Tennis · Chennai und London
Jodie Burrage erhält nach Morddrohungen nach Niederlage beim Chennai Open Unterstützung von der WTA
Jodie Burrage, 27, erhielt nach ihrer Niederlage zum Auftakt des Chennai Open am Dienstag, 3. November, beleidigende Nachrichten und Morddrohungen. Die WTA erklärt, ihre Mitarbeiter seien vor Ort in Indien, um sie zu unterstützen; die Kollegin Eva Lys teilte ihren Appell öffentlich.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, SAPO, sport.interia.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Burrage unterlag Vaishnavi Adkar am Dienstag, 3. November, 3:6, 6:3, 7:5 – in ihrem ersten Einzel im Hauptfeld der WTA seit 16 Monaten.
Burrage veröffentlichte Instagram-Nachrichten, darunter Morddrohungen; die WTA erklärt, Mitarbeiter in Chennai unterstützten sie.
Die WTA bot Burrage einen vertraulichen Meldeweg für beleidigende Direktnachrichten und eine Moderation, die beleidigende öffentliche Kommentare ausblendet; Threat Matrix meldet die Inhalte an die Plattformen.
Wütende Wettende waren laut Daten von Threat Matrix im Jahr 2025 für 42 % der bestätigten und 59 % der schweren Anfeindungen verantwortlich.
- 3.11.Erstrunden-Niederlage im Einzel 3:6, 6:3, 7:5 gegen Vaishnavi Adkar
- 4.11.Sieg im Achtelfinale des Doppels mit Robin Montgomery
Ein Comeback-Match endet in einer Flut von Anfeindungen
Jodie Burrage, 27, kehrte am Dienstag, 3. November, nach 16 Monaten erstmals ins Hauptfeld der WTA zurück und verlor ihr Erstrundenmatch beim Chennai Open. Die Britin, im September 2023 auf Rang 85 geführt und derzeit auf Platz 474 gelistet, unterlag Indiens Vaishnavi Adkar 3:6, 6:3, 7:5, nachdem sie im Entscheidungssatz 5:3 geführt und dann vier Spiele in Folge verloren hatte. Nach Spielende wurden ihre Social-Media-Konten mit Beschimpfungen überschwemmt; einige Absender forderten sie auf, den Sport aufzugeben, andere schickten Morddrohungen. Burrage veröffentlichte eine Instagram-Story mit einer Auswahl der Nachrichten, die sie erhalten hatte.
Ihr Appell und die Reaktionen
Burrage markierte die WTA in ihrem Beitrag und fragte, wann gegen solche Anfeindungen vorgegangen werde. Zu den Screenshots schrieb sie spitz:
„Ein schönes Willkommen zurück auf der Tour. Ich erinnere mich wieder, warum ich gegangen bin.“
Die Deutsche Eva Lys teilte den Appell und markierte die WTA mit der Forderung nach konkreten Maßnahmen. Burrage hatte bereits nach ihrem Erstrunden-Aus in Wimbledon 2025 über Online-Anfeindungen gesprochen; die Nachrichten aus Chennai folgten also einem Muster und waren kein Einzelfall. Am Mittwoch, 4. November, gewann sie mit der Amerikanerin Robin Montgomery ihr Achtelfinal-Doppel beim selben Turnier.
Was die WTA nach eigenen Angaben tut
Die WTA erklärte, sie habe Mitarbeiter vor Ort in Chennai, die Burrage unterstützten, gemeinsam mit ihrem Team für Spielerwohl und dem Threat-Matrix-Team. In ihrer Erklärung formulierte sie das Prinzip dieser Reaktion:
„Spielerinnen und Spieler sowie die gesamte Tennis-Familie vor Online-Drohungen und Anfeindungen zu schützen, ist eine zentrale Priorität der WTA.“
Da die meisten Anfeindungen die Spielerinnen über Direktnachrichten erreichten, gab der Verband Burrage einen vertraulichen Weg, diese Nachrichten zu melden. Zudem führte er Filter ein, die feindselige öffentliche Kommentare ausblenden, bevor sie sie sieht. Threat Matrix meldet die Anfeindungen an die beteiligten Plattformen, und es laufen Ermittlungen zur Identifizierung der Verantwortlichen. Wo die Anfeindungen mit Wetten zusammenhängen, sollen die Konten in ein Bad-Actor-Programm aufgenommen werden, damit Wettanbieter gegen sie vorgehen können.
