Regierung · Warschau

PiS-Abgeordneter Michał Wójcik singt Krawczyk vor dem Verfassungsgericht und erntet Spott der Regierung

Am Abend des Mittwoch, 4. November 2026, sang der PiS-Abgeordnete Michał Wójcik im Protestcamp vor dem Verfassungsgericht, und Regierungsvertreter verspotteten den Auftritt umgehend online.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, Super Express, naTemat.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Warschau · Polen
Wie es dazu kam
  1. 30.10.Die Führung des Verfassungsgerichts wechselt, die Polizei greift ein – Ereignisse, die Anhänger als Staatsstreich bezeichnen
  2. Abend des 4. November 2026Wójcik singt im Protestcamp vor dem TK, live übertragen von TV Republika
  3. Nach Mitternacht, 5. NovemberWójcik verteidigt den Auftritt in einem Beitrag auf X
  4. Morgen des 5. November 2026Krzysztof Paszyk kritisiert den Auftritt auf Polsat News

Ein Lied vor dem Tribunal

Am Abend des Mittwoch, 4. November 2026, trug der PiS-Abgeordnete Michał Wójcik auf einer Bühne im Protestcamp vor dem Verfassungsgericht (TK) in Warschau Krzysztof Krawczyks „Jak minął dzień“ vor. TV Republika hatte die Bühne aufgebaut und übertrug den Auftritt live. Wójcik sagte, das Lied sei von den Demonstranten gewünscht worden, die sich seit Tagen vor dem TK versammelt haben, und es habe auf ein fast einstündiges Konzert mit patriotischen Liedern folgt. Er sang auch die religiöse Hymne „Barka“, und Teile der Menge stimmten ein. Anhänger der Demonstration sprechen seit mehreren Tagen von einem Staatsstreich – eine Beschreibung, die auch PiS, TV Republika und Vertreter des Präsidialamts auf die Ereignisse des 30. Oktober anwenden, als die Führung des TK wechselte und die Polizei eingriff.

Spott der Regierung

Ministerpräsident Donald Tusk veröffentlichte in den sozialen Medien eine Zeile aus dem Lied und verspottete den Protest. Innenminister Marcin Kierwiński schrieb, die „PiS-Krieger für Freiheit und Unabhängigkeit“ seien guter Laune. Regierungssprecher Adam Szłapka sagte, die Szene wirke wie „die Befriedung“, und verwies auf frühere Befürchtungen, die Polizei könne die Zelte der Demonstranten vor dem TK räumen. Der TVN24-Journalist Konrad Piasecki schrieb, er habe von einer nationalen Tragödie gehört, sehe aber ein Studentenfest. Wójcik entgegnete ihm, der Journalist verstehe es nicht, und erinnerte daran, dass Lieder in der polnischen Geschichte zu verschiedenen Zeiten gegen Banditentum eingesetzt worden seien. Wójcik verteidigte den Auftritt später kurz nach Mitternacht auf X und schrieb:

„Das Singen ist ein Element, das die Moral hebt und zeigt, dass die Menschen nicht in ständiger Angst vor den derzeitigen Machthabern leben.“

Michał Wójcik, PiS-Abgeordneter

Eine gespaltene Rechte

Einige Kommentatoren argumentierten, leichtere Momente verschafften den Demonstranten eine Pause, andere sagten, sie machten den Protest lächerlich und lieferten der Regierung Munition. Krzysztof Rzońca, Generalsekretär von Konfederacja, fragte auf X, wer erklären werde, was die „Idioten“ da täten. Waldemar Buda von Rozwój Plus schrieb, der Präsident habe gute Arbeit geleistet, und dann habe PiS alles weggtanzt. Paweł Jabłoński, ehemaliger PiS-Abgeordneter und heute bei Rozwój Plus, nannte die Episode ein Drama und eine Opposition aus den Träumen Donald Tusks. Jacek Karnowski, Chefredakteur von wPolsce24 und Kolumnist für Sieci, sagte, das Verspotten sozialen Widerstands sei eine seit Langem gepflegte Taktik der Machthaber, und erinnerte an die Streiks der 1980er Jahre. Jarosław Olechowski, Leiter der Verlage und Vertreter des Senders, der die Bühne organisiert hatte, antwortete Kierwiński:

„Hier sehe ich einen kultivierten Protest gegen Ihre Stillstandsregierung, ohne die Art von Flüchen, die mit Sternchen ausgeblendet werden.“

Jarosław Olechowski

Kritik aus der Koalition

Krzysztof Paszyk, Chef des PSL-Fraktionsklubs, kritisierte den Auftritt am Morgen des 5. November in der Sendung Graffiti auf Polsat News. Er sagte, Wójcik und die PiS hätten gezeigt, wie sie mit dem Staat und den Herausforderungen umgingen, vor denen er stehe, und fügte hinzu:

„Herr Wójcik und sein politisches Lager haben gezeigt, wie sie mit dem Staat und den Herausforderungen umgehen, vor denen er heute steht, und das wirft kein gutes Licht.“

Krzysztof Paszyk, Chef des PSL-Fraktionsklubs

Paszyk sagte außerdem, Polen sei ernsten Sicherheitsbedrohungen aus dem Osten ausgesetzt, und der Happening-Stil des Protests passe nicht zu dieser Lage.

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