauft

Die Auktion in New York

Ein Nanotyrannus-Skelett mit dem Spitznamen „Jodi“ wurde am 27. Oktober 2026 bei Sotheby’s in New York für 47,3 Millionen Dollar verkauft, Gebühren eingeschlossen. Das Auktionshaus teilte mit, der Gewinner habe sich gegen fünf weitere Bieter durchgesetzt, die in einer rund zwölfminütigen Live-Session online und per Telefon mitboten. Sotheby’s hatte das Fossil auf 6 bis 9 Millionen Dollar geschätzt, und ARTnews berichtete von einem Zuschlagspreis von 40,5 Millionen Dollar vor Gebühren. Der Käufer hat sich für Anonymität entschieden, und das Auktionshaus nannte nicht, wer den Zuschlag erhielt. Der Endpreis lag mehr als fünfmal über der Obergrenze der Schätzung vor der Auktion.

Das Fossil

Das Skelett ist rund zwei Meter hoch und fast sechs Meter lang und gilt laut AP als etwa zu 70 Prozent vollständig. Sotheby’s bezeichnet es als eines von nur drei bekannten Nanotyrannus-Skeletten, und ARTnews berichtet, es umfasse 191 fossile Knochenteile, darunter einen nahezu vollständigen Schädel. Das Tier war etwa halb so lang wie ein ausgewachsener T. rex, mit längeren Vorderbeinen, größeren Handkrallen und schlanken, klingenförmigen Zähnen. Die Rancherin Jodi Pierson fand es 2019 auf ihrem Land in der Hell-Creek-Formation in Montana, und die Ausgrabung war 2020 in der Discovery-Channel-Serie Dino Hunters zu sehen. Das Skelett war seit Anfang Oktober 2026 im Hauptquartier von Sotheby’s in Upper Manhattan ausgestellt.

Rekordkontext

Der Verkauf ist das zweitteuerste Dinosaurier-Skelett, das je bei einer Auktion versteigert wurde, hinter dem T. rex namens Gus, der Mitte 2026 bei Sotheby’s für den Rekordpreis von 50,1 Millionen Dollar verkauft wurde. Jodi kam diesem Rekord nahe und erzielte mehr als die 44,6 Millionen Dollar, die 2024 für den Stegosaurus Apex gezahlt wurden. Christie’s verkaufte den T. rex Stan 2020 für 31,8 Millionen Dollar, und ein junger Ceratosaurus brachte 2025 bei Sotheby’s 30,5 Millionen Dollar – bei einer Schätzung von 4 bis 6 Millionen Dollar.

Auktionspreise ausgewählter Dinosaurier-FossilienMio. USD
Gus (T. rex, Mitte 2026)
50.1 Mio. USD
Jodi (Nanotyrannus, 27.10.2026)
47.3 Mio. USD
Apex (Stegosaurus, 2024)
44.6 Mio. USD
Stan (T. rex, 2020)
31.8 Mio. USD
Ceratosaurus (2025)
30.5 Mio. USD

Daten aus dem Artikeltext

Das Skelett hat eine frühere Marktgeschichte. 2023, als es als „Chomper“ bekannt war und noch als junger T. rex galt, bot der Londoner Händler David Aaron es bei Frieze Masters für 20 Millionen Dollar an. Dieses Angebot führte zu keinem Verkauf, da der aktuelle Einlieferer das Skelett laut der Provenienzangabe von Sotheby’s bereits 2021 erworben hatte.

Wissenschaftlicher Streit

Jahrzehntelang stritten Forscher darüber, ob Nanotyrannus einfach ein junger T. rex war. Eine Studie aus dem Jahr 2025 in Nature wies ihn laut ARTnews als eigenständige Gattung aus, die neben ihrem deutlich größeren Verwandten lebte. Der Streit geht auf einen Schädel zurück, den 1942 ein Team des Cleveland Museum of Natural History fand und der damals einem heranwachsenden T. rex zugerechnet wurde. 1988 legte eine weitere Untersuchung nahe, dass es sich um einen Cousin des T. rex gehandelt haben könnte, so die New York Times. AP berichtet, einige Wissenschaftler lehnten private Verkäufe solcher Fossilien ab und forderten, wichtige Exemplare wie Jodi sollten in Museen oder anderen Institutionen gezeigt werden.

Sorgen um den Markt

Die Kritik an solchen Auktionen wächst laut VRT NWS, weil die Skelette der Forschung und der Öffentlichkeit entzogen bleiben. Bietgefechte treiben die Preise in die Millionen, mehr als öffentliche Museen und Universitäten oft aufbringen können, so N-tv und newsORF. ARTnews berichtet, Paläontologen sorgten sich, dass wissenschaftlich bedeutende Fossilien zunehmend für Museen unerschwinglich werden und in privaten Sammlungen verschwinden.

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