Tennis · Chennai und London

Jodie Burrage erhält nach Morddrohungen nach Niederlage beim Chennai Open Unterstützung von der WTA

Jodie Burrage, 27, erhielt nach ihrer Niederlage zum Auftakt des Chennai Open am Dienstag, 3. November, beleidigende Nachrichten und Morddrohungen. Die WTA erklärt, ihre Mitarbeiter seien vor Ort in Indien, um sie zu unterstützen; die Kollegin Eva Lys teilte ihren Appell öffentlich.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, SAPO, sport.interia.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Chennai, London · Indien, Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Erstrunden-Niederlage im Einzel 3:6, 6:3, 7:5 gegen Vaishnavi Adkar
  2. 4.11.Sieg im Achtelfinale des Doppels mit Robin Montgomery

Ein Comeback-Match endet in einer Flut von Anfeindungen

Jodie Burrage, 27, kehrte am Dienstag, 3. November, nach 16 Monaten erstmals ins Hauptfeld der WTA zurück und verlor ihr Erstrundenmatch beim Chennai Open. Die Britin, im September 2023 auf Rang 85 geführt und derzeit auf Platz 474 gelistet, unterlag Indiens Vaishnavi Adkar 3:6, 6:3, 7:5, nachdem sie im Entscheidungssatz 5:3 geführt und dann vier Spiele in Folge verloren hatte. Nach Spielende wurden ihre Social-Media-Konten mit Beschimpfungen überschwemmt; einige Absender forderten sie auf, den Sport aufzugeben, andere schickten Morddrohungen. Burrage veröffentlichte eine Instagram-Story mit einer Auswahl der Nachrichten, die sie erhalten hatte.

Ihr Appell und die Reaktionen

Burrage markierte die WTA in ihrem Beitrag und fragte, wann gegen solche Anfeindungen vorgegangen werde. Zu den Screenshots schrieb sie spitz:

„Ein schönes Willkommen zurück auf der Tour. Ich erinnere mich wieder, warum ich gegangen bin.“

Jodie Burrage, Britische Spielerin

Die Deutsche Eva Lys teilte den Appell und markierte die WTA mit der Forderung nach konkreten Maßnahmen. Burrage hatte bereits nach ihrem Erstrunden-Aus in Wimbledon 2025 über Online-Anfeindungen gesprochen; die Nachrichten aus Chennai folgten also einem Muster und waren kein Einzelfall. Am Mittwoch, 4. November, gewann sie mit der Amerikanerin Robin Montgomery ihr Achtelfinal-Doppel beim selben Turnier.

Was die WTA nach eigenen Angaben tut

Die WTA erklärte, sie habe Mitarbeiter vor Ort in Chennai, die Burrage unterstützten, gemeinsam mit ihrem Team für Spielerwohl und dem Threat-Matrix-Team. In ihrer Erklärung formulierte sie das Prinzip dieser Reaktion:

„Spielerinnen und Spieler sowie die gesamte Tennis-Familie vor Online-Drohungen und Anfeindungen zu schützen, ist eine zentrale Priorität der WTA.“

WTA

Da die meisten Anfeindungen die Spielerinnen über Direktnachrichten erreichten, gab der Verband Burrage einen vertraulichen Weg, diese Nachrichten zu melden. Zudem führte er Filter ein, die feindselige öffentliche Kommentare ausblenden, bevor sie sie sieht. Threat Matrix meldet die Anfeindungen an die beteiligten Plattformen, und es laufen Ermittlungen zur Identifizierung der Verantwortlichen. Wo die Anfeindungen mit Wetten zusammenhängen, sollen die Konten in ein Bad-Actor-Programm aufgenommen werden, damit Wettanbieter gegen sie vorgehen können.

Threat Matrix und die Verbindung zum Glücksspiel

Laut WTA nutzt Threat Matrix KI-gestützte Erkennung, um die Menschen hinter bedrohlichen Konten zu identifizieren, was zu Ermittlungen und möglicherweise rechtlichen Schritten führen kann. Das System wurde 2023 eingerichtet und wird von der Signify Group gemeinsam mit World Tennis betrieben. Daten von Threat Matrix zeigten, dass Spielerinnen im Jahr 2025 in sozialen Medien mit mehr als 12.000 beleidigenden Beiträgen und Nachrichten konfrontiert wurden. Wütende Wettende waren in diesem Jahr für 42 % der bestätigten Anfeindungen und 59 % der schweren Anfeindungen verantwortlich; ein Signify-Bericht von 2024 hatte ergeben, dass sie hinter 48 % der als beleidigend eingestuften Beiträge standen.

Anteil der Anfeindungen durch wütende Wettende, 2024 und 2025%
2024, Anteil der als beleidigend eingestuften Beiträge
48 %
2025, Anteil der bestätigten Anfeindungen
42 %
2025, Anteil der schweren Anfeindungen
59 %

Daten aus dem Artikeltext

Ein im Juli veröffentlichter WTA-Bericht erklärte, 66 % der vom Programm identifizierten schweren beleidigenden Beiträge und Kommentare seien entfernt worden, und 35 Konten, die mit 12 Personen in Verbindung standen, seien an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben worden. Derselbe Bericht ergab, dass 89 % der Konten, die 2024 für schwere Fälle verantwortlich waren, 2025 nicht wieder auftauchten. Der Fall Burrage zeigt die verbleibende Lücke, denn die Anfeindungen erreichten sie über private Nachrichten, die die öffentlichen Moderationswerkzeuge nicht erfassen.

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