Konflikte · Braham, Plymouth und Lansing
US-Wassersysteme von Cyberangriffen in mindestens 7 Bundesstaaten betroffen; Michigan und Minnesota bestätigen Einbrüche
Michigan meldet neun kompromittierte Wassersysteme, Minnesota über 30, während mindestens sieben Bundesstaaten das FBI über Cyber-Einbrüche in kritische Infrastruktur informieren; private Einschätzungen deuten auf iranische Hacker hin.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Libre.be, Al Jazeera Online, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Seit dem 27. Juli haben Wasserbetreiber in mindestens sieben US-Bundesstaaten Vorfälle beim FBI gemeldet, wobei einige Betriebe beeinträchtigt wurden.
Michigan bestätigte neun kompromittierte Systeme, Minnesota über 30; nur diese beiden Bundesstaaten wurden öffentlich genannt.
Beamte in beiden Bundesstaaten sagten, alle Systeme arbeiteten sicher, Probleme wurden lokal behoben und es wurden keine Wasserqualitätsprobleme festgestellt.
Bundesbeamte sagten der New York Times privat, dass Iran der Hauptverdächtige sei, und Landesbeamte, die über die Ermittlungen informiert wurden, sagten NBC News, dass die Vorgehensweise und das Fehlen einer Lösegeldforderung in diese Richtung deuteten.
Präsident Trump wies die Iran-Verbindung zurück und sagte, der demokratische Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, sei verantwortlich; Walz nannte es ein Versagen der Kriegsstrategie.
- 31.07.Minnesota IT Services sagt, keine Gemeinden bitten Bewohner, den Wasserverbrauch zu ändern.
- 1.08.Trump weist Iran-Verbindung zurück und gibt Gouverneur Tim Walz von Minnesota die Schuld.
- 2.08.FBI bestätigt mindestens sieben betroffene Bundesstaaten; Michigan bestätigt neun kompromittierte Systeme.
Cyberangriffe auf Wasser- und Abwassersysteme haben seit der letzten Juliwoche mindestens sieben US-Bundesstaaten getroffen, bestätigten Bundes- und Landesbeamte am Samstag. Michigan ist der jüngste Bundesstaat, der Einbrüche offenlegt, und schließt sich Minnesota an, das bereits mehr als 30 betroffene Systeme gemeldet hatte. Das FBI leitet die Ermittlungen, während private Geheimdiensteinschätzungen darauf hindeuten, dass Iran der wahrscheinliche Täter ist.
Umfang und Zeitpunkt
Laut FBI haben Betreiber in mindestens sieben Bundesstaaten seit dem 27. Juli Vorfälle gemeldet. In einer gemeinsamen Warnung von FBI und Umweltbehörde hieß es, die Akteure hätten internetfähige programmierbare Logikcontroller von Rockwell Automation Allen-Bradley MicroLogix ins Visier genommen, IP-Adressen und Passwörter geändert, mit gemeldeten Auswirkungen wie Druckverlust und Überschwemmungen. Die Behörde erklärte, es sei kein bekanntes Risiko für die öffentliche Gesundheit entstanden, räumte jedoch ein, dass „einige dieser Aktivitäten den Wasserbetrieb beeinträchtigt haben“.
„Das FBI und unsere behördenübergreifenden Partner sind voll engagiert, um kritische Infrastruktur zu schützen, und wir sind gut gerüstet, um uns gegen Cyberbedrohungen aller Art zu wehren.“
Das Umwelt-, Große-Seen- und Energieministerium von Michigan teilte mit, es habe am Dienstag eine bundesstaatliche Cyberwarnung erhalten und anschließend eine kleine Anzahl von Meldungen erhalten, die der beschriebenen Aktivität entsprachen. Bis Samstag stieg die Zahl auf neun Systeme. Dale George, der Kommunikationsdirektor der Behörde, sagte, alle Systeme arbeiteten weiterhin sicher und die örtlichen Betreiber hätten die Probleme ohne bekannte Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit gelöst.