Threat Matrix und die Verbindung zum Glücksspiel
Laut WTA nutzt Threat Matrix KI-gestützte Erkennung, um die Menschen hinter bedrohlichen Konten zu identifizieren, was zu Ermittlungen und möglicherweise rechtlichen Schritten führen kann. Das System wurde 2023 eingerichtet und wird von der Signify Group gemeinsam mit World Tennis betrieben. Daten von Threat Matrix zeigten, dass Spielerinnen im Jahr 2025 in sozialen Medien mit mehr als 12.000 beleidigenden Beiträgen und Nachrichten konfrontiert wurden. Wütende Wettende waren in diesem Jahr für 42 % der bestätigten Anfeindungen und 59 % der schweren Anfeindungen verantwortlich; ein Signify-Bericht von 2024 hatte ergeben, dass sie hinter 48 % der als beleidigend eingestuften Beiträge standen.
- 2024, Anteil der als beleidigend eingestuften Beiträge
- 48 %
- 2025, Anteil der bestätigten Anfeindungen
- 42 %
- 2025, Anteil der schweren Anfeindungen
- 59 %
Daten aus dem Artikeltext
Ein im Juli veröffentlichter WTA-Bericht erklärte, 66 % der vom Programm identifizierten schweren beleidigenden Beiträge und Kommentare seien entfernt worden, und 35 Konten, die mit 12 Personen in Verbindung standen, seien an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben worden. Derselbe Bericht ergab, dass 89 % der Konten, die 2024 für schwere Fälle verantwortlich waren, 2025 nicht wieder auftauchten. Der Fall Burrage zeigt die verbleibende Lücke, denn die Anfeindungen erreichten sie über private Nachrichten, die die öffentlichen Moderationswerkzeuge nicht erfassen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- BBCJodie Burrage erhält WTA-Unterstützung nach Social-Media-Missbrauch nach Niederlage bei den Chennai OpenJodie Burrage receives WTA support after social media abuse following Chennai Open defeat · Original auf Englisch
- SAPOTennisspielerin kehrt nach 16 Monaten Abwesenheit wegen Drohungen auf die Tour zurück: „Wann werden sie etwas unternehmen?“Tenista volta ao circuito após 16 meses afastada por ameaças: "Quando é que vão fazer algo?" · Original auf Portugiesisch
- sport.interia.plDrohungen gegen Jodie Burrage. Britin appelliert an die TennisbehördenGroźby pod adresem Jodie Burrage. Brytyjka apeluje do władz tenisa · Original auf Polnisch
- Il Fatto QuotidianoDrohungen gegen Jodie Burrage: Die Plage des Online-Missbrauchs im DamentennisMinacce a Jodie Burrage: la piaga degli abusi online nel tennis femminile · Original auf Italienisch
- Jodie Burrage
- Britische Spielerin, die zum Auftakt des Chennai Open verlor und danach beleidigende Nachrichten und Morddrohungen erhielt
- Vaishnavi Adkar
- Indische Spielerin, die Jodie Burrage in der ersten Runde des Chennai Open 3:6, 6:3, 7:5 besiegte
- Eva Lys
- Deutsche Spielerin, die Burrages Appell teilte und die WTA markierte
- Robin Montgomery
- Amerikanische Doppelpartnerin von Jodie Burrage beim Chennai Open
- Orte
- Chennai, Indien, London, Deutschland, Vereinigte Staaten
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