Tennis · Urda, Basel und Guangzhou

WTA verweigert Kaitlin Quevedo schwarze Armbinde für die Opfer des Zugunglücks von Urda

Kaitlin Quevedo durfte in Guangzhou keine schwarze Armbinde zum Gedenken an die 69 bei dem Zugunglück von Urda Getöteten tragen, während die ATP Rafa Jódar in Basel eine solche erlaubte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, El Periódico, LaSexta und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: si.robi, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Ein Hochgeschwindigkeitszug von Renfe kollidiert bei Urda in der Provinz Toledo mit einem Zug von Iryo
  2. 29.10.Rafa Jódar trägt in seinem Achtelfinale in Basel eine schwarze Armbinde
  3. 30.10.Die WTA verweigert Kaitlin Quevedo die schwarze Armbinde für ihr Viertelfinale in Guangzhou

Antrag in Guangzhou abgelehnt

Kaitlin Quevedo bat darum, in ihrem Viertelfinale gegen die Schweizerin Jil Teichmann beim Turnier in Guangzhou in China eine schwarze Armbinde tragen zu dürfen, um der 69 Menschen zu gedenken, die bei dem Zugunglück von Urda in der Provinz Toledo ums Leben kamen. Der Antrag wurde vor dem Match abgelehnt. Quevedo hatte gesehen, wie ihr spanischer Landsmann Rafa Jódar in Basel eine schwarze Armbinde trug, und wollte seinem Beispiel folgen. Laut El Periódico gewann sie anschließend gegen Teichmann mit 7:6(2), 6:3.

Jódars Präzedenzfall in Basel

Jódar trug am Donnerstag, 29. Oktober, in seinem Achtelfinale beim ATP-500-Turnier in Basel eine schwarze Armbinde am linken Ärmel, bei einer 6:7-, 6:2-, 6:7-Niederlage gegen den Monegassen Valentin Vacherot. Er behielt die Binde während des gesamten Matches an, wie 20minutes berichtete. Die ATP erhob laut El Periódico keinen Einspruch. Der 20-Jährige aus Madrid sprach den Familien der Opfer zudem sein Beileid aus und dankte den Einsatzkräften, wie La Razón berichtete.

Die WTA-Regel

Die Richtlinie der WTA zu Symbolen und Slogans gilt seit dem 1. Oktober 2024. In einer Erklärung gegenüber EFE teilte die Tour mit:

„Das Zeigen jeglichen Symbols oder Slogans, das oder der mit einer Wohltätigkeitsorganisation, einem Anliegen, einer Bewegung oder einer politischen Partei in Verbindung steht, ist bei Spielerinnen, ihrer Kleidung oder ihrer Ausrüstung nicht gestattet“

WTA

Die Regel erfasst den Platz und dessen Umfeld, Pressekonferenzen, Interviews und Turnierzeremonien, während es den Spielerinnen weiterhin freisteht, ihre Unterstützung außerhalb von WTA-Turnieren zu äußern, auch in sozialen Medien. Einzige Ausnahme ist eine offizielle, von der WTA unterstützte Kampagne, und die Ehrung für Toledo war keine solche. Die spanische Tageszeitung AS erklärte, wie 20minutes berichtete, dass die Vorschriften eine schwarze Armbinde formal untersagen. LaSexta berichtete, Quevedo sei mitgeteilt worden, sie könne eine Binde in jeder Farbe außer Schwarz tragen. Die Begründung verweist auf die allgemeine Symbolrichtlinie und nicht auf eine gezielte Entscheidung gegen die Ehrung.

Das Unglück von Urda und die Reaktionen

Der Zusammenstoß ereignete sich am Mittwoch, 28. Oktober, als ein Hochgeschwindigkeitszug von Renfe bei Urda mit einem Zug von Iryo kollidierte. Die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen nannten mindestens 69 Tote, zahlreiche Verletzte und Familien, die noch auf Nachrichten über Angehörige warteten. Fußballer, Tennisspieler, Vereine und Verbände schickten Solidaritätsbotschaften, wie La Razón vermerkte, und die Zeitung stellte diese der Ablehnung gegenüber. Die Geste, die Quevedo machen wollte, so schrieb La Razón, sei als Kondolenz und nicht als politische oder kommerzielle Botschaft gedacht gewesen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Urda, Basel, Guangzhou · Spanien, Schweiz, China

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