Vorfälle vor Ort
In Minnesota bat die Stadt Braham (1.700 Einwohner) die Bewohner am Montag, den Wasserverbrauch für mehrere Stunden zu minimieren, nachdem ihr Wasserwerk offline gegangen war. In einer Pressemitteilung der Stadt wurde der Ausfall auf einen Cyberangriff zurückgeführt, der die Betriebssteuerung für den Brunnen und die Aufbereitungsanlage lahmlegte, sodass Braham vorübergehend auf seinen Wasserturm angewiesen war. Es wurden keine Wasserqualitätsprobleme gemeldet. In Plymouth, einem Vorort von Minneapolis mit etwa 80.000 Einwohnern, teilten die Behörden mit, dass die Kommunikation der Wasserinfrastruktur bis Dienstagnachmittag nach einem Angriff wiederhergestellt sei. Minnesota IT Services stellte klar, dass die meisten bestätigten Angriffe Fernüberwachungs- und Steuerungsgeräte betrafen und nicht jede betroffene Gemeinde eine Unterbrechung der Wasserversorgung erlebte.
Der Iran-Verdacht
Obwohl das FBI öffentlich keinen Verdächtigen genannt hat, teilten mehrere US-Beamte der New York Times mit, dass Iran privat als Haupttäter angesehen wird. Die Angriffe erfolgten eine Woche, nachdem das FBI, die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) und andere Behörden gewarnt hatten, dass iranische Hacker zunehmend Wasser- und Abwassersysteme sowie die Betriebssteuerung anderer kritischer Infrastruktursektoren ins Visier nehmen. Landesbeamte, die über die Ermittlungen informiert wurden, sagten NBC News, dass die verwendete Vorgehensweise und das Fehlen einer Lösegeldforderung Analysten dazu veranlassten, auf Iran zu zeigen. Im Jahr 2023 drangen Akteure, die mit den iranischen Revolutionsgarden verbunden sind und als CyberAv3ngers agieren, in Wasser- und Abwasseranlagen in den USA ein, indem sie internetfähige Controller ausnutzten, die auf Standardpasswörtern belassen waren, am prominentesten bei der Municipal Water Authority of Aliquippa in Pennsylvania. Die Cyberoperationen haben sich seit dem fünf Monate alten offenen Krieg zwischen Washington und Teheran verschärft, dessen jüngster Waffenstillstandsversuch gescheitert ist.
Der Bürgermeister von Braham, Nate George, sagte, Landes- und Bundesbeamte hätten privat auf Iran verwiesen.
„Wir bekommen bruchstückhafte Informationen vom Bundesstaat Minnesota und dem FBI. Sie sind sich ziemlich sicher, dass es iranische Akteure sind.“
Trump gibt Walz die Schuld
Präsident Donald Trump wies die Iran-Informationen am Freitag zurück und verwies stattdessen auf den demokratischen Gouverneur von Minnesota, Tim Walz. „Ich denke, Minnesota steckt dahinter“, sagte Trump zu Reportern. Walz konterte in den sozialen Medien und sagte, Trump wisse genau, wer verantwortlich sei, und bezeichnete die Angriffe als moderne Kriegsführung. CNN bezeichnete die Behauptung gegen Minnesota als unbegründet.
„Trump weiß genau, wer für diesen Angriff verantwortlich ist, und weiß, dass auch andere Bundesstaaten getroffen wurden. So sieht moderne Kriegsführung aus, und es zeigt weiter, dass es keinen Plan gibt, einen Krieg mit Iran zu gewinnen.“
CISA hat separat gewarnt, dass mit Iran verbundene Personen Regierungsdienste, Wassersysteme und den Energiesektor ins Visier nehmen, und die Betreiber aufgefordert, internetfähige Geräte zu sichern.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La Libre.beUSA: des cyberattaques ont visé la distribution d'eau aux Michigan et Minnesota
- Al Jazeera OnlineMichigan joins Minnesota in reporting cyberattacks, with FBI investigating
- The IndependentMore states experience water system cyberattacks as FBI continues to investigate
- Bloomberg BusinessMichigan Reports Cyberattacks on Water Systems After FBI Warning
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, wies die Iran-Verbindung zurück und beschuldigte Gouverneur Tim Walz von Minnesota für die Cyberangriffe auf Wassersysteme.
- Tim Walz
- Gouverneur von Minnesota, reagierte auf Trumps Anschuldigungen mit der Aussage, die Angriffe seien moderne Kriegsführung und spiegelten einen Mangel an Strategie gegenüber dem Iran wider.
- Nate George
- Bürgermeister von Braham, Minnesota, dessen Wasserwerk durch den Cyberangriff außer Betrieb gesetzt wurde; verwies auf Informationen, dass iranische Akteure beteiligt seien.
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