Tennis · Indian Wells

Pegula nennt Andreeva in Hot-Mic-Äußerungen eine „Diva“ – WTA entschuldigt sich

Jessica Pegula wurde dabei aufgenommen, wie sie Mirra Andreeva während einer Trainingseinheit in Indian Wells kritisierte. Die WTA Tour hat sich dafür entschuldigt, die Spielerinnen nicht darauf hingewiesen zu haben, dass die Mikrofone am Spielfeldrand live waren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Digi24, The New York Times, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Indian Wells · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 4.11.Trainingseinheit mit Mark Knowles wird von einem Mikrofon am Spielfeldrand in Indian Wells aufgezeichnet
  2. 5.11.Die WTA Tour veröffentlicht eine Erklärung und entschuldigt sich dafür, die Spielerinnen nicht vor den live geschalteten Mikrofonen gewarnt zu haben

Die Aufnahme

Jessica Pegula, Nummer fünf der Welt, wurde im Indian Wells Tennis Garden in Kalifornien von einem Mikrofon am Spielfeldrand erfasst, während sie sich privat mit ihrem Trainer Mark Knowles unterhielt. Der Clip ist auf den 4. November datiert, und die Einheit wurde auf dem YouTube-Kanal der WTA Tour live gestreamt. Pegula, 32, wusste nicht, dass die Mikrofone auf dem Platz live waren. In der Aufnahme kritisiert sie Mirra Andreeva, die 19-jährige French-Open-Siegerin und Nummer drei der Weltrangliste, nach einer Einheit, in der Andreeva vier Spiele in Folge gegen sie gewonnen hatte.

Was Pegula sagte

Pegula nannte Andreeva eine „Diva“ und sagte, sie habe ein wenig Respekt vor Conchita Martínez verloren, der Wimbledon-Siegerin von 1994, die Andreeva seit April 2024 trainiert. Sie warf Martínez vor, Andreevas Verhalten auf dem Platz anzustacheln.

„Ich finde, sie ist ein nettes Mädchen, sie ist einfach eine Diva. Sie muss auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.“

Jessica Pegula, Tennisspielerin und Nummer 5

Pegula sagte außerdem, Andreeva brauche jemanden, der ihr die Grenzen aufzeige. Ihre Äußerungen waren nicht durchweg negativ, denn sie lobte Andreevas Aufschlag, ihre Beinarbeit und ihre Antizipation und meinte, die 19-Jährige könne Coco Gauff überholen, die 22-jährige zweimalige Grand-Slam-Siegerin, wenn sie sich Gauffs Mentalität zu eigen mache. Die BBC berichtete, auf der Aufnahme seien einige Kraftausdrücke von Pegula zu hören, die noch keinen Grand Slam gewonnen hat und dem WTA-Spielerrat angehört.

Knowles und der Wortwechsel auf dem Platz

Knowles stimmte der Kritik zu und sagte, Andreeva gehe schlecht mit Martínez um. Die beiden blieben nach der Einheit auf dem Platz, und das Mikrofon am Spielfeldrand fing ihr Gespräch auf. Ein Teil des Audiomaterials ist unklar, und Teile der in Berichten kursierenden Transkripte sind als unverständlich gekennzeichnet, sodass der genaue Wortlaut an mehreren Stellen nicht bestätigt werden kann.

Die Reaktion der WTA

Die WTA veröffentlichte am Donnerstag, 5. November, eine Erklärung, in der sie einräumte, es versäumt zu haben, die Spielerinnen und ihre Teams darüber zu informieren, dass die Mikrofone aktiv waren.

„Wir entschuldigen uns aufrichtig dafür, dass wir unserer Verantwortung nicht gerecht geworden sind, Spielerinnen und Trainer ordnungsgemäß zu informieren.“

WTA Tour

Die Tour erklärte, sie übernehme die volle Verantwortung dafür, dass die Mikrofone, die den Fans einen Livestream des Trainings ermöglichen sollten, bei den WTA Finals auf den Plätzen aktiv waren. Bei diesem Saisonabschlussturnier treten die besten acht Einzelspielerinnen und Doppel-Teams an, in diesem Jahr findet es erstmals in Indian Wells statt. Alle Trainings-Streams der Veranstaltung wurden inzwischen von YouTube entfernt, allerdings kursiert das Material in den sozialen Medien. Die Lager von Andreeva und Pegula wurden um Stellungnahme gebeten.

Reaktionen

Nachdem die Aufnahme bekannt geworden war, verbreiteten sich die Clips schnell in den sozialen Medien. Viele Kommentatoren gaben Pegulas Kritik an Andreeva recht, andere stellten infrage, ob private Gespräche von Spielerinnen überhaupt aufgezeichnet und gestreamt werden sollten. Manche argumentierten, Spielerinnen müssten auf einem Trainingsplatz frei sprechen können, ohne damit rechnen zu müssen, von der Öffentlichkeit gehört zu werden.

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